Potenter Gaming-Würfel mit langsamer SSD

Die Spieleleistung des Chuwi Higame ist ein großer Pluspunkt für das System. Das erwarten wir auch, nachdem Intels NUC mit Kaby Lake G in dieser Disziplin bereits überzeugte. Unser Testmuster nutzt den Core i5-8305G mit 65 Watt, einem Standardtakt von 2,8 GHz und einem Turbo von 3,8 GHz sowie einer Radeon RX Vega M GL. Ältere und mittelmäßig anspruchsvolle Titel wie Counter Strike Global Offensive und Destiny 2 können wir flüssig darstellen. Ersteres läuft auf hohen Details und mit 8x MSAA in Full-HD bei minimal 125 Frames pro Sekunde - auf der recht ressourcenaufwendigen Karte de_nuke.

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Destiny 2 ist schon anspruchsvoller. Bei öffentlichen Ereignissen auf der Spielwelt Titan erreicht das System immer noch flüssige 55 fps, bei hohen Details, Full-HD-Auflösung und aktiviertem FXAA. Um Bildfehler durch ausgeschaltetes Vsync zu vermeiden, ist es hier sinnvoll, die Details ein wenig nach unten zu schrauben. Gut ist, dass das Higame neben Gigabit Ethernet per Kabel auch WLAN 802.11ac unterstützt. Das verbaute WLAN-Modul funkt zudem mit Bluetooth 4.2. Damit können wir einen Xbox One Wireless Controller drahtlos mit dem PC verbinden und bekommen eine Art Minikonsole.

  • An Anschlüssen mangelt es dem Higame nicht. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der Lüfter ist viel zu laut und hat ein großes Spiel. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • 8 GByte RAM sind vorinstalliert. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der M.2-Slot erkennt nur SATA-SSDs. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Platz für weitere-SATA-Laufwerke (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Im Innern ist nicht mehr viel Platz. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Nur eines der zwei Lüftungsgitter hat eine Funktion. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Higame ist klein und schick. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • An der Front ist ein Thunderbolt-3-Port angebracht. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Trotz der großen Lüftungsschlitze ist das Higame laut. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Higame hat viele Anschlüsse. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Chuwi-Logo ist dezent gehalten. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Hardwareübersicht des Higame (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Eine für SATA typische SSD-Geschwindigkeit (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
8 GByte RAM sind vorinstalliert. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

NVMe versprochen, SATA erhalten

Die SSD des Chuwi Higame kommt von einem unbekannten Hersteller aus der chinesischen Stadt Shenzhen. Es handelt sich um eine Sata-SSD mit 128 GByte Kapazität im M.2-Slot des Mainboards. Entsprechend sind die Übertragungsraten geringer als bei einem per NVMe angesteuerten Modell. Die SSD erreicht eine Datenübertragungsrate von maximal 540 MByte/s im sequenziellen Lesen und 220 MByte/s im sequenziellen Schreiben. So weit, so normal für eine Sata-3-Schnittstelle.

Auf der Crowdfunding-Seite des Herstellers verspricht dieser allerdings eine Kompatibilität der M.2-Schnittstelle mit NVMe-SSDs wie der Samsung 970 Evo. Umso überraschter waren wir, als wir die SSD austauschen wollten. Das Higame erkennt NVMe-Modelle nicht. Hier muss Chuwi unbedingt nachbessern.

Bluescreens und Treiberprobleme in Windows und Linux

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Ein weiteres Problem zeigt sich bei den Treibern des Higame: Wir können reproduzierbar mit der Software Hwinfo das Windows-10-System zum Absturz bringen und einen Bluescreen erzeugen. Sehr selten passiert das auch aus nicht reproduzierbaren und unerklärlichen Gründen. Bisher bietet der Hersteller keine Lösung für dieses Problem an. Allerdings ist das nicht verwunderlich, da die Chinesen mit dem Lüfterproblem schon einiges an Arbeit vor sich haben.

  • An Anschlüssen mangelt es dem Higame nicht. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der Lüfter ist viel zu laut und hat ein großes Spiel. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • 8 GByte RAM sind vorinstalliert. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der M.2-Slot erkennt nur SATA-SSDs. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Platz für weitere-SATA-Laufwerke (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Im Innern ist nicht mehr viel Platz. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Nur eines der zwei Lüftungsgitter hat eine Funktion. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Higame ist klein und schick. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • An der Front ist ein Thunderbolt-3-Port angebracht. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Trotz der großen Lüftungsschlitze ist das Higame laut. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Higame hat viele Anschlüsse. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Chuwi-Logo ist dezent gehalten. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Hardwareübersicht des Higame (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Eine für SATA typische SSD-Geschwindigkeit (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Im Innern ist nicht mehr viel Platz. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Leider ist es noch immer nicht sinnvoll, ein Linux-System auf dem Higame zu installieren. Das liegt nach wie vor am Fehlen von Treibern, das gleiche Problem hatten wir im Test des Intel NUC. So wird vorläufig auch das Vorhaben durchkreuzt, Valves Linux-Distribution SteamOS auf die kleine Box aufzuspielen - schade.

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 Chuwi Higame im Kurztest: Schlanke, schicke, schnelle FlugzeugturbineVerfügbarkeit und Fazit 
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