Chris Roberts' Vision: Nach einem Jahr Pause kehren wir zu Star Citizen zurück

Star Citizen und die Community sind inzwischen ein ganzes Stück sympathischer geworden. Trotzdem ist hier weniger fertig als gedacht.

Ein Hands-on von veröffentlicht am
In Star Citizen sind die Aussichten immer noch toll.
In Star Citizen sind die Aussichten immer noch toll. (Bild: CIG/Screenshot: Golem.de)

Viele neue Auftraggeber, tolle Schiffe und ein weiteres Sonnensystem: Vor einem Jahr, auf der Citizencon 2949, wurde unsere Begeisterung für Chris Roberts' Großprojekt Star Citizen noch einmal neu geweckt. Wir probierten neue Schiffe aus und stiegen voll in das Spiel ein, auch wenn es immer noch nur ein Sternensystem (Stanton) gab.

Inhalt:
  1. Chris Roberts' Vision: Nach einem Jahr Pause kehren wir zu Star Citizen zurück
  2. Ein großes leeres Sonnensystem
  3. Die wichtigsten Star-Citizen-Infos kommen von der Fanbasis

Wenig später stellte sich jedoch das fast schon typische Star-Citizen-Gefühl ein: alles schonmal gesehen, zu wenig Bewegung, wenig Grund dabei zu bleiben. Das ist mehr als ein Jahr her und nach dieser langen Pause wollten wir uns nun doch mal wieder ins Cockpit setzen und herausfinden, was sich bei Star Citizen so getan hat.

Auf den ersten Blick scheint das nicht allzu viel zu sein. Cloud Imperium Games (CIG) hat sich bezüglich ihrer Ziele offensichtlich zu viel vorgenommen und die Roadmap entsprechend oft angepasst. Beim näheren Hinschauen entdecken wir zumindest einige hilfreiche Verbesserungen.

Bessere GUI-Elemente

Ein Beispiel: Als wir uns vor einem Jahr zuletzt in das Frachtschiff Misc Freelancer Max gesetzt haben, konnten wir kaum ein GUI-Element erkennen. Die halbtransparenten und hellblauen Elemente und Systemanzeigen fügten sich gut in das dunkle und graue Dekor des Schiffs ein - und die Übersicht war dahin.

Stellenmarkt
  1. Junior Network Engineer - Connectivity (m/w/d)
    STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Stuttgart, Köln
  2. Sachbearbeiter (m/w/d) Digitalisierung
    Stadt Korntal-Münchingen, Korntal-Münchingen
Detailsuche

Gleiches galt für das viel zu dunkle und unübersichtliche Mobiglas, das als zentrales Inventar und Auftragslog in Star Citizen fungiert. Bei beiden Elementen hat CIG stark nachgebessert. Zwar sind viele Informationen noch immer recht klein oder kryptisch gehalten, zumindest können sie aber abgelesen werden.

Das bedeutet nicht, dass Navigation im Sternensystem Stanton kein Krampf mehr ist. Wollen wir auf eine Raumstation, einen Mond oder auf einen Planeten zusteuern, müssen wir auf der merkwürdigen Sternenkarte zoomen und ziehen. Das funktioniert noch immer nicht richtig, so dass die Kamera oft durch einen Glitch an eine völlig falsche Position fährt.

Ebenfalls amüsant: Ziehen wir uns eine Rüstung mit ausladenden Schulterpanzern an, ragt unser Charaktermodell in das Mobiglas hinein und verdeckt einen Teil der Schaltflächen. Hier helfen nur Geduld und Gelassenheit.

  • Star Citizen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Star Citizen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Aufträge werden über das Mobiglas-Menü angenommen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Menüs und HUDs sind übersichtlicher. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schiffe wie die Banu Defender sind komplett begehbar. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die GUI funktioniert nicht immer gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Einige Missionen machen uns selbst zum Piraten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schiffsauswahl auf Stationen im Spiel (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Viel Ausrüstung ist bereits integriert. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Star Citizen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Star Citizen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Quantum-Flüge können eine Weile dauern. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Menüs und HUDs sind übersichtlicher. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Menüs und HUDs sind übersichtlicher. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Quantum-Flüge können eine Weile dauern. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Quantum-Flüge können eine Weile dauern. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Raststationen wie diese gibt es viele. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Böse Menschen landen im Gefängnis. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Star Citizen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Star Citizen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Star Citizen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Alternativ können wir unserer Rage aber auch freien Lauf lassen und wild um uns schießen. CIG hat das Rufsystem und die Gesetzesvollstreckung im Spiel umfassend verbessert. Als Kriminelle werden wir schnell zum Ziel anderer Spieler im Verse, denn das Kopfgeld auf uns steigt mit jeder Straftat weiter an.

Sind wir einmal gefasst, landen wir in einem automatisierten Gefängnis, in dem wir unsere Strafe abarbeiten oder aus dem wir fliehen können. Ein solches System hatte CIG bereits Ende 2019 angekündigt und im Laufe des Jahres 2020 eingeführt.

