CI-Entwicklung: Wie sich CI anfühlen sollte
Inhalt
Dieser Text ist eine Übersetzung. Das Original ist hier zu finden(öffnet im neuen Fenster).
Github Actions macht Entwickler fertig (wie in Teil 1 dieses Artikels(öffnet im neuen Fenster) beschrieben), aber es geht auch anders. Buildkite zeigt, wie sich CI anfühlen sollte: zwar nicht unbedingt erbaulich – nichts an CI ist erbaulich -, aber erträglich. Das Tool erfüllt seinen Zweck, statt die Entwickler zu bekämpfen.
Ein Log-Viewer, der den Browser nicht überlastet
Der Log-Viewer von Buildkite ist einfach eine Webseite, die Logs anzeigt und nicht abstürzt. Diese Messlatte ist natürlich niedrig, aber Github Actions schafft es, sie zu reißen, bäuchlings im Schlamm zu landen, wieder aufzustehen, auszurutschen und irgendwie auch noch den Schlamm in Brand zu setzen.
Die Darstellung der Terminalausgabe bei Buildkite ist hingegen hervorragend. Build-Logs sehen aus wie Terminalausgaben, weil sie tatsächlich Terminalausgaben sind. ANSI-Farben funktionieren. Die ausgefallene Formatierung eines Test-Frameworks bleibt intakt. Man muss nicht auf eine Web-Benutzeroberfläche starren, die die Escape-Codes verschluckt und als Zeichensalat darstellt.
Das klingt banal, ist es aber nicht. Entwickler lesen ohne Ende Build-Logs. Das Leseerlebnis ist für sie genauso wichtig wie ein bequemer Stuhl. Wie wichtig es ist, merkt man erst, wenn man sechs Stunden auf einem schlechten Stuhl gesessen hat und der Rücken formell Beschwerde einreicht.
Ein Lichtstrahl nach langer Finsternis
Mithilfe von Annotationen können Build-Schritte umfangreiche Markdown-Ausgaben (Zusammenfassungen von Testfehlern, Abdeckungsberichte, Deployment-Links) direkt auf der Build-Seite anzeigen. Niemand muss sich durch die Log-Ausgaben wühlen, um zu finden, was er oder sie sucht – die Informationen kommen direkt.
Nach Jahren des Kampfes mit den ein- und ausklappbaren Log-Gruppen von Github Actions und der Frage, welche der 17 verschachtelten Ebenen die eigentliche Fehlermeldung enthält, fühlt sich das an, als würde man aus einer Höhle kommen und in die Sonne sehen.
Und das Debugging? Durch Buildkite ist CI-Debugging kein Vergnügen; es ist eines der unvermeidbaren Leiden unseres Handwerks. Aber da der Agent auf der eigenen Infrastruktur läuft, kann man sich per SSH in die Box einloggen. Man kann sehen, was tatsächlich passiert, und die Umgebung lokal reproduzieren, weil man sie selbst aufgebaut hat. Man ist immer noch sterblich, aber immerhin gibt es jetzt Werkzeuge.
- Anzeige Hier geht es zum Handbuch für Softwareentwickler bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



