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Chromebook Spin 13 im Alltagstest: Tolles Notebook mit Software-Bremse

Bei Chromebooks denken viele an billige, knarzende Laptops - das Spin 13 von Acer ist anders. Wir haben es einen Monat lang verwendet - und uns am Ende gefragt, ob der veranschlagte Preis für ein Notebook mit Chrome OS wirklich gerechtfertigt ist.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Chromebook Spin 13 von Acer
Das Chromebook Spin 13 von Acer (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Außerhalb Deutschlands ist Chrome OS, Googles auf dem Chrome-Browser basierendes Notebook- und Tablet-Betriebssystem, durchaus erfolgreich - etwa in US-amerikanischen Schulen. Hierzulande hat sich das System bisher hingegen noch nicht richtig durchgesetzt, was nicht nur daran liegt, dass Chrome OS tendenziell eher unterschätzt wird.

Inhalt:
  1. Chromebook Spin 13 im Alltagstest: Tolles Notebook mit Software-Bremse
  2. Gute Versorgung mit Anschlüssen
  3. Android-Apps funktionieren nicht immer
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Viele Chromebooks, die in Deutschland erhältlich sind, sind qualitativ eher der Einsteigerklasse zuzuordnen und entsprechend tendenziell eher schwach ausgestattet und lausig verarbeitet. Hochwertige Chromebooks wie Googles Pixel Books waren offiziell nie in Deutschland erhältlich. Auch das neue Pixel Slate gibt es hierzulande nicht zu kaufen.

Acers Chromebook Spin 13 hingegen ist mittlerweile in Deutschland erhältlich und unterscheidet sich merklich von den teilweise billig gefertigten Chrome-OS-Geräten. Es ist aus Metall, hat einen großen, sehr guten Touchscreen, eine vernünftige Tastatur und kommt mit einem aktuellen Core i5-Prozessor. Im Langzeittest haben wir uns angeschaut, wie es sich mittlerweile mit Chrome OS arbeitet und waren mit dem Notebook sogar auf einer Messe unterwegs. Dabei hat sich gezeigt: Wer ein gutes Office-Notebook möchte, macht mit Chrome OS an sich nichts falsch, was auch an der Android- und Linux-Kompatibilität liegt. Da diese aber ihre Grenzen hat, ist das Nutzungsspektrum eines Chrome-OS-Gerätes immer noch begrenzt - was angesichts des Preises ein Problem ist.

Das Spin 13 ist ein edles Gerät: Das Gehäuse ist aus Metall und hat leicht angeschrägte Kanten. Das Display ist 13,5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.256 x 1.504 Pixeln - Acer verwendet bei dem Notebook also ein 3-zu-2-Format. Der Bildschirm hat eine gute Farbwiedergabe und ist hell genug, um auch bei Sonneneinstrahlung noch Bildschirminhalte gut lesbar anzuzeigen. Störend finden wir die starke Spiegelung des Displays.

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Das Gelenk, das das Display mit der Tastatureinheit verbindet, ist ziemlich fest. Das führt bei uns dazu, dass wir Probleme haben, das Notebook mit einer Hand aufzuklappen. Das liegt auch an der wenig hilfreichen, da viel zu kleinen Aussparung an der Vorderseite des Gerätes. Das Display können wir um 360 Grad nach hinten drehen, daher der Name "Spin". Dann lässt sich das Gerät als großes Tablet verwenden.

Dem Spin 13 liegt ein Eingabestift bei, der auf Wacoms EMR-Technologie basiert. Der Stift ist im Gehäuse untergebracht, dürfte also nicht so leicht verloren gehen. Den Stift können wir beispielsweise für handschriftliche Texteingaben oder Zeichnungen verwenden. Die Latenz ist größer als etwa bei einem Apple Pencil auf einem iPad, aber noch gut genug, um mit dem Stift schreiben zu können.

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  • Das Spin 13 von Acer läuft mit Chrome OS. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Das Spin 13 hat eine Reihe von Anschlüssen. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Laden lässt sich das Spin 13 über jeden der beiden USB-C-Anschlüsse. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Die Tastatur ermöglicht ermüdungsfreies Tippen. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Das Display des Spin 13 kann um 360 Grad gedreht werden. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Ganz flach kann das Chromebook aufgrund der Scharnierkonstruktion aber nicht hingelegt werden. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Das Display ist 13,5 Zoll groß, im Inneren arbeitet ein Core i5-Prozessor. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Das Spin 13 läuft mit Chrome OS, das dank Android- und Linux-Integration etwas vielseitiger als noch vor einigen Jahren ist. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Metall und gut verarbeitet. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
Das Spin 13 von Acer läuft mit Chrome OS. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
Gute Versorgung mit Anschlüssen 
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MoodyMammoth 20. Feb 2019

Und selbst wenn, wenn ich die Wahl habe zwischen MSOffice oder LibreOffice, dann wähle...

Anonymer Nutzer 08. Feb 2019

und genau deshalb sind beide eher nichts für mich, denn verarschen kann ich mich auch gut...

eechauch 08. Feb 2019

Gucci ignoriere ich jetzt mal, weil es nicht zum Thema passt. Seit wann werden die...

Anonymer Nutzer 08. Feb 2019

"sichere Architektur" im Zusammenhang mit Google/Cloud und Co zu verwenden....Du hast...


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