Cipsoft: Boris Schneider-Johne wechselt zu Tibia-Machern

Der ehemalige Journalist und Microsoft-Manager Boris Schneider-Johne hat einen neuen Arbeitgeber: das Regensburger Unternehmen Cipsoft. Das hat Gameswirtschaft zuerst(öffnet im neuen Fenster) berichtet, außerdem schreibt es Schneider-Johne selbst auf seiner privaten Webseite(öffnet im neuen Fenster) . Nach seinen Angaben ist er bei Cipsoft als Product Manager tätig.
Um welche Projekte sich Schneider-Johne kümmert, ist nicht bekannt. Cipsoft verdient seit Jahren viel Geld mit dem Online-Rollenspiel Tibia.
Der Titel ist so profitabel, dass die Firma 2024 ihren Angestellten im Schnitt einen Jahresbonus in Höhe von 43.500 Euro auszahlen konnte – weit über dem Branchenschnitt.
Derzeit arbeitet das Unternehmen an einem neuen Zombie-Rollenspiel namens Persist Online. Das schickt die Spieler in Kämpfe gegen computergesteuerte Gegner (PvE) und gegen andere Teilnehmer (PvP).
In jeder postapokalyptischen Server-Welt sollen mehrere Hundert Personen unterwegs sein. Golem.de konnte sich Persist Online gerade erst bei Cipsoft anschauen und mit den Entwicklern darüber im Interview sprechen (g+).
Boris Schneider-Johne: Monkey Island und Windows 10
Welche Aufgaben Boris Schneider-Johne bei dem Projekt übernimmt, ist unklar. Schneider-Johne ist vor allem bekannt für seine Arbeit als Mitgründer und Chefredakteur des Spielemagazins PC Player. Außerdem hat er einige klassische Adventures übersetzt, darunter ältere Monkey Island und zuletzt Thimbleweed Park.

Später war Boris Schneider-Johne bei Microsoft unter anderem für die Xbox und andere Gaming-Produkte zuständig, später kümmerte er sich auch um den Launch von Windows 10 sowie um Surface-Hardware. In den letzten Jahren war er nach eigenen Angaben als Produkt Manager für kommunale Software verantwortlich.