Gaming geht nicht
Bleibt noch Gaming. Das ist kurz abgehandelt, denn die gut spielbaren Inhalte laufen im Browser. Für eine C64-Emulation reicht es locker, Doom geht gerade so. Die Internetspielhalle von Archive.org ist hingegen zu leistungshungrig für das Flexbook.
Testweise installieren wir Googles System kurzerhand noch auf einem 2009er iMac - und siehe da, so ziemlich alle online verfügbaren Emulatoren liefern spielbare Bildraten. Spielestreaming dürfte klappen, wenn man eine der Plattformen zum Laufen bekommt. Die Demo von Resident Evil 7, die auf Streaming setzt, geht jedenfalls.
Fazit
Chrome OS Flex auf dem Macbook Air von 2012 ist ein absoluter Gewinn. Auch wenn es sicherlich andere Wege gibt, alte Hardware wieder flott zu machen: So einfach wie die Installation oder der Start vom Stick wie bei Googles schmalem Betriebssystem dürfte keine davon sein. Voraussetzung ist natürlich die Bereitschaft, sich im Google-Universum einzurichten.
Wer ohnehin schon mit Android unterwegs ist und Docs, den Kalender, Youtube und Chrome schätzt, dürfte sich über eine sehr preiswerte Alternative zum dedizierten Chromebook freuen.
Die Apple-Hardware mit ihrem zurückhaltenden Lüfter, der guten Tastatur und einigen Anschlüssen wie USB und Thunderbolt tut ihr Übriges. Die Kompatibilität mit nahezu jeglicher Peripherie macht unser altes Notebook zu einer neuen, universell einsetzbaren Schreib- und Medienmaschine. Für eine Vorabversion läuft das Betriebssystem bei uns sehr stabil, wir haben neben einem kleinen Problem beim Ändern des Bildschirmhintergrundes keinerlei Abstürze zu verzeichnen.
Was nicht geht, sind Android-Apps, die meisten Linux-Programme, die verbaute Webcam und die Tastenbeleuchtung. Die beiden Letzteren können sicherlich per Update noch zum Leben erweckt werden - was ebenfalls für Chrome statt MacOS spricht. Nicht alle alten Macs lassen sich nämlich auf aktuelle Systeme und deren Sicherheitsstandards aufrüsten.
Die Unterschiede zwischen normalem Chrome OS und Flex beschreibt Google hier. Die Systemanforderungen sind mit einem x86-64-fähigen Prozessor, 4 GByte RAM und 16 GByte Massenspeicher sehr gering.
Wir haben unsere neue alte Schreibmaschine zu schätzen gelernt und sind gespannt, wie sich Chrome OS Flex weiter entwickelt.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Kaum Abstriche bei Chrome OS Flex |










FP4 eventuell ja. Google naja, schwierig. Sicherlich ist die Community groß und man wird...
Trifft das nicht auf jeden Nutzer zu? Natuerlich gibt es Schmerzen bei der Umstellung...
Mein Pixelbook ist mein staendiger Begleiter im Buero. Leicht. Kein Luefter. Macht alles...
Aber es war doch soooo billig! Wie kann denn das schrott sein. Ich kann grad echt...