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Chris Taylor: Wildman gestoppt

Über eine halbe Million US-Dollar waren zugesagt, trotzdem hat Spieldesigner Chris Taylor sein Kickstarter -Projekt Wildman vorzeitig beendet. Er will nun wohl auf andere Art versuchen, seine Firma Gas Powered Games zu retten.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Wildman (Bild: Gas Powered Games)
Artwork von Wildman Bild: Gas Powered Games

Vier Tage vor dem Ende der Kampagne für Wildman(öffnet im neuen Fenster) hat Chris Taylor das Projekt auf Kickstarter beendet. Über 9.200 Unterstützer hatten zwar 504.120 US-Dollar zugesagt. Das anvisierte Budget für den Titel lag aber bei 1,1 Millionen US-Dollar – in der kurzen Zeit wäre das auch mit einem starken Endspurt unerreichbar gewesen. In der Updaterubrik(öffnet im neuen Fenster) ist in einer kurzen Erklärung zu lesen, dass man sich "nach anderen Wegen umsehen will, Gas Powered Games weiter zu betreiben" . Öffentlich könne man aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht über die Angelegenheit sprechen.

Erste Spielszenen aus Chris Taylors Wildman
Erste Spielszenen aus Chris Taylors Wildman (03:10)

Kurz nach dem Start der Kampagne bei Kickstarter hatte Chris Taylor, Chef und Gründer von Gas Powered Games(öffnet im neuen Fenster) , gesagt, dass das Entwicklerstudio aus wirtschaftlichen Gründen vor dem Aus stehe. Den Großteil der Belegschaft habe er bereits entlassen müssen , um zumindest einen kleinen Teil der Firma zu retten.

In Wildman sollen Spieler den titelgebenden Höhlenmenschen steuern und mit ihm entweder auf Schlachtfeldern kämpfen oder im Abenteuermodus die Welt erkunden. Auf den Schlachtfeldern unterstützt der Wildman seine Armee, die der Spieler außerdem mit Gebäuden und neuer, teils von Feinden erbeuteter Steinzeittechnik ausstattet. Der Abenteuermodus soll eher an das Taylor-Spiel Dungeon Siege erinnern: Der Spieler kloppt sich mit dem wilden Helden durch eine Oberwelt und durch Höhlensysteme, um an bessere Ausrüstung und an Erfahrungspunkte zu gelangen. Ob das Programm nun trotz des Kickstarter-Stopps erscheint, ist nicht bekannt.


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