Chipmangel: Opel schließt Eisenacher Werk bis Jahresende

Der Chipmangel macht der Autoindustrie weiter schwer zu schaffen. Wann Opel die Produktion in Eisenach wieder startet, ist unklar.

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Das Opel-Werk in Eisenach produziert den Grandland X.
Das Opel-Werk in Eisenach produziert den Grandland X. (Bild: Opel)

Der Rüsselsheimer Autohersteller Opel muss sein Eisenacher Werk wegen des Chipmangels vorübergehend komplett schließen. Zunächst werde das Werk von kommender Woche an bis zum Jahresende dicht gemacht, berichtete die Automobilwoche. Einen konkreten Termin zum Neustart der Produktion gebe es noch nicht.

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Einem Opel-Sprecher zufolge soll "Anfang 2022 soll die Produktion des Opel Grandland auch in der Hybridversion in Eisenach wieder anlaufen, sofern es die Supply-Chain-Situation erlaubt". Für die Beschäftigten sei Kurzarbeit geplant. Ein Teil der Produktion werde vorübergehend ins Werk Sochaux in Frankreich ausgelagert. Opel gehört als Teil der französischen PSA-Gruppe inzwischen zum Stellantis-Konzern.

In Eisenach produziert Opel seit 2019 das SUV Grandland X als Verbrenner und als Plugin-Hybrid. Dort sind derzeit 1.300 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Halbleitermangel beeinträchtigt seit Ende vergangenen Jahres die Produktion in der Autoindustrie. Die Branche rechnet damit, dass die Probleme noch bis weit ins kommende Jahr andauern werden.

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