Abo
  • IT-Karriere:

Chrome: Google verbietet Erweiterungen, die Kryptowährungen schürfen

Kein heimliches Mining mit Kundenrechnern mehr: Google verbietet Anwendungen für Chrome, die Prozessoren von Clients zum Berechnen von Kryptowährungen nutzen. Bisher waren zumindest Add-ons möglich, die das Nutzern explizit mitteilen. Andere Blockchain-Anwendungen werden weiterhin angeboten.

Artikel veröffentlicht am ,
Kryptoming-Add-ons werden in Chrome verboten.
Kryptoming-Add-ons werden in Chrome verboten. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Googles Chrome-Browser wird künftig keine In-App-Erweiterungen mehr anbieten, die in irgendeiner Form Kryptowährungen schürfen. Dies sei eine Reaktion auf die häufigen Verstöße gegen die AGBs des Browsers, teilte Google in einem Blogpost mit. Rund 90 Prozent aller Erweiterungen informieren demnach den Nutzer nicht, dass die jeweilige Erweiterung Krypto-Mining betreibe.

Stellenmarkt
  1. BG BAU - Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Berlin
  2. NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg

Bisher war es Entwicklern zumindest erlaubt, Erweiterungen für Chrome zu veröffentlichen, die ausschließlich für das Schürfen von Kryptowährungen ausgelegt sind, und die den Nutzer auch explizit darauf hinweisen. Solche Add-ons nutzen Prozessorkapazitäten des Clients, um Hashwerte zu errechnen. Das Resultat: Beim Surfen erreicht die CPU-Auslastung fast 100 Prozent, und der Rechner reagiert langsamer auf andere Aufgaben - anscheinend größtenteils dem Nutzer nicht ersichtlich.

  • Die CPU-Last geht nach oben. (Bild: Google)
Die CPU-Last geht nach oben. (Bild: Google)

Vorhandene Add-Ons noch nicht betroffen

Obwohl Google das Hinzufügen neuer Apps mit Schürffähigkeiten unterbinden will, bleibt das Problem zumindest bis Juni 2018 bestehen. Erst dann sollen bereits existierende Erweiterungen aus dem Chrome Web Store herausgenommen werden. Solange können Entwickler weiterhin Kryptowährungen berechnen, teils ohne explizites Einverständnis der betroffenen Nutzer.

Google betont jedoch auch, dass andere Applikationen, die Blockchain-Mechanismen benutzten, weiterhin im Store angeboten werden könnten. Solange diese nicht für das Mining eingesetzt würden, sei dies legitim. Allerdings birgt das Konzept Blockchain an sich ebenfalls Risiken - beispielsweise, wenn in diesen unlöschbare rechtswidrige Inhalte gespeichert sind.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 64,90€ (Bestpreis!)
  3. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)

Folgen Sie uns
       


iOS 13 ausprobiert

Apple hat iOS 13 offiziell vorgestellt. Die neue Version des mobilen Betriebssystems bringt unter anderem den Dark Mode sowie zahlreiche Verbesserungen einzelner Apps.

iOS 13 ausprobiert Video aufrufen
Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  2. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  3. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

Rabbids Coding angespielt: Hasenprogrammierung für Einsteiger
Rabbids Coding angespielt
Hasenprogrammierung für Einsteiger

Erst ein paar einfache Anweisungen, dann folgen Optimierungen: Mit dem kostenlos erhältlichen PC-Lernspiel Rabbids Coding von Ubisoft können Jugendliche und Erwachsene ein bisschen über Programmierung lernen und viel Spaß haben.
Von Peter Steinlechner

  1. Transport Fever 2 angespielt Wachstum ist doch nicht alles
  2. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  3. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle

Funkstandards: Womit funkt das smarte Heim?
Funkstandards
Womit funkt das smarte Heim?

Ob Wohnung oder Haus: Smart soll es bitte sein. Und wenn das nicht von Anfang an klappt, soll die Nachrüstung zum Smart Home so wenig aufwendig wie möglich sein. Dafür kommen vor allem Funklösungen infrage, wir stellen die gebräuchlichsten vor.
Von Jan Rähm

  1. Local Home SDK Google bietet SDK für Smarthomesteuerung im lokalen Netzwerk
  2. GE Smarte Lampe mit 11- bis 13-stufigem Resetverfahren
  3. IoT Smart Homes ohne Internet, geht das? Ja!

    •  /