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Cinemizer OLED: 3D-fähige Videobrille mit Headtracker auch für Spiele

Zeiss' neue Videobrille Cinemizer OLED wird im Sommer 2012 endlich auf den Markt kommen. Sie soll nicht nur für 2D- und 3D-Filme, sondern mit optionalem Headtracker und zugehörigem SDK auch für PC-Spiele interessant sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Cinemizer OLED soll nicht nur für Filme interessant sein.
Die Cinemizer OLED soll nicht nur für Filme interessant sein. (Bild: Zeiss)

Zeiss bringt im Sommer 2012 endlich seine Cinemizer OLED auf den Markt, sie soll 600 Euro kosten. Die mit zwei OLEDs bestückte Videobrille wurde seit der ersten Präsentation von Cinemizer-OLED-Prototypen anlässlich der Ifa 2010 überarbeitet, auf der Cebit 2012 im März 2012 wird die marktreife Videobrille mit optionalem Zubehör präsentiert.

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Gegen Aufpreis kann die Cinemizer OLED auch um einen Headtracker erweitert werden, der Sonys Konkurrenzprodukt noch fehlt. Der Headtracker wird auf der Cebit unter anderem mit einer auf Cryteks 3D-Spiele-Engine Cryengine basierenden Architektur-Visualisierungs-Software von Inreal präsentiert. Jeder Blickwinkel soll dabei frei wählbar sein und jede Kopfbewegung 1:1 umgesetzt werden.

  • Cinemizer OLED - ab Sommer 2012 für 600 Euro erhältlich, ein Headtracker etwa für Gaming kostet extra. (Bild: Zeiss)
  • Cinemizer OLED - auf der Cebit wird die Videobrille auch in Verbindung mit einem Quadcopter demonstriert. (Bild: Zeiss)
Cinemizer OLED - ab Sommer 2012 für 600 Euro erhältlich, ein Headtracker etwa für Gaming kostet extra. (Bild: Zeiss)

Gaming mit Brille

Zeiss hofft, die Cinemizer OLED mit Headtracker jedoch nicht nur für praktische Virtual-Reality-Anwendungen attraktiv zu machen, sondern auch im Gaming-Bereich Fuß zu fassen. Ein Zeiss-Sprecher gab auf Nachfrage an, dass es auch schon Gespräche mit Crytek selbst gab. Ob Crytek erwägt, die Videobrille in eigenen Spielen zu unterstützen, steht dabei offenbar noch nicht fest.

Erfolg könnte Cinemizer dabei vor allem im PC-Bereich haben, auch wenn es eine Demo mit einem PS3-Rennspiel auf der Cebit geben soll. Großes Interesse soll es bisher seitens der Konsolenhersteller nicht gegeben haben, was bei Sony aber auch an der eigenen Videobrille liegen könnte, die in Zukunft eine Nachfolgerin mit Headtracking-Einheit erhalten könnte.

Für Entwickler bietet Zeiss ein eigenes Headtracking-SDK an. Damit sollen sich dann verschiedene Blickwinkel erkennen lassen. Unterstützt eine Software den über USB an den PC angeschlossenen Headtracker nicht direkt, wird er schlicht als Maus erkannt und kann nur sehr eingeschränkt genutzt werden.

Vor- und Nachteile

Während Sony offen mit einer 720p-Auflösung für seine größere und schwerere OLED-Brille HMZ-T1 wirbt, versucht Zeiss, die Auflösung möglichst nicht zu nennen. Das Unternehmen hat befürchtet, dass Kunden einen Bogen um die schlanke Cinemizer OLED machen, ohne ihr eine Chance zu geben. Sie beträgt 870 x 500 Pixel.

Eine 720p- oder 1080p-Auflösung ist bei den gewählten organischen, selbstleuchtenden Microdisplays mit 1 cm Bilddiagonale derzeit nicht möglich, so der Unternehmenssprecher. Dafür gebe es aber durch die OLED-Technik einen im Vergleich zu aktuellen Flachbildfernsehern deutlich geringeren Pixelabstand (Pixelpitch), was den Eindruck einer höheren Auflösung vermittele.

Bei einer einfachen PC-basierten VR-Demonstration auf der Ifa 2010 war die beschränkte Auflösung zu erkennen - eine Kantenglättung könnte das kaschieren. Nicht kaschiert werden muss hingegen die 3D-Darstellung, denn die Cinemizer OLED kann für jedes Auge ein getrenntes Bild anzeigen - ein flimmernder Wechsel wie bei Shutterbrillen ist nicht nötig, auch die Bildhelligkeit leidet nicht. Die 3D-Darstellung wird nicht nur am PC, sondern beispielsweise auch mit Unterhaltungselektronik wie der PS3 oder Blu-ray-Playern unterstützt.

Anschluss per HDMI oder AV-Kabeladapter

Die Cinemizer OLED nimmt auch HD-Videomaterial an, rechnet die Auflösung aber für die kompakten OLED-Panels herunter. Der Anschluss an den Receiver, einen Blu-ray-Player, eine Spielekonsole oder einen PC erfolgt über eine Micro-HDMI-Schnittstelle (HDMI 1.4a) an der Akkubox der Brille. Die wird an der Hüfte befestigt und ist selbst mit einem leichten Kabel an die Brille angebunden. Die Tonausgabe kann über die Kopfhörer der Brille erfolgen. Ein Adapter von Micro-HDMI auf HDMI wird mitgeliefert.

Wenn die Cinemizer OLED im Sommer 2012 auf den Markt kommt, wird es neben dem Headtracker auch eine optionale Abdeckung für die Brillenränder geben, mit der es leichterfallen soll, die Umgebung zu vergessen. Ein AV-Kabel-Adapter für analoge Videoquellen zählt ebenfalls zum optionalen Zubehör. Preise nannte Zeiss für das Zubehör noch nicht.



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Zonite 06. Jun 2012

Ich habe auch eine Hornhautkrümmung und für mich gab es Linsen (hab sie seit 3 Wochen...

Fat_Duck 20. Mär 2012

Laut diesem Artikel http://www.gamersglobal.de/news/51010/cebit-carl-zeiss-zeigt...

Factum 19. Mär 2012

War auf der CeBIt und hab das teil mal getestet... da ist nix mit großen Pixeln... das...

Hotohori 29. Feb 2012

Der Punkt ist allerdings auch, dass jedes Auge 500p extra hat, was eben dann nicht einem...

Hotohori 29. Feb 2012

Umdrehen hat mit Headtracking gar nichts zu tun, Headtreacking übernimmt nur das bewegen...


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