Chipmangel: Von der Leyen fordert Aufbau von Chip-Wirtschaft in Europa

Der Mangel der Industrie an Chips und Halbleitern beschäftigt nun auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Ursula von der Leyen bei ihrer Rede im EU-Parlament
Ursula von der Leyen bei ihrer Rede im EU-Parlament (Bild: YVES HERMAN/POOL/AFP via Getty Images)

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will ein europäisches Wirtschaftssystem für Mikrochips aufbauen. Damit solle der Halbleitermangel angegangen und die Unabhängigkeit Europas gestärkt werden.

Stellenmarkt
  1. Java Entwickler (m/w/d)
    Technische Universität Darmstadt, Darmstadt
  2. Technology Generalist Business Innovation (m/w/d)
    ALDI SÜD Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
Detailsuche

"Ja, ich weiß, dass dies eine gewaltige Aufgabe ist, keine Frage", sagte sie am Mittwoch bei ihrer Rede zur Lage der EU in Straßburg. Hierzu solle auch ein Gesetz vorgestellt werden. Konkrete Details zum Gesetzesvorschlag nannte die Kommissionschefin nicht. Derzeit ist Europa auf Importe etwa aus Asien angewiesen.

Trotz weltweit steigender Nachfrage sei der europäische Anteil an der Wertschöpfungskette geschrumpft, so von der Leyen. Es gebe kein digitales Leben ohne diese Chips. Und aufgrund des Halbleitermangels gebe es ganze Produktionslinien, die mit reduzierter Leistung arbeiteten.

Autoindustrie ist stark betroffen

Ein Mangel an Halbleitern trifft in Deutschland derzeit besonders hart die Autoindustrie, immer wieder müssen Produktionskapazitäten heruntergefahren werden. Halbleiter sind nicht nur für Handys, Computer oder Unterhaltungselektronik wichtig, sondern auch für Autos: Vom Antrieb bis zu den Assistenzsystemen werden sie dort überall gebraucht.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Zuletzt warnten etwa VW und BMW zur IAA vor einem anhaltenden Chipmangel. Toyota sowie Audi haben erneut ihre Produktion gedrosselt.

In einer Analyse im Mai dieses Jahres hat Golem.de versucht, die vielfältigen Gründe für den weiter anhaltenden Chipmangel zu untersuchen und die komplexe Lage darzustellen. Klar wurde dabei auch, dass es wohl ohne neue Chipfabriken (Foundries) keine Verbesserung am Markt geben wird. Verschiedene Staaten in Europa und nun offenbar auch die EU-Kommission kümmern sich deshalb um eine Ansiedlung von Foundries in Europa.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Plumpaquatsch 16. Sep 2021 / Themenstart

Na dann doch lieber Risc-V, die sind schon Modular aufgebaut und Lizenzfrei ...

Trollversteher 16. Sep 2021 / Themenstart

Naja, also die DDR Taktik fahren? Simple Fahrzeuge aus dem letzten Jahrhundert, die sich...

JE 16. Sep 2021 / Themenstart

Wenn China Taiwan angreift, haben wir andere Sorgen als die Chips. Dann kommt es nämlich...

REAL*16 15. Sep 2021 / Themenstart

Naja entweder souverän oder billig. Aber jetzt sollte es doch souverän sein. Aber was...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cyrcle Phone 2.0
Rundes Smartphone soll 700 Euro kosten

Dass Mobiltelefone in den letzten 20 Jahren meist nicht rund gewesen sind, scheint einen guten Grund zu haben, wie das Cyrcle Phone 2.0 zeigt.

Cyrcle Phone 2.0: Rundes Smartphone soll 700 Euro kosten
Artikel
  1. A New Beginning: Jetzt wird Outcast wirklich fortgesetzt
    A New Beginning
    Jetzt wird Outcast wirklich fortgesetzt

    Rund 22 Jahre nach dem Start des ersten Teils gibt es die Ankündigung von Outcast 2 für Xbox Series X/S, Playstation 5 und Windows-PC.

  2. Bundesinnenministerium: Nur jede neunte Verwaltungsleistung ist digitalisiert
    Bundesinnenministerium
    Nur jede neunte Verwaltungsleistung ist digitalisiert

    Meldebescheinigungen oder Baugenehmigungen warten weiter auf die Digitalisierung.

  3. Smartphones: Huawei versucht nicht mehr, die besten Produkte zu machen
    Smartphones
    Huawei versucht nicht mehr, die besten Produkte zu machen

    Das Handelsembargo der USA gegen Huawei zeigt Wirkung, wenn auch anders als geplant.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • iPhone 13: jetzt alle Modelle vorbestellbar • Sony Pulse 3D PS5-Headset Midnight Black vorbestellbar 89,99€ • Breaking Deals mit Club-Rabatten (u. a. Samsung 65" QLED 1.189,15€) • WD Black SN750 1TB 96,99€ • Amazon Exklusives in 4K-UHD • GP Anniversary Sale: History & War [Werbung]
    •  /