Chipmangel: Tesla Model 3-Produktionslinie läuft wieder

Auf das Tesla Model 3 wirkt sich die Chipkrise der Automobilindustrie wohl anders aus. Die angehaltene Produktion läuft wieder.

Artikel veröffentlicht am ,
Produktion eines Tesla in Fremont
Produktion eines Tesla in Fremont (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)

Tesla musste die Model-3-Produktionslinie in der kalifornischen Fabrik in Fremont nur kurz anhalten. Geplant war angeblich ein Stopp für zwei Wochen, Elon Musk twitterte jedoch in der Nacht zum 26. Februar, dass die Produktion wieder angelaufen sei. Die Automobilindustrie leidet weltweit an einem Mangel an Mikrochips.

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Nach einem älteren Bericht von Bloomberg wurde den betroffenen Mitarbeitern an der Montagelinie in Fremont mitgeteilt, dass die Produktion vom 22. Februar bis zum 7. März stehe.

Auch wenn Tesla einen selbst entwickelten Chip namens Full Self Driving (FSD) einsetzt, mit dem vor Jahren der Prozessor von Nvidia ersetzt wurde, heißt das nicht, dass das Unternehmen autark ist. Tesla setzt bei allen Model S und Model X und seit April 2019 auch bei allen Model 3 den FSD-Chip anstelle von Nvidia-Hardware ein.

Der FSD-Chip wird aber nicht von Tesla selbst, sondern bei Samsung in der Fab S2 im US-Bundesstaat Texas in einem 14-nm-Verfahren gefertigt. Samsung war aufgrund der Stromausfälle in Texas nach Angaben von Electrek dazu gezwungen, sein Halbleiterwerk in Austin kurzzeitig zu schließen.

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Die Autoindustrie hat derzeit mit einer weltweiten Knappheit an Mikrochips zu kämpfen. Betroffen sind General Motors, Ford, Nissan, Toyota, Volkswagen und Fiat Chrysler. Alle halten einzelne Bänder an oder verlangsamen zumindest die Fahrzeugproduktion.

Tesla schrieb Anfang Februar 2021 in einer Pflichtmitteilung, dass das Unternehmen noch nicht wisse, wie sich die Mikrochip-Knappheit auf das Unternehmen auswirken werde.

Nachtrag vom 26. Februar 2021, 10:27 Uhr

Elon Musk hat auf Twitter geschrieben, dass der Betrieb wieder angelaufen sei. Ein Teilemangel sei der Grund für die Stilllegung gewesen.

Der Artikel wurde dahingehend überarbeitet.

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