Chrysler: Waymo zeigt das Innere seines autonomen Taxis

Waymo zeigt mit einem umgebauten Chrysler Pacifica Minivan, wie sich das Unternehmen vollkommen autonom fahrende Autos vorstellt, die als Taxis eingesetzt werden. Ein Fahrer, der notfalls eingreifen kann, wird nicht mehr gebraucht.

Artikel veröffentlicht am ,
Selbstfahrender Chrysler Pacifica mit Sensoren auf dem Dach
Selbstfahrender Chrysler Pacifica mit Sensoren auf dem Dach (Bild: FCA)

Waymo will autonom fahrende Autos auf die Straße bringen, in denen der Mensch nur noch Passagier ist und nicht mehr aktiv eingreifen kann. Das Unternehmen demonstrierte auf seinem Testgelände vor Journalisten, wie die Fahrzeuge sich bewegen, Gefahren ausweichen und mit anderen Fahrzeugen, Fußgängern und Radfahrern interagieren, wie IEEE Spectrum berichtet.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeit (m/w/d) IT-Angelegenheiten für das Amt für Gebäudemanagement
    Landeshauptstadt Düsseldorf, Düsseldorf
  2. CRM und Kundendatenmanager (m/w/d)
    Wienerberger GmbH, Hannover
Detailsuche

Nach dem System der US-Straßenverkehrsbehörde NHTSA gibt es vier Stufen von assistiertem und automatisiertem Fahren (PDF). Waymo will Level-4-Autonomie anbieten, bei der kein Fahrer mehr nötig ist. Tesla, Audi, Cadillac und die meisten anderen Automobilhersteller sind gerade dabei, Stufe 3 einzuführen, bei der das Fahrzeug in einigen Situationen wie auf Autobahnen Fahraufgaben übernehmen kann. Der Fahrer muss aber stets die Straße im Auge behalten und notfalls eingreifen. Wenn das nicht mehr erforderlich wäre, könnten die Autos auch ganz anders gebaut werden.

Die Chrysler Pacifica, die Waymo einsetzt, sind mit 12-Zoll-Bildschirmen ausgerüstet, die auf den Rückseiten des Fahrer- und Beifahrersitzes montiert sind. Diese zeigen zunächst einen Begrüßungsbildschirm mit Hinweisen zum Anschnallen und Drücken einer Start-Taste des Fahrzeugs. Wenn der Van in Bewegung ist, zeigt der Bildschirm eine vereinfachte Visualisierung seiner Umgebung, einschließlich der Verkehrsteilnehmer, Fahrspuren und Kreuzungen. Dies solle Mitfahrern Vertrauen geben, dass dem Fahrzeug nichts entgehe, heißt es bei The Verge, wo auch Fotos des Innenraums gezeigt werden.

Ohne Rückkopplung zum Hersteller geht es aber nicht. Es gibt eine Taste, mit der die Passagiere die Zentrale anrufen können, sowie einen Knopf, der die Türen ver- und entriegeln kann. Auch ein Stoppknopf ist vorhanden, um die Fahrt vorzeitig zu beenden. Das Kontrollzentrum kann die Fahrzeuge aus der Ferne ansteuern, wenn diese nicht selbst die Fahrt fortsetzen können.

Golem Karrierewelt
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    06.-10.03.2023, virtuell
  2. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    21.-23.03.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Google begann im April 2016 mit den Tests in Phoenix. Seit Anfang 2017 ist die inzwischen ausgegliederte Firmentochter Waymo mit umgebauten Fiat-Chrysler-Minivans in dem Wüstenstaat unterwegs. Waymo setzt die Arbeiten des Google Driverless Car der Firma Alphabet fort und wurde im Dezember 2016 als Tochtergesellschaft von Alphabet gegründet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz
Fünf All-in-One-Messenger im Vergleichstest

Ständiges Wechseln zwischen Messenger-Apps ist lästig. All-in-One-Messenger versprechen, dieses Problem zu lösen. Wir haben fünf von ihnen getestet und große Unterschiede bei Bedienbarkeit und Datenschutz festgestellt.
Ein Test von Leo Dessani

Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz: Fünf All-in-One-Messenger im Vergleichstest
Artikel
  1. Morgan Stanley: Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter
    Morgan Stanley
    Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter

    Wegen der Nutzung von Whatsapp hatten Finanzregulatoren 2022 mehrere Banken mit hohen Strafen belegt.

  2. Hi-Fi Rush angespielt: Schwungvoll zuschlagen im Takt der Beats
    Hi-Fi Rush angespielt
    Schwungvoll zuschlagen im Takt der Beats

    Die erste Überraschung des Spielejahres 2023 sorgt für gute Laune: In Hi-Fi Rush kloppen wir uns zu Musik. Golem.de hat es ausprobiert.
    Von Peter Steinlechner

  3. Liberty-Germany-Pleite: Glasfaserausbau trotz Zusage nicht mehr sicher
    Liberty-Germany-Pleite
    Glasfaserausbau trotz Zusage nicht mehr sicher

    "Hello Fiber bringt Glasfaser in deine Gemeinde", lautete der Werbespruch von Liberty. Kann man kleineren FTTH-Anbietern nach der Pleite noch trauen?
    Von Achim Sawall

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • XFX RX 7900 XTX 1.199€ • WSV bei MM • Razer Viper V2 Pro 119,99€ • MindStar: XFX RX 6950 XT 799€, MSI RTX 4090 1.889€ • Epos Sennheiser Game One -55% • RAM/Graka-Preisrutsch • Gaming-Stuhl Razer/HP bis -41% • 3D-Drucker 249€ • Kingston SSD 1TB 49€ • Asus RTX 4080 1.399€[Werbung]
    •  /