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Flott genug, zudem streamig

Der Mini-PC lässt sich über die Schrauben in den vier Füßchen leicht öffnen, wodurch der SSD-Steckplatz zum Vorschein kommt. Dieser M.2-Slot nimmt jedoch einzig Sata-Modelle mit 42 mm Länge auf, er unterstützt keine NVMe/PCIe-SSDs. Die meisten dieser kurzen M.2-2242-Drives, beispielsweise die SN520 von Western Digital, weisen eine Kapazität von bis zu 512 GByte auf.

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Aufgrund des M.2-Slots ist die Larkbox grundsätzlich aufrüstbar, so muss der Micro-SD-Kartenleser nicht zur dauerhaften Speicherplatzerweiterung umgewidmet werden. Der SSD-Steckplatz befindet sich auf einer eigenen Tochter-Platine, welche auch die I/O-Funktionen wie USB übernimmt. Sie kommuniziert mit zwei Flachbandkabeln mit dem eigentlichen Mainboard: Darauf befinden sich verlötet, ergo nicht aufrüstbar, die 6 GByte LPDDR4-2133-RAM und 128 GByte ebenfalls verlöteter eMMC-Flash-Speicher. Letzterer liest mit bis zu 340 MByte/s und schreibt mit bis zu 110 MByte/s, abseits sequenzieller Übertragungen bricht die Datenrate zudem sehr ein.

Beim vierkernigen Prozessor handelt es sich um einen Celeron J4115, einen sogenannten Gemini-Lake-Chip mit Atom-Goldmont-Plus-Architektur. Das mit 1,8 bis 2,4 GHz laufende SoC ist von Intel mit 10 Watt spezifiziert sowie von Chuwi auf 12 Watt eingestellt und wird von einem kleinen Radiator samt 40-mm-Radial-Lüfter gekühlt. Der läuft selbst bei geringer Last immer wieder spontan zügig an und kann dann durch seine hochfrequente Charakteristik stören - das hängt allerdings davon ab, wo sich die Larkbox der sie nutzenden Person befindet. Wir würden uns vor allem eine sanftere Hysterese wünschen.

  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)
  • Chuwi Larkbox (Bild: Golem.de)
  • Chuwi Larkbox (Bild: Golem.de)
  • Chuwi Larkbox (Bild: Golem.de)
  • Chuwi Larkbox (Bild: Golem.de)
  • Chuwi Larkbox (Bild: Golem.de)
  • Chuwi Larkbox (Bild: Golem.de)
  • Chuwi Larkbox (Bild: Golem.de)
  • Chuwi Larkbox (Bild: Golem.de)
  • Chuwi Larkbox (Bild: Golem.de)
  • Chuwi Larkbox (Bild: Golem.de)
  • eMMC-Benchmarks der Chuwi Larkbox (Screenshot: Golem.de)
  • eMMC-Benchmarks der Chuwi Larkbox (Screenshot: Golem.de)
Benchmarks des Celeron J4115 (Bild: Golem.de)

Hinsichtlich der Performance unterscheidet sich der Celeron J4115 nicht großartig von der eines Pentium J5005, wie er im zwei Jahre alten NUC7 June Canyon (Test) steckt. Beide Atoms sind recht flott, gerade mit genügend Arbeitsspeicher: Erst mit vielen Firefox-Tabs und parallel mehreren geöffneten Office-Dokumenten wird das System träge verglichen mit einem typischen Core-i5-Quadcore, wie er in den meisten Ultrabooks verwendet wird.

Vor allem aber eignet sich das System gut zur Medienwiedergabe, denn die Video-Beschleunigung der Intel-Grafik unterstützt abseits von AV1 alle relevanten aktuellen Codecs: So ist 4K60 mit VP9 bei Youtube problemlos möglich, die UHD Graphics 600 lässt keinerlei Frames fallen. Das gilt allerdings nur für SDR (Standard Dynamic Range), denn HDR (High Dynamic Range) verwehrt Intel den Atom-basierten Celeron/Pentium-Chips aus Gründen der eigenen Produktpolitik. Ähnlich sieht es bei Streaming-Anbietern wie Netflix aus: Wir bekommen einzig SDR zu Gesicht.

Im Leerlauf begnügt sich die Larkbox mit 5 Watt, in der Regel benötigt das System 8 bis 9 Watt und in der Spitze gelegentlich bis zu 13 Watt. Wir haben unsere Messungen primär mit Windows 10 durchgeführt, im Kurztest lief auch Ubuntu 20.04 LTS auf der Larkbox ohne Auffälligkeiten. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn Intel pflegt seine Linux-Pakete und die Gemini-Lake-Chips sind grundlegend schon seit nunmehr fast drei Jahren erhältlich.

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 Chuwi Larkbox im Test: Klein, kleiner, SpaßkisteChuwi Larkbox: Verfügbarkeit und Fazit 
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Sergeij2000 20. Jul 2020

Ich hatte zwei von den Dingern - und bei beiden sind relativ schnell die Akkus gestorben...

Tragen 16. Jul 2020

Ganz einfach. Die meisten können keine NTFS Rechte vernünftig und ich habe ca. 10...

Tet 14. Jul 2020

Ja, die sind billig. Ja ist er leider. Der ASUS PN50-BBR343MD kostet 400 Euro und das...

gadthrawn 14. Jul 2020

Viel simpler. Ich hab mittlerweile von der Performance was ähnliches im Büro stehen. Das...

ms (Golem.de) 14. Jul 2020

Ja, kann ich machen =)


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