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CIA: US-Geheimdienst kauft Verkehrsdaten bei AT&T

Nicht nur die NSA, auch die CIA bekommt Daten von US-Telekommunikationsanbietern: AT&T liefert dem US-Auslandsgeheimdienst Verkehrsdaten - freiwillig und gegen Bezahlung.

Artikel veröffentlicht am ,
AT&T-Gebäude in New York: riesige Datenbank mit Telefondaten
AT&T-Gebäude in New York: riesige Datenbank mit Telefondaten (Bild: Ben Hider/Getty Images)

Der US-Auslandsgeheimdienst Central Intelligence Agency (CIA) bezahlt für Daten, die er von Telekommunikationsanbietern erhält. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Sie sind unter dem Schutz der Anonymität geblieben, da das Programm als geheim eingestuft ist.

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Demnach zahlt die CIA dem US-Telekommunikationsunternehmen AT&T zehn Millionen US-Dollar im Jahr für die Mitarbeit bei der Verfolgung von Terrorismusverdächtigen außerhalb der USA. Die Zusammenarbeit mit der CIA beruht laut dem Bericht nicht auf Anordnungen. AT&T kooperiert vielmehr freiwillig mit dem Geheimdienst.

Suche in der Datenbank

Stimmen die Angaben der Beamten, dann übermittelt die CIA dem Telekommunikationsunternehmen die Telefonnummern von Verdächtigen aus dem Ausland. AT&T durchsucht dann die eigene Datenbank und liefert der CIA die Verkehrsdaten der Gespräche, die die Betreffenden geführt haben, vor allem Informationen darüber, mit wem der Kontakt stattfand.

AT&T unterhält laut New York Times eine riesige Datenbank mit Telefondaten. Darin sind nicht nur die Anrufe der eigenen Kunden erfasst, sondern auch Anrufe, die über die Netze des Konzerns abgewickelt wurden. Die meisten Datensätze, die AT&T weitergibt, betreffen Telefongespräche außerhalb der USA. Als Auslandsgeheimdienst darf die CIA nicht in den USA aktiv werden.

Umweg über FBI

Wird das Gespräch mit einem Teilnehmer in den USA geführt, maskiert AT&T dessen Identität, unter anderem, indem ein Teil der Telefonnummer unkenntlich gemacht wird. Wenn die CIA diese Daten einsehen will, wendet sich der Geheimdienst auch mal an das Federal Bureau of Investigation (FBI). Die US-Bundespolizei erwirkt dann per Gerichtsbeschluss die Herausgabe der vollständigen Identität und gibt die Daten weiter.

Weder CIA noch AT&T wollten sich gegenüber der Tageszeitung zu den Aussagen äußern. Ein Sprecher der CIA erklärte lediglich, der Geheimdienst respektiere die Privatsphäre von US-Bürgern, da sein Arbeitsbereich im Ausland liege.



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Andre S 08. Nov 2013

...schliesslich wird das ganze mit deren Steuergeldern auch noch bezahlt da die Kette ja...

IrgendeinNutzer 07. Nov 2013

Genau daran habe ich eben auch gedacht.

ein... 07. Nov 2013

"Wird das Gespräch mit einem Teilnehmer in den USA geführt, maskiert AT&T dessen...


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