Abo
  • Services:

Cinema 3D: Das MIT arbeitet an 3D-Kino ohne Brille

Wer Filme schaut, kennt das Problem: Bedingt durch unterschiedliche Sitzplätze sind Bild und 3D-Darstellung für jeden Zuschauer etwas anders. Ein neues Display des MIT ändert das; obendrein sind keine 3D-Brillen notwendig, womit die Idee für Kinos interessant ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Cinema 3D
Cinema 3D (Bild: MIT)

Das Computer Science & Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) des Massachusetts Institute of Technology hat eine neue Display-Technologie entwickelt, die 3D-Kino ohne Brille ermöglichen soll. Anders als bei bisherigen Ansätzen sieht jeder Zuschauer das gleiche Bild. Und statt nur mit 3D-Fernsehern zu funktionieren, soll die Technik bis hin zu Leinwänden skalierbar sein.

Stellenmarkt
  1. KÖNIGSTEINER E-RECRUITING GmbH, Frankfurt am Main
  2. ING-DiBa AG, Frankfurt

3D-Kino arbeitet mit Polarisation, die stereoskopische Darstellung erfolgt daher über Filter vor meist einem Projektor und in einer Brille beim Nutzer sowie einer beschichteten Leinwand. Moderne 3D-Fernseher kommen ohne Brille aus, denn die autostereoskopische Darstellung wird durch eine Parallaxenbarriere oder ein Linsenraster generiert, wodurch jedes Auge sein eigenes Bild erhält. Für Kinosäle eignet sich diese Technik allerdings nicht, da nur für einen eingeschränkten Blickwinkel und bei einem bestimmten Abstand eine korrekte Stereodarstellung gelingt. Bei mehreren Zuschauern sinkt zudem die Auflösung pro Auge zu stark, da jeder Nutzer den Film in 3D sehen soll, und die Parallaxenbarrieren erfordern sehr helle Projektoren.

Beim Cinema 3D, so nennt das CSAIL seinen Ansatz, werden eine Vielzahl von Parallaxenbarrieren generiert - nämlich für jeden Zuschauer passend - und durch Linsen sowie Spiegel wird die Reichweite erhöht. Da in einem Kinosaal bekannt ist, wo sich welche Sitze befinden und die Nutzer sich selbst sowie ihren Kopf samt Augenpaar während der Vorführung üblicherweise kaum von der Stelle bewegen, sei die Anpassung des 3D-Cinema relativ einfach.

Noch handelt es sich bei Cinema 3D um einen Prototyp, der kaum größer als ein Blatt Papier ist und über 50 Sets aus Linsen und Spiegeln benötigt. MIT-Professor Matusik sieht Cinema 3D aber als nächsten Schritt für 3D-Kino und gibt sich optimistisch, wenn auch erst mit den Betreibern geklärt werden muss, ob Cinema 3D überhaupt finanziell durchführbar ist.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 116,75€ + Versand
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. ab 349€

chefin 01. Aug 2016

Wenn du den Rand siehst, interessiert dich der Film sowieso nicht. Dann fängst du an die...

Komischer_Phreak 31. Jul 2016

Das nennt sich rhetorische Frage. Deine Frage wäre auch rhetorisch, sofern Du diese...

Eheran 30. Jul 2016

Oder wie soll das mit einem LCD hintendran funktionieren? Was ist dann mit der...


Folgen Sie uns
       


Nokia 1 - Test

Das Nokia 1 ist HMD Globals günstigstes Android-Smartphone, wirklich Spaß macht die Nutzung uns allerdings nicht. Trotz Android Go weist das Gerät Leistungsschwächen auf.

Nokia 1 - Test Video aufrufen
EU-Urheberrechtsreform: Wie die Affen auf der Schreibmaschine
EU-Urheberrechtsreform
Wie die Affen auf der Schreibmaschine

Nahezu wöchentlich liegen inzwischen neue Vorschläge zum europäischen Leistungsschutzrecht und zu Uploadfiltern auf dem Tisch. Sie sind dilettantische Versuche, schlechte Konzepte irgendwie in Gesetzesform zu gießen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media darf Google weiterhin bevorzugen
  2. EU-Verhandlungen Regierung fordert deutsche Version des Leistungsschutzrechts
  3. Fake News EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen

Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
Xbox Adaptive Controller ausprobiert
19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
Von Andreas Sebayang

  1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
  2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
  3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

    •  /