Abo
  • Services:

Verfügbarkeit und Fazit

Google verteilt die Crostini-Funktion seit der Version 69 des Betriebssystems, die im vergangenen Herbst erstmals erschienen ist. Genutzt werden kann die Technik aber nicht auf allen Geräten, sondern nur auf jenen, die bestimmte Anforderungen an verfügbaren Arbeitsspeicher sowie CPU-Leistung erfüllen und eine Hardwarevirtualisierung unterstützen.

Stellenmarkt
  1. Alexander Bürkle GmbH & Co. KG, Freiburg im Breisgau
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Das System ist aber nicht nur auf die x86-Architektur beschränkt. Crostini läuft auch auf einigen wenigen Arm64-Geräten. Das Alter der Chromebooks ist dabei tatsächlich eher weniger wichtig als die Hardwareausstattung. Eine vollständige Liste liefert das Chromium-Projekt in seiner Dokumentation. Leider finden sich dort nur die Codenamen der Geräte, die wiederum mit einer weiteren Liste aufgelöst werden können.

Fazit

Als Linux-Nutzer überzeugt uns das Konzept von Crostini vor allem wegen der eleganten Architektur. Das Team von Google nutzt mit den VMs und einem eigenen Hypervisor, den VirtIO-Geräten in Jails sowie LXD und Containern so ziemlich jede moderne und derzeit verfügbare Linux-Technik, um Systeme voneinander abzuschotten. Dabei wird aber trotzdem eine Entwicklungsumgebung mit möglichst vielen Freiheiten bereitgestellt.

Interessant wird die Nutzung langfristig für den zuvor kurz skizzierten Unternehmenseinsatz und für jene Entwickler, die ihrem Linux-Unterbau wenig Wert beimessen, statt sich mit Verve in endlosen Diskussionen über die beste Linux-Distribution zu verstricken.

Erfolg haben könnte Google mit Crostini vermutlich vor allem mit dem Fokus auf eben jene Web- und Cloud-Entwickler, die tatsächlich mehr oder weniger unabhängig von der genutzten Linux-Distribution agieren können. Darüber hinaus hat das System auch großes Potenzial für die Android-Entwicklung, denn statt wie bisher einen mehrere Gigabyte großen Emulator zu verwenden, kann Google auch einfach die Android-Container in die Entwicklungsumgebung von Crostini integrieren.

Bis es dazu kommen kann, muss Google noch einige wichtige Details wie etwa die 3D-Beschleunigung per GPU umsetzen, damit das System wirklich konkurrenzfähig wird. Der nun verfügbare Anfang der Arbeiten gefällt uns aber auf jeden Fall schon besser als die Anfangsphase des WSL von Microsoft. Das liegt zwar schlicht prinzipbedingt an dem Linux-Unterbau von Chrome OS, was aber eben auch ein klarer Vorteil für Google ist.

 Crostini ist zu Höherem berufen
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5


Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,99€ (erscheint am 10. April)
  2. (pay what you want ab 0,88€)
  3. 99,99€ (versandkostenfrei)
  4. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)

Unix_Linux 15. Mär 2019 / Themenstart

hahaha

superdachs 07. Mär 2019 / Themenstart

Wenn das einfach nur ein datenträgerabbild ist nenn die Datei doch einfach um...

superdachs 07. Mär 2019 / Themenstart

"App Stores" unter Linux sind im Prinzip ein ganz alter Hut. (Siehe unten) Einen...

narfomat 05. Mär 2019 / Themenstart

was nicht viel heisst... ^^

mcnesium 05. Mär 2019 / Themenstart

Du sagst es. Darum habe ich mich auch kein Stück über Google beschwert, sondern über den...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Nubia Alpha - Hands on (MWC 2019)

Nubia hat eine Smartwatch mit einem flexiblen Display auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona gezeigt.

Nubia Alpha - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Sailfish X im Test: Die Android-Alternative mit ein bisschen Android
Sailfish X im Test
Die Android-Alternative mit ein bisschen Android

Seit kurzem ist Sailfish OS mit Android-Unterstützung für weitere Xperia-Smartphones von Sony verfügbar. Fünf Jahre nach unserem letzten Test wird es Zeit, dass wir uns das alternative Mobile-Betriebssystem wieder einmal anschauen und testen, wie es auf einem ursprünglichen Android-Gerät läuft.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android, Debian, Sailfish OS Gemini PDA bekommt Dreifach-Boot-Option

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Pauschallizenzen: CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
Pauschallizenzen
CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

Absurder Vorschlag aus der CDU: Anstatt die Urheberrechtsreform auf EU-Ebene zu verändern oder zu stoppen, soll nun der "Mist" von Axel Voss in Deutschland völlig umgekrempelt werden. Nur "pures Wahlkampfgetöse" vor den Europawahlen, wie die Opposition meint?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
  2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform

    •  /