Chipmangel: BMW liefert Neufahrzeuge ohne Touchscreens aus

Bei zahlreichen BMW-Modellen müssen Käufer vorerst auf Touchscreens verzichten. Eine Ausnahme gibt es für ein neues Elektroauto.

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Zumindest beim neuen i4 ist der Touchscreen offenbar noch lieferbar.
Zumindest beim neuen i4 ist der Touchscreen offenbar noch lieferbar. (Bild: BMW)

Der Münchner Autohersteller BMW verzichtet wegen des aktuellen Chipmangels auf den Einbau von Touchscreens bei zahlreichen Modellen. Betroffen von den Einschränkungen seien die 3er-Serie, einige Modelle der 4er-Serie, die SUV-Serien X5 bis X7 und der Z4, berichtete Autoblog.com unter Berufung auf einen BMW-Sprecher. Der neue vollelektrische i4 ist davon ausgenommen. Auf eine Anfrage von Golem.de, ob andere vollelektrische Modelle wie der iX oder der i3 betroffen sind, hat BMW bislang nicht reagiert.

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Im BMW-Forum Bimmerfest.com hieß es zudem, dass die Käufer in den USA wegen des Wegfalls der Touchscreen-Funktionalität eine Gutschrift in Höhe von 500 Dollar erhalten sollen. Dazu werde der neue Optionscode 6UY eingeführt.

Die Funktionen des Infotainmentsystems lassen sich demnach weiterhin über den sogenannten iDrive-Controller in der Mittelkonsole steuern. Die Einbindung des Smartphones über Apple Car oder Android Auto soll ebenfalls weiterhin funktionieren. Bei Fahrzeugen mit dem Paket Parking Assistent Plus geht jedoch der Rückfahrassistent verloren. Dieser ist laut BMW in der Lage, die letzten 50 Meter des gefahrenen Weges rückwärts zu rekonstruieren.

Die entsprechenden Fahrzeuge würden zunächst Anfang November 2021 im BMW-Werk Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina und dann in anderen Werken ausgeliefert. Ein entsprechendes Software-Update sei vom 11. November 2021 an verfügbar.

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Der Halbleitermangel beeinträchtigt seit Ende vergangenen Jahres die Produktion in der Autoindustrie. Der Autohersteller Opel hat in seinem Werk in Eisenach die Produktion bis zum Jahresende eingestellt. Die Branche rechnet damit, dass die Probleme noch bis weit ins kommende Jahr andauern werden. Zudem könnte ein Ransomware-Angriff auf den Zulieferer Eberspächer die Versorgung der deutschen Automobilhersteller mit Komponenten für Abgas-, Heizungs- und Klimatechnik gefährden.

Nachtrag vom 9. November 2021, 12:36 Uhr

Ein BMW-Sprecher bestätigte auf Anfrage von Golem.de den Verzicht auf die Touch-Funktion "bei einigen Modellen auf dem deutschen Markt". Es werde an einer Nachrüstlösung gearbeitet. Die Modelle iX und i4 seien vom "temporären Entfall der Touch-Funktion" aber nicht betroffen. "Gemeinsam mit unseren Handelspartnern ist es jedoch unser erklärtes Ziel, unseren Kunden aufgrund des hohen Individualisierungsgrads unserer Fahrzeuge alternative Ausstattungsvarianten anzubieten. Leistungen, die der Kunde nicht erhält, werden natürlich nicht in Rechnung gestellt", sagte der Sprecher.

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berritorre 17. Nov 2021

Ich hoffe ja nicht, dass die Rückfahrkamera die Leute davon abhält eine Notbremsung zu...

JensM 10. Nov 2021

Was hat PHEV mit der Anzahl Zylinder zu tun? Du sprichst offenbar von einem [3|5|X3 |X5...

Somian 09. Nov 2021

Ich habe einen Tiguan (Modelljahr 2018) und würde gern auf Elektro umsteigen. Bin dann...

olih 09. Nov 2021

Oder von daheim an's Auto schicken. Oft hat man die Adresse eh schon auf dem Smartphone...



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