Chorus: Verfügbarkeit und Fazit

Der Aufbau des Alls von Chorus unterscheidet sich von anderen Weltraumspielen wie Star Citizen oder Elite. Wir befinden uns fast immer mitten in oder direkt über Asteroidenfeldern, sausen zwischen Raumstationen und durch stellare Minen (die teils wie im Actionspiel Control aussehen).

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Manchmal geht es eng zu, aber in den meisten Fällen sind die Einsatzgebiete groß genug, sodass wir rechtzeitig vor einer Kollision mit Wänden ausweichen können.

Grafisch ist Chorus eine Wucht! Die stellaren und oft von Planetenringen überdeckten Weiten sehen prächtig aus. Es gibt extrem viel Abwechslung: Gerade sind wir durch hell beleuchtete Trümmer einer Raumstation gesaust, gleich darauf sind wir in schwarz-roten Grotten unterwegs.

Dazu kommen sehenswerte Lichteffekte und Schatten; in ein paar Monaten wollen die Entwickler auch Raytracing per Patch nachliefern. Bis dahin sollen auch kleine Fehler behoben sein. So haben wir beim Anflug auf den Hangar ein Symbol vermisst, aber wann wir die Taste zum Landen drücken können.

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Außerdem fehlt der nicht unwichtige Hinweis, dass für Scans in der unmittelbaren Nähe die Scan-Taste nur kurz gedrückt werden muss (für reichweitenstarke Scans dann lang).

Chorus ist für Xbox One und Series X/S, Playstation 4 und 5, Google Stadia und Windows-PC (Steam, Epic Games Store) erhältlich und kostet rund 40 Euro. Es gibt weder Multiplayer noch Mikrotransaktionen. Die Sprachausgabe ist nur auf Englisch verfügbar, dazu kommen deutsche Untertitel. Die USK hat eine Freigabe ab 12 Jahre erteilt.

Fazit

In Chorus ist immer wieder Schnappatmung angesagt: nicht aufgrund von versagender Sauerstoffversorgung, sondern wegen des atemraubend schönen Universums. Mit der Zeit merkt man zwar, dass die vielen Details in unmittelbarer Nähe das All auch ein bisschen weniger galaktisch groß als in einem Star Citizen oder Wing Commander erscheinen lassen.

Aber dennoch, Chorus sieht stellenweise klasse aus. Auch die Weltraumkämpfe mit den schicken Explosionseffekten, nachziehenden Energiespuren und dem Durchfliegen von Raumstationen oder Bergwerken macht Spaß. Dazu kommt viel Abwechslung mit den unterschiedlichen Gegnertypen, für die wir uns immer wieder neue Taktiken überlegen müssen.

  • Der große Himmelkörper im Hintergrund ist eine Bitmap - aber das Asteriodenfeld davor können wir frei erkunden. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • Ein feindliches Schiff setzt immer neue zielsuchende Minen ab. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • Nara an Bord ihres Raumschiffs. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • Auf einer Raumstation rüsten wir die Forsaken auf. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • Spätere Abschnitte des Alls sehen ganz anders aus als die Anfangsumgebung. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • In einem Kampf verteidigen wir die zentrale Raumstation. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • Per Wurmloch (oder so) erreichen wir andere Abschnitte im All von Chorus. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • Über diese Sprungstellen erreichen wir andere Bereiche. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
  • Immer wieder sind Nara und die Forsaken innerhalb von Strukturen unterwegs. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)
Spätere Abschnitte des Alls sehen ganz anders aus als die Anfangsumgebung. (Bild: Deep Silver / Screenshot: Golem.de)

Die Handlung finden wir interessant, auch mit der düsteren Inszenierung sind wir einverstanden. Sogar die dauerflüsternde Nara als Hauptfigur finden wir gelungen, auch wenn sie kein klassischer Sympathieträger ist und ihre Motive nicht immer überzeugend wirken.

Chorus Day One Edition

Ein bisschen mehr Politur hätte Chorus aber noch vertragen können. Einige Anlaufpunkte für Missionen könnten deutlich klarer markiert werden. So oft wie hier waren wir schon lange nicht mehr am gefühlt richtigen Ort, und mussten dann doch noch lange nach dem Knotenpunkt für den Fortgang suchen.

Das leider unvermeidliche Driften hat uns nur so mittelmäßig Spaß gemacht, in engen Räumen sogar genervt. Dennoch finden wir unterm Strich, dass Chorus mit seiner prächtigen Galaxie und der düsteren Geschichte eine tolle und sehr eigenständige Bereicherung fürs Weltraumgenre ist.

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 Chorus im Test: Action im All plus galaktische Grafik
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