Die Community wird immer kommunikativer

Dieses Gameplay verbindet Star Citizen mit Kopfgeldjägermissionen, bei denen wir für die Seite des Gesetzes die Jagd auf menschliche Piraten antreten und dafür Belohnungen erhalten können. Eine Art rudimentäres Verbrechenssystem ist also bereits implementiert, bei dem sich gesetzlose und gesetzestreue Spieler gegenüberstehen.

Unabhängig davon, auf welcher Seite wir stehen: Die Community von Star Citizen scheint gerade in den letzten Monaten gesprächiger geworden zu sein. Spieler schreiben im Ingame-Chat über ihre Schiffe, helfen anderen Mitgliedern bei der Steuerung oder beglückwünschen sich gegenseitig zu einem guten Raumkampf.

Das ist eine der größten Stärken des Spiels: passionierte Menschen, die trotz Bugs, Glitches und teils fehlenden Features eine positive Einstellung mitbringen. Es macht Spaß, sich mit anderen Backern über Schiffe und das Universum zu unterhalten oder im fairen Gefecht in tausend Stücke geschossen zu werden.

  • Star Citizen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Star Citizen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Aufträge werden über das Mobiglas-Menü angenommen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Menüs und HUDs sind übersichtlicher. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schiffe wie die Banu Defender sind komplett begehbar. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die GUI funktioniert nicht immer gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Einige Missionen machen uns selbst zum Piraten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Schiffsauswahl auf Stationen im Spiel (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Viel Ausrüstung ist bereits integriert. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Star Citizen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Star Citizen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Quantum-Flüge können eine Weile dauern. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Menüs und HUDs sind übersichtlicher. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Menüs und HUDs sind übersichtlicher. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Quantum-Flüge können eine Weile dauern. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Quantum-Flüge können eine Weile dauern. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Raststationen wie diese gibt es viele. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Böse Menschen landen im Gefängnis. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Star Citizen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Star Citizen (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Die GUI funktioniert nicht immer gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Da vergessen wir auch schnell, dass Star Citizen noch immer nicht das Multiplayerspiel mit massenweise Mitstreitern ist, das es vor mehr als zehn Jahren eigentlich sein wollte. Stattdessen sind Server weiterhin instanziert und auf maximal 50 Teilnehmer begrenzt. Viele von ihnen tummeln sich um den schon sehr früh implementierten Raumhafen Port Olisar und die Monde des Gasgiganten Crusader.

Entsprechend fühlt sich ein großer Teil des bisher erkundbaren Sonnensystems leer und desolat an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Ein großes leeres Sonnensystem 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Dwalinn 28. Jun 2021

Da hast du natürlich recht aber genau das ist auch das Problem. Wer weiß wann das Spiel...

Prypjat 28. Jun 2021

Alles kein Problem. Kaufst Du Dir ein paar Protein Riegel und ein paar Getränke und die...

Prypjat 28. Jun 2021

Wenn Geld das Beste ist das Du hast, dann behalte es lieber.

dev2035 28. Jun 2021

Dazu bitte meinen Beitrag "dumme NPCs" lesen, ausgerechnet das Beispiel ist nicht...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
US-Streaming
Abonnenten immer unzufriedener mit Netflix

Wenn Netflix-Abonnenten das Abo kündigen, wird vor allem der hohe Preis sowie ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis als Grund dafür genannt.

US-Streaming: Abonnenten immer unzufriedener mit Netflix
Artikel
  1. Elektro-SUV: Drako Dragon soll Teslas Model X Plaid deutlich übertreffen
    Elektro-SUV
    Drako Dragon soll Teslas Model X Plaid deutlich übertreffen

    Das Elektroauto Drako Dragon soll mit seinen vier Motoren eine Leistung von 1.470 kW entwickeln und 320 km/h Spitze fahren.

  2. Discovery+: Neues Streamingabo in Deutschland verfügbar
    Discovery+
    Neues Streamingabo in Deutschland verfügbar

    Während etwa Netflix oder Disney werbefinanzierte Varianten ihrer Abos planen, startet Discovery+ gleich mit einem solchen Dienst.

  3. Machine Learning: Die eigene Stimme als TTS-Modell
    Machine Learning
    Die eigene Stimme als TTS-Modell

    Mit Machine Learning kann man ein lokal lauffähiges und hochwertiges TTS-Modell der eigenen Stimme herstellen. Dauert das lange? Ja. Braucht man das? Nein. Ist das absolut nerdig? Definitv!
    Eine Anleitung von Thorsten Müller

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI RTX 3080 Ti Ventus 3X 12G OC 1.049€ • Alternate (u. a. Corsair Vengeance LPX 32 GB DDR4-3600 106,89€) • be quiet! Pure Rock 2 26,99€ • SanDisk microSDXC 400 GB 29€ • The Quarry + PS5-Controller 99,99€ • Samsung Galaxy Watch 3 119€ • Top-PC mit Ryzen 7 & RTX 3070 Ti 1.700€ [Werbung]
    •  /