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Chrome 33 Beta: Sprechender Browser mit Custom-Elementen

Googles Browser Chrome 33 Beta unterstützt sogenannte Custom-Elemente, also HTML-Elemente, die jeder Web-Entwickler selbst definieren kann. Zudem unterstützt er über das Web Speech API nun auch Sprachsynthese.

Artikel veröffentlicht am ,
Chrome 33 Beta steht zum Download bereit.
Chrome 33 Beta steht zum Download bereit. (Bild: Google)

Custom-Elemente sind Teil der Webkomponenten, einer, neuen Technik, die das W3C derzeit entwickelt. Sie ermöglichen es Web-Entwicklern, eigene HTML-Elemente zu definieren und später in ihren Apps und Webseiten zu verwenden. Damit lassen sich auch bestehende Elemente erweitern und abwandeln sowie mehrere Elemente zu einem neuen bündeln, das dann unter einem HTML-Tag zur Verfügung steht. Darüber hinaus ist es möglich, die APIs bestehender DOM-Elemente zu erweitern.

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Letztendlich sollen Custom-Elemente zu deutlich übersichtlicherem Code führen, da sich beispielsweise wiederkehrende Schaltflächen samt ihrer kompletten Funktionen einmal definieren und dann wie herkömmliche HTML-Elemente einsetzen lassen.

Sprechender Browser

Das Web Speech API ermöglicht es Web-Apps, auf Funktionen zur Spracherkennung und Sprachsynthese zurückzugreifen. Während Chrome die Spracherkennung über das Web Speech API schon länger unterstützt, kommt mit Chrome 33 Beta nun auch Unterstützung für Sprachsynthese hinzu. Das erlaubt es beispielsweise, Texte in Webseiten direkt vom Browser vorlesen zu lassen. Die Kombination der beiden Techniken macht es dann möglich, über den Browser einen diktierten Text in einer anderen Sprache wieder auszugeben, schließlich bietet Google auch einen entsprechenden Übersetzungsdienst an.

Mac-Version unterstützt requestAutocomplete

Damit Nutzer nicht immer wieder die gleichen Daten in Formulare eintragen müssen, hat Google requestAutocomplete() eingeführt: Im ersten Schritt steht die Funktion nur für Zahlungsinformationen zur Verfügung, die der Browser verwalten und automatisch in entsprechende Formulare eintragen kann. Websites können die Informationen mit der Funktion requestAutocomplete() anfordern, der Nutzer muss dem aber zustimmen.

In der neuen Betaversion funktioniert dies auch unter Mac OS X.

Darüber hinaus unterstützt Chrome 33 Beta das Page Visibility API nun ohne Präfix. Auch der Download von Webfonts wurde optimiert, so dass die Schriften in den meisten Fällen zur Verfügung stehen, noch bevor die Rendering-Engine Blink mit der Darstellung der Webseite beginnt.

Für CSS Animationen und Transitionen wird ein neues Web-Animations-Modell verwendet, das in Blink umgesetzt wurde. Darüber hinaus unterstützt Chrome nun die aktuelle Version des Web Notification API.

Die Beta von Chrome 33 steht ab sofort unter google.com/landing/chrome/beta zum Download bereit.



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chris92 17. Jan 2014

Bei jQuery-mobile kann ich mir das ziemlich gut vorstellen. Da benutzt man nun immer...

Anonymer Nutzer 17. Jan 2014

Oder wie darf man das mit den eigenen Elementen vorstellen? Muss den Spec mal lesen...


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