Chromium: Aura unter Linux weiter verschoben
Ursprünglich für Chrome OS geschrieben, hat sich Aura(öffnet im neuen Fenster) mittlerweile zur neuen Oberflächendarstellung des Browsers auf allen Plattformen weiterentwickelt. So zumindest der Plan, doch in den offiziellen Entwickler-Builds für Linux wurde die Integration von Aura erneut verschoben(öffnet im neuen Fenster).
Damit wird Aura frühestens mit Version 35 unter Linux zur Verfügung gestellt, also in etwa vier Monaten. Das Team musste in der Vergangenheit immer wieder schwerwiegende Fehler beheben und hält die Aura-Versionen für noch nicht stabil genug, um sie einer breiteren Gemeinschaft von Testern zur Verfügung zu stellen. Deshalb wird bis auf weiteres nur die GTK-Version zum Download angeboten.
Zuletzt gelang es dem Google-Team, auch in der Aura-Version die Funktion umzusetzen, die es erlaubt, zwischen den Aura-UI-Elementen und den systemeigenen Elementen per Auswahlmenü zu wechseln. Dafür mussten unter Linux jedoch große Teile des Codes umgebaut werden, unter Windows war dies nicht notwendig.
Das ist zwar nur eins der jüngsten Beispiele, es ist aber dennoch bezeichnend für die Entwicklung von Aura beim direkten Vergleich von Linux und Windows. Denn unter Windows ist Aura seit einigen Monaten in den Entwickler-Builds benutzbar und wird von Google einigen Nutzern der stabilen Version bereits zum Testen zur Verfügung gestellt(öffnet im neuen Fenster).
Zum Ausprobieren von Aura unter Linux bleibt Anwendern nach wie vor nur, den Code selbst zu kompilieren(öffnet im neuen Fenster).
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