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Das Logo der neuen Alphabet-Tochter Chronicle.
Das Logo der neuen Alphabet-Tochter Chronicle. (Bild: Chronicle/Alphabet)

Chronicle: Alphabet will zum Sicherheitsunternehmen werden

Das Logo der neuen Alphabet-Tochter Chronicle.
Das Logo der neuen Alphabet-Tochter Chronicle. (Bild: Chronicle/Alphabet)

Ein Moonshot soll es werden: Chronicle ist der jüngste Sprössling von Alphabets Project X. Mit Datenanalyse, Maschinenlernen und einem besseren Verständnis der eigenen Daten sollen Unternehmenskunden zehnmal so sicher werden wie heute.

Das Google-Mutterunternehmen Alphabet hat eine neue Tochtergesellschaft: Chronicle. Das dem Moonshot-Inkubator Project X entsprungene Projekt soll Unternehmen eine bessere IT-Sicherheit ermöglichen. Die Ankündigungen sind bislang allerdings noch wenig konkret.

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Project-X-Chef Astro Teller schreibt in einem Blogpost, Cybercrime werde zum nächsten "Ja-Ja-Problem". Viele sähen das Problem, aber alle gingen davon aus, dass "schon irgendwer da draußen" es mit bestehenden Technologien lösen werde. Für Project X gehe es aber darum, eine Lösung zu finden, die nicht zehn Prozent besser sei, sondern zehnmal so gut sei wie Bestehendes. Dafür habe ein Team intern seit 2016 an Chronicle gearbeitet, jetzt sei das Projekt bereit, aus X herauszutreten.

Ähnliche Versprechen wie im Feld der Wettbewerber

Chronicle soll dabei helfen, Angriffe auf Unternehmen zu verhindern und diese nicht erst Tage, Wochen oder Monate später zu entdecken. Damit unterscheidet sich das Projekt allerdings nicht von den Ankündigungen anderer Sicherheitsunternehmen wie Cisco, Checkpoint oder Fireeye.

Und auch bei den angekündigten technischen Mitteln gibt es zunächst viel Vertrautes: Maschinelles Lernen und Big-Data sollen Unternehmen dabei helfen, bislang übersehene Indikatoren für Angriffe wahrzunehmen. Helfen soll dabei vor allem die Größe und Flexibilität von Googles Infrastruktur. Mit besonders viel und besonders günstigem Speicher sei es möglich, Indikatoren über Jahre hinweg zu beobachten, um bessere Gefährdungsprognosen zu erstellen.

Unklar ist, ob Chronicle selbst auch Appliances wie Firewalls oder Software wie Virenscanner entwickeln soll, oder die zu analysierenden Daten aus Schnittstellen anderer Hersteller zieht, wobei letzteres wahrscheinlicher ist. Zu Chronicle gehören wird auf jeden Fall die Virusdatenbank Virus Total. Der Dienst wurde im Jahr 2012 von Google erworben und ermöglicht es, Malware-Samples mit wenigen Klicks durch die Antiviren-Engines zahlreicher Hersteller prüfen zu lassen.

Chronicle hat nach eigenen Angaben bereits mit einigen Fortune-500-Unternehmen zusammengearbeitet, von denen einige die neue "Cybersecurity Intelligence Plattform" schon getestet haben sollen. Das neue Unternehmen wird von Stephen Gillett angeführt, der vorher für Google und Symantec gearbeitet hat.


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david_rieger 25. Jan 2018

Na gut, dass Logos innerhalb einer Konzernstruktur einander ähneln, wird sogar gewünscht...

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