Chris Lattner: LLVM-Gründer wechselt zu RISC-V-Spezialist

Der Gründer des Compiler-Projekts LLVM, Chris Lattner, ist künftig für das Platform Engineering der RISC-V-Spezialisten Sifive zuständig. Zuvor war Lattner bei Apple, Tesla und Google.

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Christ Lattner auf dem Tensorflow Dev Summit 19
Christ Lattner auf dem Tensorflow Dev Summit 19 (Bild: Tensorflow)

Der vor allem für die Gründung des Compiler-Projekts LLVM bekannte Entwickler und Manager Chris Lattner wird künftig das Platform Engineering der RISC-V-Spezialisten Sifive leiten, wie das Unternehmen mitteilt. Woran Lattner genau arbeiten wird, ist derzeit noch nicht klar. Es liegt aber nahe, dass sich Lattner und sein Team um Low-Level-Entwicklungswerkzeuge kümmern werden.

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Lattner kann eine bisher sehr erfolgreiche Karriere in der Softwareentwicklung vorweisen. So gilt Lattner nicht nur als Gründer des Compiler-Projekts LLVM, dessen Name ursprünglich ausschließlich für Low Level Virtual Machine stand. Lattner war zudem jahrelang Hauptautor von LLVM, das mittlerweile extrem weit verbreitet ist und in sehr vielen verschiedenen Kontexten zum Erstellen von Compilern sowie dazugehörigen Werkzeugen genutzt wird. Lattner selbst begann etwa die Arbeiten an dem LLVM-Compiler-Frontend für C-artige Sprachen: Clang.

Darüber hinaus war Lattner mehr als zehn Jahre bei Apple beschäftigt und leitete dort das Team zum Erstellen der Entwicklerwerkzeuge. Dabei ist auch die Sprache Swift entstanden. Es folgte ein kurzer Abstecher als Autopilot-Chef bei Tesla. Zuletzt war er bei Google für den Tensorflow- und TPU-Support bei Google zuständig, startete dort Swift für Tensorflow und erstellte eine Compiler-Infrastruktur für Google Brain.

Bei Sifive will Lattner noch stärker auf Open Source in der Hardware-Industrie setzen. Er schreibt: "Diese Branche wurde von proprietären Technologien bestimmt, die schwierig zu verwenden sind, nicht gut zusammenarbeiten und eine schlechte Benutzererfahrung aufweisen. Ich glaube, dass offene Werkzeuge, erstklassiges Engineering und ein Fokus auf End-to-End-Benutzererfahrung die Branche verändern können."

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