Abo
  • Services:
Anzeige
Downloadify könnte für Spotify zum Problem werden.
Downloadify könnte für Spotify zum Problem werden. (Bild: Spotify)

Chrome-Erweiterung: Downloadify sorgt für unbegrenzte Downloads von Spotify

Downloadify könnte für Spotify zum Problem werden.
Downloadify könnte für Spotify zum Problem werden. (Bild: Spotify)

Spotify verspricht unbegrenztes Streaming für Musik ab 5 Euro im Monat, der Download der Musik ist dabei nicht vorgesehen. Die Chrome-Erweiterung Downloadify erlaubt aber genau das. Spotify hat seinen Dienst daher nach kurzer Zeit so modifiziert, dass Downloadify nicht mehr funktioniert.

Der niederländische Softwareentwickler Robin Aldenhoven hat mit Downloadify eine Erweiterung für Googles Browser Chrome entwickelt, die die auf Spotify abgespielte Musik automatisch herunterlädt und als MP3 auf der eigenen Festplatte speichert. Er macht sich dabei Spotifys Webclient zunutzte, bei dem die Musik unverschlüsselt übertragen wird.

Anzeige

Erlaubt ist das ausdrücklich nicht: Spotify untersagt in seinen Nutzungsbedingungen das Kopieren, Vervielfältigen, Rippen und Aufnehmen von Musik, weshalb wir auf einen entsprechenden Link verzichten. Dennoch könnte die Chrome-Erweiterung für Spotify zum Problem werden, denn so praktisch die Downloads sind, die Rechteinhaber, von denen Spotify die Musik lizenziert, dürften nicht sehr begeistert davon sein, dass Nutzer die Musik so praktisch unbegrenzt für kleines Geld herunterladen können. Sie dürften Spotify in die Pflicht nehmen, die Inhalte besser zu schützen.

Die von Aldenhoven im Chrome Webstore veröffentlichte Erweiterung hat Google bereits nach sehr kurzer Zeit wieder aus dem Webstore entfernt, sehen Googles Richtlinien in Punkt 4.4.1 doch vor, dass der Chrome Webstore nicht für Produkte genutzt werden darf, die Rechte verletzen oder den unerlaubten Download von Stream-Inhalten ermöglichen.

Allerdings ist Aldenhovens Erweiterung über Github weiterhin verfügbar und funktioniert. Daher steht der Entwickler Spotify in der Pflicht, die Musik besser zu schützen, statt DRM-freie MP3-Dateien an Nutzer zu senden. Nach seiner Ansicht könnte Spotify die Musik verschlüsselt übertragen und in Javascript entschlüsseln oder mit Hilfe von Range-Requests die Songs in kleinen Teilen herunterladen.

Nachtrag vom 8. Mai 2013, 14:35 Uhr

Spotify hat seinen Player mittlerweile modifiziert, so dass die Erweiterung Downloadify nicht mehr funktioniert.


eye home zur Startseite
tha_specializt 13. Mai 2013

....und die hat man ohn den Download bei Spotify nicht? Kurios, dann müssen die...

Telesto 12. Mai 2013

Es ist ja schön, dass das Problem bei dir nicht mehr besteht, wahrscheinlich bist du...

Anonymer Nutzer 11. Mai 2013

Ja, sonst nutzen die das auch irgendwann.

Anonymer Nutzer 11. Mai 2013

Zune hat mich interessiert, tat bei mir aber zb garnicht.

DrWatson 10. Mai 2013



Anzeige

Stellenmarkt
  1. KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main
  2. GERMANIA Fluggesellschaft mbH, Berlin
  3. Daimler AG, Stuttgart
  4. Daimler AG, Sindelfingen


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,49€
  2. (-76%) 6,66€

Folgen Sie uns
       


  1. Alexa und Co.

    Wirtschaftsverband sieht Megatrend zu smarten Lautsprechern

  2. Apple TV

    Deutsche TV-App startet mit nur vier Anbietern

  3. King's Field 1 (1994)

    Die Saat für Dark Souls

  4. Anheuser Busch

    US-Brauerei bestellt 40 Tesla-Trucks vor

  5. Apple

    Jony Ive übernimmt wieder Apples Produktdesign

  6. Elon Musk

    Tesla will eigene KI-Chips bauen

  7. Die Woche im Video

    Lauscher auf!

  8. Entlassungen

    Kaufland beendet Online-Lieferservice für Lebensmittel

  9. DigiNetz-Gesetz

    Unitymedia überbaut keine Glasfaser in Fördergebieten

  10. Telekom

    Mobilfunk an neuer ICE-Strecke München-Berlin ausgebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Berlin: Verfassungsschutz hat Lizenz zur Gesichtserkennung
Berlin
Verfassungsschutz hat Lizenz zur Gesichtserkennung
  1. Finnairs Gesichtsscanner ausprobiert Boarden mit einem Blick in die Kamera

Watch Series 3 im Praxistest: So hätte Apples erste Smartwatch sein müssen
Watch Series 3 im Praxistest
So hätte Apples erste Smartwatch sein müssen
  1. Apple Watch Apple veröffentlicht WatchOS 4.2
  2. Alivecor Kardiaband Uhrenarmband für Apple Watch zeichnet EKG auf
  3. Smartwatch Die Apple Watch lieber nicht nach dem Wetter fragen

Twitch, Youtube Gaming und Mixer: Weltweites Aufmerksamkeitsdefizit
Twitch, Youtube Gaming und Mixer
Weltweites Aufmerksamkeitsdefizit
  1. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  2. Roboter Megabots kündigt Video vom Roboterkampf an
  3. Free to Play World of Tanks bringt pro Nutzer und Monat 3,30 Dollar ein

  1. Re: Warum IoT pöse ist (Kritische Masse)

    freebyte | 01:05

  2. Re: So einen Reaktor hätte ich gerne in meinem keller

    Frank... | 00:54

  3. Re: Völlig nutzlos ohne Display.

    blaub4r | 00:30

  4. Re: Grandioser Artikel

    emdotjay | 00:25

  5. Re: Netzabdeckung ist ein schlechter Witz

    sofries | 00:22


  1. 10:59

  2. 09:41

  3. 08:00

  4. 15:44

  5. 14:05

  6. 13:09

  7. 09:03

  8. 19:18


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel