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Cinema LED: Samsungs Kino-Wand eröffnet in Deutschland

Ein paar Monate nach der ersten Installation in der Schweiz gibt es im Traumpalast Esslingen ebenfalls Cinema LED von Samsung. Statt Leinwand und Projektor werden viele Millionen einzelne Leuchtdioden für hellen HDR-Kinogenuss verwendet, die Größe hält aber nicht mit Imax Laser mit.

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Cinema LED im Traumpalast Esslingen
Cinema LED im Traumpalast Esslingen (Bild: Samsung)

Im Traumpalast Esslingen nahe Stuttgart wurde der erste Kinosaal mit Samsung Cinema LED in Deutschland fertiggestellt. Es ist der zweite nach dem in der Arena Cinemas Sihlcity Switzerland in Zürich, der seit März 2018 für Besucher offensteht. Cinema LED verwirft das bisherige Konzept aus Leinwand und Projektor, stattdessen wird eine große LED-Aktivwand installiert, was vor allem für eine sehr hohe Helligkeit und nahezu perfektes Schwarz mit tollen Kontrasten sorgen soll - ideal für High Dynamic Range.

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Cinema LED besteht aus 96 Kästen mit je 24 Modulen, welche mit 3.840 RGB-Leuchtdioden bestückt sind, also quasi den einzelnen Subpixeln. Insgesamt sind es exakt 26.542.080 LEDs auf 10,3 x 5,4 m und mit insgesamt 4.096 x 2.160 Bildpunkten für DCI-4K-Auflösung. Verglichen mit einer Leinwand fallen die 56 m² gering aus, das Imax Laser in Berlin hat satte 26 x 19 m - sprich 494 m². Gerade epische Filme kommen hier am besten zur Geltung.

Extrem hell dank LEDs statt Projektor

Die Helligkeit von Cinema LED liegt bei bis zu 500 cd/m², bei 2D- und 3D-Filmen sollen es 230 cd/m² und 300 cd/m² mit Shutter-Brillen sein. Bei Dolby Cinema, der bisherigen Projektor-Referenz, sind es selbst im 2D-Betrieb gerade einmal 106 cd/m². Weil Samsung auf LEDs setzt, ist dafür die Bildqualität offenbar grandios, auch weil keine Verzerrung auftritt. Das Kontrastverhältnis soll bei über einer Million zu eins liegen, mit Laser-Projektion ist bei etwa 8.000:1 bereits Schluss. Cinema LED kann mit Dolby Atmos kombiniert werden, was im Traumpalast Esslingen genutzt wird.

Für Kinobetreiber soll die Samsung-Technik diverse Vorteile haben: Zwar kostet der Umbau in Esslingen rund eine Million Euro, die Betriebskosten fallen mit 4 Kilowatt jedoch ähnlich aus und anstelle des Vorführraums sind zusätzliche Sitzreihen möglich. Samsung garantiert eine Betriebszeit von elf Jahren bei 24/7-Nutzung, jeder Kinobetreiber erhält zudem Module, um sie vor Ort bei einem Defekt schnell tauschen zu können.

Der Traumpalast Esslingen verlangt einen Eintritt von 11 Euro pro Film, denn Cinema LED kostet 2 Euro Aufpreis. Ein Besuch mit Imax Laser in Berlin kostet zwischen 11,50 Euro und 13,50 Euro - je nach Wochentag und ohne 3D. Ein Vergleich zu Dolby Cinema fehlt an dieser Stelle, da es in Deutschland noch keine entsprechend ausgerüsteten Kinosäle gibt - noch 2018 soll es im Mathäser Palast in München aber soweit sein.



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ichbinsmalwieder 11. Jul 2018

Natürlich. Man muss da gar nicht großartig mit Winkelauflösung und Pixelpitch...

lestard 10. Jul 2018

Das ist im allgemeinen Sprachgebrauch nicht unbedingt immer der Fall.

j4rted 10. Jul 2018

Die Woche läuft in dem Saal noch Solo. Ich hoffe ich schaff es noch den da rein. Bin...

viruzofficial 10. Jul 2018

Ja es waren mehrere Pixel untereinander an zwei verschiedenen Stellen. War dann praktisch...

mojocaliente 10. Jul 2018

Kann man sich nicht darauf einigen, das deutsche Wort "Tippfehler" zu verwenden? "Typo...


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