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Verfügbarkeit und Fazit

Momentan bietet Chuwi den Higame in zwei Varianten nur über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo an. Noch können Unterstützer das Gerät für den reduzierten Preis von 1.000 US-Dollar für die Core-i5-Variante und 1.200 US-Dollar für die Core-i7-Version mit 256-GByte-SSD erstehen. Später wird dieser Preis noch einmal steigen - auf 1.300 respektive 1.500 US-Dollar. Der Intel NUC ist da wesentlich günstiger: Diesen gibt es ab etwa 750 Euro zu kaufen.

Fazit

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Der Chuwi Higame hat an sich das Potenzial zu einem interessanten Minirechner. Das liegt vor allem an der potenten Kaby-Lake-G-Kombination aus Intel-CPU und AMDs RX-Vega-M-Grafikkarte. Im Vergleich zu Intels NUC hat der Higame außerdem mehr Anschlüsse zur Verfügung, lässt sich ohne Weiteres aufschrauben und um ein 2,5-Zoll-Laufwerk oder mehr Arbeitsspeicher erweitern.

  • An Anschlüssen mangelt es dem Higame nicht. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der Lüfter ist viel zu laut und hat ein großes Spiel. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • 8 GByte RAM sind vorinstalliert. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der M.2-Slot erkennt nur SATA-SSDs. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Platz für weitere-SATA-Laufwerke (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Im Innern ist nicht mehr viel Platz. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Nur eines der zwei Lüftungsgitter hat eine Funktion. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Higame ist klein und schick. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • An der Front ist ein Thunderbolt-3-Port angebracht. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Trotz der großen Lüftungsschlitze ist das Higame laut. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Higame hat viele Anschlüsse. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Chuwi-Logo ist dezent gehalten. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Hardwareübersicht des Higame (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Eine für SATA typische SSD-Geschwindigkeit (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Higame ist klein und schick. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Dieser Bastelcharakter macht den Mini-PC nicht nur für uns, sondern auch für Unterstützer aus aller Welt interessant, die bereits mehr als 400.000 US-Dollar für das Projekt gesammelt haben. Wir sehen aber im Test, dass Chuwi bisher wirklich nur einen Prototyp zu bieten hat, der vor allem eines ist: nervig laut. Die bisherige Kühllösung aus einem recht kleinen Lüfter reicht für das 65-Watt-SoC nicht aus. Zudem reagiert die Lüftersteuerung äußerst träge, sodass auch nach dem Spielen lange ein lautes Surren zu vernehmen ist. Dass Chuwi außerdem eine Kompatibilität für NVMe-SSDs verspricht, die nach dem Ausprobieren einfach nicht gegeben ist, trägt zum Prototyp-Charakter des Produktes bei.

Es ist weiterhin nicht sinnvoll, ein Betriebssystem abseits von Windows 10 auf dem Higame zu installieren. Die Treiberkompatibilität ist - sicherlich auch durch die geringe Verbreitung von Kaby Lake G - bisher noch nicht gegeben. Auch unter Windows 10 kann einige Software zu unerwarteten Bluescreens führen. All diese Punkte machen das teure Chuwi Higame gerade im Vergleich zum sehr guten NUC von Intel wenig attraktiv. Hier muss der Hersteller noch einiges an Arbeit investieren, wenn er seine vielen Unterstützer nicht verärgern will.

 Potenter Gaming-Würfel mit langsamer SSD
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chithanh 08. Sep 2018

Welchen Preis hat Golem denn erwartet? Hades Canyon kostet auch rund 900 Euro in der...

CruZer 06. Sep 2018

+1 /fullack


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