Abo
  • IT-Karriere:

Choose your own adventure: Youtube will Storys mit Zuschauerinteraktion erzählen

Nach dem Vorbild von Netflix will jetzt auch Youtube Inhalte produzieren, bei denen die Zuschauer mitbestimmen können. Diese Ankündigung kommt wohl wenig zufällig nach dem Erfolg des Filmes Black Mirror: Bandersnatch.

Artikel veröffentlicht am ,
In Youtube-Videos sollen Entscheidungen gefällt werden.
In Youtube-Videos sollen Entscheidungen gefällt werden. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Googles Videoportal Youtube will eigene Geschichten entwickeln, bei der Zuschauer durch Auswahlmöglichkeiten die Handlung und das Ende beeinflussen können. Das berichtet das Nachrichtenportal Bloomberg. Dieser Ansatz erinnert an die Choose-your-own-Adventure-Bücher und an Netflix-Produktionen wie Black Mirror: Bandersnatch, bei denen ebenfalls das Schicksal der Protagonisten in den Händen der Nutzer liegt.

Stellenmarkt
  1. Amprion GmbH, Pulheim-Brauweiler
  2. VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, Karlsruhe

Laut Bloomberg wird für die Entwicklung dieser Funktionalität ein eigenes Programmierteam beschäftigt. Der langjährige Youtube-Mitarbeiter und Entwickler Ben Relles ist Teil des Teams. Momentan sei man noch auf der Suche nach "den besten Möglichkeiten für Youtube-Zuschauer, um an Geschichten teilzunehmen", schreibt Bloomberg. Dabei sei die Technik für auswählbare Handlungsstränge erst in jüngster Zeit entstanden. Es ist aber möglich, dass Youtube erst nach dem kürzlichen Erfolg des Bandersnatch-Filmes auf Netflix überhaupt diese Art der Geschichtenerzählung in Betracht gezogen hat.

Bisher noch wenig Infos

"Wir haben jetzt die überwältigenden neuen Tools und Möglichkeiten, um vielschichtige und interaktive Geschichten zu erstellen und zu erzählen", sagt Susanne Daniels, Leiterin von Youtubes Programmiersparte. Für sie sei Ben Relles durch seine Berufserfahrung bei der Videoplattform ein geeigneter Kandidat für das Projekt.

Es ist derweil unklar, wie die interaktiven Geschichten aussehen werden. Youtube produziert für sein kostenpflichtiges Premiumprogramm Serien wie das Karate-Kid-Sequel Cobra Kai, Weird City und die Wissenschaftsshow Mindfield. Youtube Originals fördert zudem bekannte Youtube-Kanäle wie etwa die Slow Mo Guys. Eventuell könnte eines dieser Formate mit interaktiven Elementen erscheinen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 49,70€

nekoanikey 11. Apr 2019

Ich bin mir ziemlichsicher, dass man sowas schonmal auf Youtube mit der Sprechblasen...

Anonymer Nutzer 10. Apr 2019

Dafür sorgen das ich meine abos anständig verwalten kann, ich alle Benachrichtigungen für...

Hotohori 10. Apr 2019

Stimmt, im Grunde war das damit auch schon möglich. Allerdings die Technik veraltet, da...


Folgen Sie uns
       


Control - Fazit

Ballern in einer mysteriösen Behörde, seltsame Vorgänge und übernatürliche Kräfte: Das Actionspiel Control von Remedy Entertainment bietet spannende Unterhaltung.

Control - Fazit Video aufrufen
Serielle Hybride: Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?
Serielle Hybride
Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?

Die reine E-Mobilität kommt nicht so schnell voran, wie es Klimaziele und Luftreinhaltepläne erfordern. Doch viele Fahrzeughersteller stellen derweil eine vergleichsweise simple Technologie auf die Räder, die für eine Zukunft ohne fossile Kraftstoffe Erkenntnisse liefern kann.
Von Mattias Schlenker

  1. ADAC Keyless-Go bietet Autofahrern keine Sicherheit
  2. Gesetzentwurf beschlossen Regierung verlängert Steuervorteile für Elektroautos
  3. Cabrio Renault R4 Plein Air als Elektro-Retroauto

Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
Garmin Fenix 6 im Test
Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
  2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

    •  /