Abo
  • IT-Karriere:

Chrysler Pacifica: Autonom fahrende Vans von Google starten Ende Januar 2017

Kein SUV und keine Knutschkugel: Die neuen Fahrzeuge von Googles Spin-off Waymo werden Vans sein, die mit Technik bis über das Dach vollgestopft sind. Sie sollen sich selbst ihren Weg durch die Straßen bahnen. Ende Januar starten die öffentlichen Tests in den USA.

Artikel veröffentlicht am ,
Selbstfahrender Chrysler Pacifica mit Sensoren auf dem Dach
Selbstfahrender Chrysler Pacifica mit Sensoren auf dem Dach (Bild: FCA)

Waymo hat auf der North American International Auto Show 2017 nach einem Bericht von The Verge angekündigt, dass die autonom fahrenden, umgebauten Chrysler Pacifica ab Ende Januar auf Straßen im Gebiet von Mountain View in Kalifornien und in Phoenix (Arizona) unterwegs sein werden. Die neue Fahrzeugflotte wurde schon im Dezember 2016 vorgestellt. Im Frühjahr 2016 hatten Google und Fiat Chrysler eine Zusammenarbeit vereinbart.

Stellenmarkt
  1. JDM Innovation GmbH, Murr
  2. Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg

Bisher fuhren zu Forschungszwecken umgerüstete Lexus SUV und eigens zu diesem Zweck gebaute Kleinstwagen von Googles Mutterkonzern Alphabet in diesen Gegenden herum, um Tausende von Testkilometern abzuspulen. Mittlerweile wurde Googles Forschungsprojekt an das Startup Waymo ausgegliedert, das aber nach wie vor in der Hand von Googles Mutterkonzern Alphabet ist.

Besonders auffällig an den Vans ist das vergleichsweise große Sensorgehäuse auf dem Dach, in dem das Lidar untergebracht ist. Auch an der Front unterhalb des Kühlergrills und vorn über dem Radkasten sind Sensorpakete angebracht. Nach Angaben des Herstellers Fiat Chrysler Automobiles (FCA) wurden bei den 100 Testfahrzeugen auch Teile des Antriebsstrangs modifiziert. Bei den Vans handelt es sich um Hybridfahrzeuge.

Waymo kündigte laut Bloomberg an, dass erstmalig alle Teile des autonomen Fahrsystems selbst produziert wurden. Bisher wurden Teile des Equipments von außen zugekauft. Das gelte auch für das Lidar, was die Kosten dafür deutlich senken würde, so Waymo-Chef John Krafcik auf der Automesse.

Waymo will dennoch kein Teilelieferant für die Automobilindustrie werden. Das Ziel könnten vielmehr Partnerschaften mit Erstausrüstern wie Fiat Chrysler und Honda sein. Denkbar wäre auch, dass Waymo Fahrdienstleistungen wie Uber und Lyft anbietet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 6,99€
  2. 2,80€
  3. (-90%) 5,99€

timo.w.strauss 10. Jan 2017

einfach auf der rechten Spur bleiben


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Fold - Hands on (Ifa 2019)

Das Galaxy Fold scheint gerettet: Samsungs Verbesserungen zeigen sich aus, wie unser erster Test des Gerätes zeigt.

Samsung Galaxy Fold - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
Serielle Hybride: Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?
Serielle Hybride
Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?

Die reine E-Mobilität kommt nicht so schnell voran, wie es Klimaziele und Luftreinhaltepläne erfordern. Doch viele Fahrzeughersteller stellen derweil eine vergleichsweise simple Technologie auf die Räder, die für eine Zukunft ohne fossile Kraftstoffe Erkenntnisse liefern kann.
Von Mattias Schlenker

  1. ADAC Keyless-Go bietet Autofahrern keine Sicherheit
  2. Gesetzentwurf beschlossen Regierung verlängert Steuervorteile für Elektroautos
  3. Cabrio Renault R4 Plein Air als Elektro-Retroauto

Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  2. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Galaxy Fold im Hands on: Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet
Galaxy Fold im Hands on
Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet

Ifa 2019 Samsungs Überarbeitungen beim Galaxy Fold haben sich gelohnt: Das Gelenk wirkt stabil und dicht, die Schutzfolie ist gut in den Rahmen eingearbeitet. Im ersten Test von Golem.de haben wir trotz aller guten Eindrücke Bedenken hinsichtlich der Kratzempfindlichkeit des Displays.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orbi AX6000 Netgears Wi-Fi-6-Mesh-System ist teuer
  2. Motorola Tech 3 Bluetooth-Hörstöpsel sind auch mit Kabel nutzbar
  3. Wegen US-Sanktionen Huawei bringt Mate 30 ohne Play Store und Google Maps

    •  /