Chorus im Test: Action im All plus galaktische Grafik

Schicke Grafik und ein sprechendes Raumschiff: Chorus von Deep Silver entpuppt sich beim Test als düsteres und spannendes Weltraumspiel.

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Artwork von Chorus
Artwork von Chorus (Bild: Deep Silver Fishlabs)

Man kann sich ja mal irren! Im Weltraumspiel Chorus steuern wir eine Pilotin namens Nara, die sogar besonders viel falsch gemacht hat: Sie ist einer Sekte beigetreten und hat für deren großen Propheten einen bewohnten Planeten mitsamt Milliarden an Bewohnern ausgelöscht.

Inhalt:
  1. Chorus im Test: Action im All plus galaktische Grafik
  2. Chorus: Verfügbarkeit und Fazit

In Chorus steuern wir Nara lange nach diesen Ereignissen. Nun will die ehemalige Elitekämpferin für das wirklich Gute streiten und dabei unter anderem gegen die immer noch mächtige Sekte antreten.

Die Story wird in dem actionlastigen Programm des Hamburger Entwicklerstudios Deep Silver Fishlabs direkt im Spiel über Dialoge sowie über kurze, nicht besonders aufwendige Zwischensequenzen erzählt.

Wir befinden uns als Nara meist im Cockpit eines wendigen Raumjägers, mit dem wir uns in Kämpfe gegen Piraten, Mitglieder der Zirkel und einige andere Feinde stürzen.

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Das Universum von Chorus ist ähnlich wie eine offene Welt aufgebaut, sprich: Wir können uns frei bewegen und entscheiden, ob wir den Hauptmissionen folgen oder zusätzliche Aufträge annehmen - etwa um uns eine stärkere Schiffspanzerung oder bessere Waffen leisten zu können.

Übrigens, von wegen Raumschiff: Anfangs sind wir in einem Standardjäger unterwegs. Erst nach rund ein bis zwei Stunden erhalten wir die Forsaken - das ist unser altes, kampfstarkes Schiff, mit dem wir damals den Planeten ausgelöscht haben.

  • Der große Himmelkörper im Hintergrund ist eine Bitmap - aber das Asteriodenfeld davor können wir frei erkunden. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • Ein feindliches Schiff setzt immer neue zielsuchende Minen ab. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • Nara an Bord ihres Raumschiffs. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • Auf einer Raumstation rüsten wir die Forsaken auf. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • Spätere Abschnitte des Alls sehen ganz anders aus als die Anfangsumgebung. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • In einem Kampf verteidigen wir die zentrale Raumstation. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • Per Wurmloch (oder so) erreichen wir andere Abschnitte im All von Chorus. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • Über diese Sprungstellen erreichen wir andere Bereiche. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • Immer wieder sind Nara und die Forsaken innerhalb von Strukturen unterwegs. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
Der große Himmelkörper im Hintergrund ist eine Bitmap - aber das Asteriodenfeld davor können wir frei erkunden. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)

Nara ist mit der Maschine besonders verbunden, die beiden sprechen sogar miteinander. Allerdings ist Forsa (so nennt sie das Schiff kumpelhaft) nicht unbedingt gut auf seine Eignerin zu sprechen - warum erschließt sich rasch in der Handlung. Die Dialoge zwischen den beiden sind wie das ganze Szenario ernst und düster gehalten, haben uns aber gut unterhalten.

Neben den aus Titeln wie Wing Commander bekannten Flugmanövern beherrschen Nara und Forsa ein paar besondere Tricks: Auf Knopfdruck fährt das Schiff die Seitenflügel aus und kann mit viel Übung in Kurven fast rückwärts fliegen.

Chorus Day One Edition

Das ist an einer Stelle in der Handlung sehr wichtig, aber leider auch herausfordernd: Wir haben - ernsthaft - gut zwei bis drei Stunden benötigt, um es hinzubekommen. Später ist das Driften etwa dann wichtig, wenn wir hinter feindliche Raumschiffe kommen wollen, deren Front von extrem dicken Schilden geschützt sind.

Kunststücke wie das Driften sind nicht in allen Gefechten nötig. Im Verlauf der rund 15 Stunden langen Kampagne - mit Nebenaufträgen noch geschätzt 5 Stunden mehr - kommen wir immer wieder in unterschiedliche Situationen.

Mal müssen wir Transportschiffe auf einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd mit Feinden beschützen, mal die zentrale Raumstation Enklave gegen immer neue Wellen von Feinden verteidigen.

Wenn gerade kein Kampf tobt, können wir auf Raumstationen landen. Allerdings bekommen wir dabei nur Menüs angezeigt, in denen wir die Forsaken mit besseren Bordsystemen ausstatten können - herumlaufen können wir also nicht.

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Chorus: Verfügbarkeit und Fazit 
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