Abo
  • Services:

Chromecast: Google widerspricht Blockierungsvorwürfen

Google möchte mehr Inhalte für den HDMI-Stick Chromecast verfügbar sehen und daher auch andere Apps unterstützen. Damit widerspricht das Unternehmen den Vorwürfen eines Programmierers, seine App absichtlich zu blockieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Google will offenbar keine Drittanbieter-Apps für den Chromecast blockieren.
Google will offenbar keine Drittanbieter-Apps für den Chromecast blockieren. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Google hat auf die Vorwürfe reagiert, das Unternehmen wolle unabhängige Programmierer von der Entwicklung alternativer Streaming-Apps für den HDMI-Stick Chromecast abhalten. Dem Internetmagazin The Verge teilte das Unternehmen mit, dass es darauf aus sei, weitere Inhalte für den Chromecast verfügbar zu machen. Google erklärt weiter, dass es alle Arten von Apps unterstützen wolle - auch diejenigen, die lokale Daten abspielen.

Stellenmarkt
  1. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  2. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Köln

Koushik Dutta, Programmierer der alternativen Chromecast-Streaming-App Allcast, hatte Google vorgeworfen, sein Programm mit einem Chromecast-Update absichtlich unbrauchbar zu machen. Dafür führte er einen dreizeiligen Codeabschnitt an, der das Streamen lokaler Medien und Daten eines Cloud-Dienstes verhindert. In einem Post bei Google+ hat Dutta dazu aufgerufen, keine Chromecasts mehr zu kaufen, bis Googles Umgang mit unabhängigen Entwicklern geklärt ist.

Google verweist auf Entwicklungsphase des SDK

Google widerspricht den Vorwürfen Duttas deutlich und verweist auf das frühe Stadium des Entwickler-SDKs: "Das SDK ist noch in der Entwicklung, wir haben es bisher nur als Entwicklervorschau zum Testen veröffentlicht", erklärt Google The Verge.

"Wir erwarten, dass sich das SDK noch ändern wird, bevor wir es aus der Entwicklervorschau heraus starten. Wir wollen ein großartiges Benutzererlebnis für unsere Nutzer und Entwickler bieten, bevor das SDK und weitere Apps für alle erhältlich sind", führt Google weiter aus. Diese Aussage kann so gedeutet werden, dass alternative Chromecast-Apps künftig wieder lokale Inhalte über den HDMI-Stick streamen könnten.

Dutta hat auf Googles Aussage bisher nicht reagiert. Wann seine App wieder funktionieren wird, ist unklar.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. jetzt bei Apple.de bestellbar
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. 120,84€ + Versand

FomerMay 27. Aug 2013

Wo steht etwas von aktiven Schutzmaßnahmen gegen private Entwickler? Das SDK ist halt...

Charles Marlow 27. Aug 2013

1. Riskieren Wozu Konkurrenzdruck auf sich nehmen, wenn man den Gegner auch verklagen...


Folgen Sie uns
       


Genfer Autosalon 2018 - Bericht

Wir fassen den Genfer Autosalon 2018 im Video zusammen.

Genfer Autosalon 2018 - Bericht Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

    •  /