Chiphersteller: Infineon eröffnet automatisierte Chipfabrik in Österreich

Der deutsche Konzern Infineon wird viel Geld in die Forschung von 300-mm-Thin-Wafern stecken. Das Werk in Villach ist das größte im Land.

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Die Chipfabrik ist vollautomatisiert.
Die Chipfabrik ist vollautomatisiert. (Bild: Infineon)

Der deutsche Halbleiterfertiger Infineon eröffnet am österreichischen Standort Villach eine neue Chipfabrik. Das Projekt wird seit 2018 gebaut und hat laut Hersteller etwa 1,6 Milliarden Euro gekostet. Neben einer Fabrik ist am Standort auch seit 2020 ein Forschungslabor für die Chipentwicklung in Betrieb. Insgesamt sollen 400 neue Arbeitsplätze in der Fabrik geschaffen werden.

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Das ist relativ wenig, denn die Produktionsstätte wird vollautomatisiert betrieben. Darin will das Unternehmen größtenteils "Leistungschips" bauen, die für die Energiesteuerung von Produkten zuständig sind. Dabei wird 300-mm-Thin-Wafer-Technik genutzt. Typischerweise stellt Infineon Chips für die Automotive-Branche etwa für die Motorsteuerung her. Andere Einsatzgebiete sind Energiecontroller in der Industrie und Sensoren zur Strommessung, wie sie etwa in Notebooks, PCs und Servern eingesetzt werden.

Forschung an Halbleitern

In der Fabrik sollen 8,45 Milliarden Chips im Jahr produziert werden. Diese sollen viele Tausend Tonnen CO2 einsparen. Daneben forscht seit 2020 das Team aus 600 Experten an neuen Wafertypen wie dem 300-mm-Wafer. Auch soll an 200 und 150 mm breiten Wafern weitergeforscht werden. In der Materialforschung wird beispielsweise auch mit Siliziumcarbit (SiC) und Galliumnitrid (GaN) gearbeitet, beides bei der Halbleiterherstellung verwendete Materialien.

Die Fabrik wird zumindest teilweise mit erneuerbaren Energien betrieben, etwa durch eine eigene Photovoltaikanlage.

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Die Eröffnung findet mitten in der anhaltenden Chipkrise statt. Auch Infineon musste bereits die Preise für Automotive-Chips erhöhen. Das Unternehmen bleibt davon also nicht unberührt.

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