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Chuwi Corebook: 460-Dollar-Notebook auf Indiegogo imitiert Surface Pro

Vom Tastaturcover über den Stift bis hin zum Klappmechanismus: Das Corebook will ein Surface Pro sein. Auf Indiegogo konnte das Gerät bereits viele Unterstützer finden. Der Preis bleibt aber vielleicht nicht lange so niedrig.

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Das Corebook sieht dem Surface Pro schon sehr ähnlich.
Das Corebook sieht dem Surface Pro schon sehr ähnlich. (Bild: Chuwi)

Der chinesische Hardwareanbieter Chuwi will mit dem Corebook auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo erfolgreich werden. Auf der Elektronikmesse CES 2018 stellt das Unternehmen das Notebook vor. Es erinnert stark an Microsofts Surface Pro. Kein Wunder: Das Corebook ist ebenfalls ein 2-in-1-Gerät mit Anstecktastatur und Stifteingabe. Sogar der Klappständer ist vom Surface Pro inspiriert. Allerdings wird dieser nicht im Gerät selbst integriert, stattdessen faltet sich das obere Ende des Tastaturcovers dazu um.

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Das Notebook hat das Crowdfunding-Ziel von 30.000 US-Dollar bereits lange übertroffen. Auch der Meilenstein für 128 GByte statt 64 GByte Massenspeicher wurde schon erreicht. 166.905 US-Dollar haben Unterstützer zusammengetragen. Das Hauptargument des Notebooks ist der Preis - 460 US-Dollar kosten das Gerät, ein Tastaturdock und ein Eingabestift im Bundle. Allerdings endet die Kampagne in zehn Tagen, da die Komponentenpreise zum Bau des Gerätes laut Aussagen von Chuwi immer weiter steigen. Nach der Kampagne ist es wahrscheinlich, dass der Preis für das Gerät steigt.

  • Das Chuwi Corebook (Bild: Chuwi)
  • Das Chuwi Corebook (Bild: Chuwi)
  • Das Chuwi Corebook (Bild: Chuwi)
  • Das Chuwi Corebook (Bild: Chuwi)
  • Das Chuwi Corebook (Bild: Chuwi)
  • Das Chuwi Corebook (Bild: Chuwi)
Das Chuwi Corebook (Bild: Chuwi)

Zu den Komponenten zählen ein Intel Core-M3-7Y30-Prozessor mit zwei Kernen bei 1 bis 2,6 GHz Takrate. Die CPU verfügt über vier Threads und ist passiv gekühlt. Dazu kommen 8 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Massenspeicher. Es handelt sich um im Vergleich zu SSDs recht langsamen eMMC-Flash-Speicher. Dieser ist meist fest auf der Hauptplatine verlötet.

Etwas größer als ein Surface Pro

Das Display des Corebook misst 13,3 Zoll und löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Die Helligkeit gibt Chuwi mit 350 Candela pro Quadratmeter an. Es kann mit dem Finger oder dem mitgelieferten Stift mit 1.024 Druckstufen bedient werden. Die Chiclet-Tastatur des Corebook ist abnehmbar und erinnert stark an das Type Cover des Surface Pro. Selbst das filzartige Material scheint daran angelehnt zu sein.

  • Das Chuwi Corebook (Bild: Chuwi)
  • Das Chuwi Corebook (Bild: Chuwi)
  • Das Chuwi Corebook (Bild: Chuwi)
  • Das Chuwi Corebook (Bild: Chuwi)
  • Das Chuwi Corebook (Bild: Chuwi)
  • Das Chuwi Corebook (Bild: Chuwi)
Das Chuwi Corebook (Bild: Chuwi)

Das Corebook hat einen USB-Typ-C-Port und eine Micro-USB-Buchse verbaut. Es lässt sich auch eine Micro-SD-Karte einschieben. Die Netzwerkkarte funkt nach WLAN 802.11ac und mit Bluetooth 4.0. Das Gerät hat auch eine Frontkamera mit 2-Megapixel-Sensor und eine Rückkamera mit 5-Megapixel-Sensor verbaut. An der Unterseite des Displayrahmens befindet sich ein Fingerabdrucksensor. Die 34-Wattstunden-Batterie ist im Vergleich zu Produkten wie dem Surface Pro etwas kurzlebiger.

Das Corebook wird zusammen mit Tastatur und Stift über Indiegogo vertrieben, solange der Vorrat noch besteht. Es kommt mit vorinstalliertem Windows-10-Home-Betriebssystem. Es ist jedoch nicht klar, wo Chuwi das Corebook nach der Kampagne verkauft, und zu welchen Preis. Onlinehändler wie Gearbest verkaufen normalerweise Chuwi-Produkte auch nach Deutschland.



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Teebecher 09. Jan 2018

Das MBA ist doch eigentlich schon Geschichte. Aktuell ist das MacBook, 0.95kg. Das ist...

datenmuell 08. Jan 2018

Selbst meine Frau, die wirklich keine Datenkrake ist, kommt mit 128GB nicht klar. Und...

MK-III 08. Jan 2018

Als Besitzer sowohl eines Surface 4 Pro i5 256 GB, als auch des Chuwi Surbooks sowie...

datenmuell 08. Jan 2018

Klar. Leider nicht über eine Wartungsklappe austauschbar.


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