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Chromium: Google baut eigenen Decoder für AV1

Für den neuen freien Videocodec AV1 gibt es bisher hauptsächlich den Referenz-Decoder sowie den Dav1d-Decoder des Videolan-Projekts. Google hat nun einen eigenen AV1-Decoder gebaut, offenbar für die Nutzung in Android.

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Ein eigener AV1-Decoder aus dem Hause Google
Ein eigener AV1-Decoder aus dem Hause Google (Bild: Paweł Czerwiński/Unsplash)

Komplett ohne Ankündigung hat Google den Quellcode für einen eigenen Decoder des freien Videocodecs AV1 in die Quellen des Chromium-Projekts eingepflegt. Das Projekt trägt den Namen Libgav1. Die Entwicklung des Videocodecs wird vom Konsortium Alliance for Open Media (AOMedia) vorangetrieben und der bisher verfügbare Referenzcode basiert in großen Teilen auf den Arbeiten von Google an dem freien Videocodec VP9, wenn auch mit einigen technischen Neuerungen und Erweiterungen.

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Unter anderem aus Unzufriedenheit über die Qualität und vor allem die nicht ausreichende Leistung dieses Referenzcodes hat das Videolan-Projekt mit Dav1d bereits einen eigenen und freien AV1-Decoder vorgestellt. Dieser soll nicht nur den für das Projekt üblichen technischen Bedingungen genügen, wie etwa einem plattformübergreifenden Einsatz, sondern auch als offenes Community-Projekt aktiv weiterentwickelt werden.

Anders als bei anderen von Google eingesetzten Codecs, die ebenfalls auf der Arbeit von Videolan und auch dem FFmpeg-Projekt basieren, geht das Unternehmen im Fall von AV1 nun offenbar einen Eigenweg. Über die Motivation dafür oder auch den künftig geplanten Einsatz von Google für den nun veröffentlichten Decoder gibt es bisher keinerlei öffentliche Auskunft.

Aus dem Quellcode zum Google-Projekt geht bisher lediglich hervor, dass dieser offenbar speziell für den Einsatz auf ARM-CPUs und Android ausgerichtet ist. So gibt es etwa viel für ARM-Neon geschriebene Optimierungen in dem Code. Darüber hinaus findet sich in dem Archiv aber auch x86-Code, der SSE4 nutzt. Der Libgav1-Decoder ist außerdem in dem Chromium-Repository von Google vorhanden, was ein Zeichen dafür sein dürfte, dass das Unternehmen den Code eben nicht nur für Android benutzen möchte, sondern auch in anderen Projekten - allen voran natürlich der Chrome-Browser - und für seine Chromebooks.

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