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Chips: AMD plant Stromspar-CPUs für Mini-PCs

Bei den neuen Modellen der 8000GE-Serie von AMD steht die Effizienz im Vordergrund. Sie erreicht das Niveau von Notebook-Chips.
/ Matthias Wellendorf
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AMD hat seine 8000GE-Serie vorgestellt. (Bild: REUTERS/Dado Ruvic/Illustration)
AMD hat seine 8000GE-Serie vorgestellt. Bild: REUTERS/Dado Ruvic/Illustration

Auf der Elektronikmesse CES hat AMD seine neue APU-Generation, die Ryzen-8000G-Serie präsentiert, die bereits in Form des AMD Ryzen 5 8600G im Test überzeugen konnte. Nun erweitert der Hersteller sein Angebot rund um die als APU bezeichneten Prozessoren um besonders sparsame Modelle für Mini-PCs oder Systeme mit passiver Kühlung.

Mit der 8000GE-Serie wurden vier neue Prozessoren vorgestellt, die sich gegenüber ihren Schwestermodellen vor allem durch einen niedrigeren Energieverbrauch auszeichnen sollen. Während die 8000G-Modelle eine TDP von bis zu 65 Watt haben, ist diese bei den 8000GE-Pendants auf 35 W festgelegt.

Die Architektur der 8000G- und 8000GE-Serie gleicht sich

Erste Informationen zu den Chips sind in der Kompatibilitätstabelle (QVL-Liste) von Asus(öffnet im neuen Fenster) zu finden. Dem Anschein nach setzt AMD auf die gleiche Phoenix-Architektur und damit auf Zen4-CPU-Kerne, die im 4nm-FinFET-Verfahren von TSMC gefertigt werden.

Um den niedrigeren Energieverbrauch zu erreichen, werden die Taktgeschwindigkeiten bei den schnellen Vertretern der Serie reduziert. So arbeiten die acht CPU-Kerne des Ryzen 7 8700GE mit einem Basistakt von 3,65 GHz. Der 8700G ist standardmäßig mit 4,2 GHz getaktet. Die im Boost-Modus möglichen Geschwindigkeiten wurden noch nicht veröffentlicht. Für grafische Berechnungen vertraut der Hersteller auf die Radeon 780M, also weiterhin auf RDNA3 mit 12 CUs.

Auch die Modelle Ryzen 5 8600GE und Ryzen 5 8500GE haben eine reduzierte Basistaktrate. Beim Ryzen 3 8300GE sollen es dagegen sogar 50 MHz mehr werden. Das könnte allerdings darin begründet sein, dass AMD die Taktfrequenzen der Zen-4- und Zen-4c-Kerne teilweise als Durchschnittswert angibt. Ob die Frequenz tatsächlich steigt, ist daher unklar.


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