Chipmangel: VW baut diese Woche in Sachsen keine Elektroautos

Bisher hat VW seine Elektroautosparte bei den Chips bevorzugt. In dieser Woche wird aber in den Werken in Sachsen nicht gearbeitet.

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Autoproduktion im VW-Werk in Zwickau (Symbolbild): Ausfall von 5.000 Fahrzeugen
Autoproduktion im VW-Werk in Zwickau (Symbolbild): Ausfall von 5.000 Fahrzeugen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Diese Woche baut Volkswagen (VW) keine Elektroautos in Sachsen: In zwei Werken des Automobilkonzerns ruht die Produktion in dieser Woche wegen Chipmangels. Betroffen sind Fahrzeuge mehrerer Konzernmarken.

Betroffen seien das Werk in Zwickau sowie die Gläserne Manufaktur in Dresden, berichtet die Branchenzeitschrift Automobilwoche. Die Belegschaft werde zum großen Teil in Kurzarbeit geschickt.

In Sachsen ist am Mittwoch Feiertag

Die Woche biete sich für diese Maßnahme an, sagte ein VW-Sprecher dem Online-Nachrichtenangebot News38.de: In Sachsen ist am Mittwoch mit dem Buß- und Bettag ein Feiertag, die Arbeitswoche hat also nur vier Tage. In der kommenden Woche soll dann wieder normal gearbeitet werden.

In Zwickau werden am Tag etwa 1.200 Elektrofahrzeuge gebaut, in Dresden rund 35. Das bedeutet demnach einen Produktionsausfall von gut 5.000 Fahrzeugen auf der Basis des Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB): Dabei handelt es sich um die VW-Modelle ID.3, ID.4 und die Vorserie des ID.5, den Cupra Born sowie den Q4 E-Tron und Q4 Ee-tron Sportback von Audi.

Der Halbleitermangel beeinträchtigt seit Ende vergangenen Jahres die Produktion in der Autoindustrie. BMW etwa liefert derzeit Neufahrzeuge ohne Touchscreens aus. Der Autohersteller Opel hat gar in seinem Eisenacher Werk die Produktion bis zum Jahresende eingestellt.

Auch VW kämpft seit längerem mit dem Chipmangel. Bisher war allerdings nur die Produktion von Verbrennerautos betroffen. Die Elektroautos wurden bei der Zuteilung der Chips bevorzugt.

Die Automobilindustrie rechnet damit, dass die Probleme noch bis weit ins kommende Jahr andauern werden.

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