Chrome Remote Desktop: Entfernter Linux-Zugriff via Chrome verfügbar
Den eigenen Rechner zur Fernsteuerung freizugeben oder auf entfernte Rechner zuzugreifen, das ermöglicht das Tool Chrome Remote Desktop. Das teilweise als Erweiterung für den Browser Chrome(öffnet im neuen Fenster) umgesetzte Werkzeug erlaubt nun auch den Zugriff auf Linux-Rechner. Vorerst stellt Google dafür allerdings nur DEB-Pakete für Ubuntu und Debian bereit.
Diese können über Direktlinks heruntergeladen werden. Klickt ein Linux-Nutzer in der Erweiterung allerdings erstmals auf den Teilen-Knopf wird die 32-Bit- oder 64-Bit-Anwendung automatisch heruntergeladen und je nach Einstellung des Rechners eventuell auch direkt installiert.
Der offiziellen Anleitung(öffnet im neuen Fenster) folgend, empfiehlt Google darüber hinaus eine virtuelle Desktop-Sitzung zur Verwendung anzulegen. Dazu sind einige wenige Eingaben sowie das Erstellen einer Datei notwendig. Für einen kurzen Test mit Opensuse 13.1 haben wir das Paket mit dem Tool alien in ein RPM-Paket umgewandelt.
Der Zugriff von OS X auf den Linux-Rechner klappte so problemlos, auch ohne die Datei für den virtuellen Desktop. Der Einfachheit halber hatten wir die Firewall für den kurzen Test vorübergehend abgeschaltet. Im Produktforum(öffnet im neuen Fenster) berichten bereits einige Nutzer von verschiedenen Problemen mit dem Dienst, die Benutzung unter Fedora soll einem Bericht zufolge aber ebenfalls funktionieren.
Seit etwas mehr als eineinhalb Jahren steht die Erweiterung zum Download bereit. Zunächst war allerdings nur der Zugriff auf Rechner mit Windows oder Mac OS X möglich, nun folgt also auch Linux. Der Zugriff auf Googles ChromeOS ist derzeit aber noch nicht offiziell möglich. Da ChromeOS aber auf Linux aufbaut, ist davon auszugehen, dass diese Funktion demnächst bereitsteht.
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