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Android-Apps funktionieren nicht immer

Gut veranschaulichen lässt sich das anhand des Messengers Signal. Für Signal gibt es eine Erweiterung für den Chrome-Browser, die allerdings seit einigen Monaten nicht mehr unterstützt wird und entsprechend nicht mehr funktioniert. Leider ist sie trotzdem immer noch im Chrome-Store erhältlich. Starten wir die Erweiterung, sagt sie uns freundlicherweise, dass wir doch auf einen Desktop-Client umsteigen sollen.

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Wir denken uns also: Einfach die Android-App von Signal installieren! Dummerweise ist diese nicht kompatibel mit unserem Gerät - dies haben wir mit einigen Android-Apps erlebt. Glücklicherweise gibt es mittlerweile noch eine dritte Möglichkeit, Anwendungen in Chrome OS zu installieren: Linux.

Google hat dem Betriebssystem eine native Einbindung von Linux-Anwendungen eingebaut. Dadurch können wir durch den bekannten Befehl "sudo apt-get install" zahlreiche Programme installieren - unter anderem auch Signal. Der Linux-Modus muss erst in den Einstellungen von Chrome OS aktiviert werden, die Schaltfläche ist aber prominent platziert und leicht zu finden.

  • Das Spin 13 von Acer läuft mit Chrome OS. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Das Spin 13 hat eine Reihe von Anschlüssen. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Laden lässt sich das Spin 13 über jeden der beiden USB-C-Anschlüsse. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Die Tastatur ermöglicht ermüdungsfreies Tippen. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Das Display des Spin 13 kann um 360 Grad gedreht werden. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Ganz flach kann das Chromebook aufgrund der Scharnierkonstruktion aber nicht hingelegt werden. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Das Display ist 13,5 Zoll groß, im Inneren arbeitet ein Core i5-Prozessor. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Das Spin 13 läuft mit Chrome OS, das dank Android- und Linux-Integration etwas vielseitiger als noch vor einigen Jahren ist. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Metall und gut verarbeitet. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)
Die Tastatur ermöglicht ermüdungsfreies Tippen. (Bild: Anna Benavente/Golem.de)

Die installierten Linux-Programme werden in einem speziellen Ordner in der App-Übersicht von Chrome OS abgelegt und lassen sich genauso wie Chrome- und Android-Apps starten. Auf das Dateisystem von Chrome OS können wir mit Linux-Anwendungen wie Gimp nicht zugreifen: Für sie gibt es einen speziellen Bereich des Speichers, in den wir die zu nutzenden Dateien kopieren müssen - im Beispiel von Gimp etwa Bilder. Die Linux-Unterstützung von Chrome OS werden wir uns in einem separaten Text noch einmal genauer anschauen.

Dank der Linux-Kompatibilität können wir nicht nur Programme wie Gimp installieren, sondern auch die Laufzeitumgebung Wine, mit deren Hilfe Windows-Anwendungen unterstützt werden können. Das funktioniert in unserem Test mit Irfan View problemlos, bei anderen Anwendungen wie Lightroom hatten wir hingegen kein Glück - entsprechend ist Wine in Chrome OS für uns eher Spielerei.

Software ist trotz Android limitiert

Trotz der Android- und Linux-Unterstützung ist Chrome OS an gewissen Stellen limitiert, meistens dann, wenn der Anwendungsfall spezieller wird. Den Fall Bildbearbeitung konnten wir dank Gimp noch retten, auch wenn das Programm für uns als Lightroom-Nutzer nicht die erste Wahl ist. Die Nutzung der Android-App von Lightroom scheiterte allerdings an dem Umstand, dass diese nicht Fujis RAW-Format .raf unterstützt. Bei spezielleren Anwendungen kann die Suche nach Ersatz schwieriger werden, oder einfach eine Umstellung erfordern, die wider sämtliche Gewohnheiten läuft. Manchmal ist es auch schlicht nicht möglich, für Programme einen adäquaten Ersatz zu finden.

Bei einigen Anwendungsfällen können wir Kompromisse eingehen. So haben wir anstelle der Teams-Anwendung, die wir normalerweise unter Windows verwenden, die Weboberfläche genutzt. Die Android-App war für uns keine Alternative, da sie unter Chrome OS nur wie auf einem Smartphone läuft - also hochkant. Wir haben keine Möglichkeit gefunden, dem System klarzumachen, die App im Tabletmodus oder im Querformat anzuzeigen. Dieses Problem ist uns bei einigen Android-Apps aufgefallen.

Wofür das Spin 13 und Chrome OS hingegen sehr gut geeignet sind, ist unsere tägliche Büroarbeit. Texte schreiben, recherchieren, per E-Mail und verschiedenen Messengern Kontakt zu anderen halten - dabei haben wir kaum einen qualitativen Unterschied zu dem normalerweise von uns verwendeten Windows 10 bemerkt. Was nicht bedeutet, dass es nicht Dinge gibt, an die wir uns gewöhnen mussten - etwa an die fehlende Entfernen-Taste, die durch die Tastenkombination Alt + Backspace ersetzt wird. Auch verschiedene Abläufe im Betriebssystem, beziehungsweise im Browser, müssen wir uns erst angewöhnen.

Akku reicht für einen Tag

Der Akku hat eine Nennladung von 4.670 mAh, Acer gibt eine Laufzeit von zehn Stunden Mischnutzung an. Wir können diesen Wert bestätigen: Im Messealltag haben wir das Notebook teilweise einen ganzen Arbeitstag verwendet, ohne es zwischenzeitlich laden zu müssen. Das Spin 13 lässt sich zudem auch über ein Akku-Pack mit Power Delivery aufladen.

 Gute Versorgung mit AnschlüssenVerfügbarkeit und Fazit 
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MoodyMammoth 20. Feb 2019

Und selbst wenn, wenn ich die Wahl habe zwischen MSOffice oder LibreOffice, dann wähle...

ML82 08. Feb 2019

und genau deshalb sind beide eher nichts für mich, denn verarschen kann ich mich auch gut...

eechauch 08. Feb 2019

Gucci ignoriere ich jetzt mal, weil es nicht zum Thema passt. Seit wann werden die...

DY 08. Feb 2019

"sichere Architektur" im Zusammenhang mit Google/Cloud und Co zu verwenden....Du hast...


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