Abo
  • IT-Karriere:

Chris Roberts: Der Star Citizen und das 7-Millionen-Polygon-Raumschiff

Er hat Wing Commander gemacht, jetzt stellt Chris Roberts sein neues Projekt vor. Es trägt den Namen Star Citizen und basiert auf der Cryengine 3. Golem.de hat mit dem Designer über seine Pläne und die PC-Plattform gesprochen - und darüber, was das alles mit Guild Wars 2 zu tun hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Star Citizen
Star Citizen (Bild: Roberts Space Industries)

Interessiert sich Chris Roberts wirklich noch für Computerspiele? Immerhin hat sich der Schöpfer von Wing Commander in den vergangenen Jahren hauptsächlich mit der Produktion von Hollywoodfilmen (The Punisher, Lord of War) beschäftigt. Wer sich dann allerdings auch nur fünf Minuten mit Roberts unterhält, der merkt schnell: Er ist voll auf dem Laufenden, was die Spielebranche angeht - und kann sich über einige Sachen sogar ganz schön aufregen. Insbesondere über die Plattform-Politik einiger Publisher: "Ich glaube an den PC", sagte er im Gespräch mit Golem.de. "Es ist wirklich traurig, dass die großen Publisher uns nur Portierungen von der Xbox 360 oder der Playstation 3 geben - also von Technologie, die sieben Jahre alt ist."

Inhalt:
  1. Chris Roberts: Der Star Citizen und das 7-Millionen-Polygon-Raumschiff
  2. Steuerung mit allem - außer Kinect

Die Technologie für sein neues Projekt Star Citizen ist deutlich neuer: Das wie Wing Commander in der Zukunft - konkret im Jahr 2942 - angesiedelte Spiel basiert auf der Cryengine 3 vom Frankfurter Entwickler Crytek. Roberts, der selbst auch programmiert, und sein Team aus rund zehn Mitarbeitern müssen die Engine allerdings selbst stark modifizieren. "Es wird möglich sein, von der Brücke seines Zerstörers zu Fuß durch das ganze Schiff bis zum Hangar zu gehen, dort in einen Raumjäger zu klettern, raus ins All zu fliegen und dann durch die Scheiben auf die Brücke zu blicken - alles ohne jede Ladezeit", verspricht Roberts.

Er hat auch ein paar Zahlen parat: Die etwa 1,8 Meter große Hauptfigur besteht aus ungefähr 100.000 Polygonen - "statt der sonst momentan üblichen 10.000 für einen Helden", so Roberts. Ein typischer Raumjäger ist rund 27 Meter breit und besteht aus 300.000 Polygonen. Und der gewaltige Zerstörer - der übrigens der Tiger's Claw aus Wing Commander extrem ähnelt - wäre gut einen Echtwelt-Kilometer lang. Er besteht aus rund 7 Millionen Polygonen.

Anders als in Wing Commander soll es in Star Citizen keine gefilmten Zwischensequenzen geben. In der Kampagne, die den Namen Squadron 42 trägt, soll es ausschließlich in Echtzeit berechnete Grafik geben - aber natürlich sollen Animationen mit Hilfe von moderner Technologie wie Motioncapturing entstehen. In der Kampagne soll es auch Kämpfe im Inneren des großen Zerstörers geben, etwa wenn der Spieler den Hangar gegen Eindringlinge verteidigen muss. Das große Raumschiff kann der Spieler nicht selbst steuern, aber zumindest die Bordgeschütze übernehmen - und den Pott dann deutlich besser als die KI verteidigen können. Bodeneinsätze auf Planeten sind übrigens nicht geplant.

Steuerung mit allem - außer Kinect 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. Rabattcodes PCGH-SOMMER! (Stühle) und PCGH-KEY! (Tastaturen)
  3. 299,00€
  4. 177,90€ + Versand (Bestpreis!)

Sghirate 17. Okt 2012

Die Mod gibt es immernoch ( http://store.steampowered.com/app/17550 ). Die Beschränkung...

lemmer 12. Okt 2012

Tachyon - The Fringe Kannte ich noch gar nicht. Gerade eben einmal den Zehner investiert...

tingelchen 12. Okt 2012

Macht der Computer jetzt schon. Die Zeiten wo man seinen Gegner gegenübersteht, ist im...

DiDiDo 12. Okt 2012

Ja wie bei Mirros Edge da gab es auch kaum Ladebildschirme aber dafür lift's die 2...

wmayer 12. Okt 2012

Nein sicher kein SLI, aber die Konsole wird dem dann aktuellem Stand der Technik etwa...


Folgen Sie uns
       


Sekiro - Test

Ein einsamer Kämpfer und sein Katana stehen im Mittelpunkt von Sekiro - Shadows Die Twice. Das Actionspiel von From Software schickt Spieler in ein spannendes Abenteuer voller Herausforderungen.

Sekiro - Test Video aufrufen
Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades erhält mehr Story-Inhalte und besseres Balancing
  2. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  3. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt

Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren US-Post testet Überlandfahrten ohne Fahrer
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Wenn das Warndreieck autonom aus dem Auto fährt
  3. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus

Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

    •  /