Chiphersteller: AMD denkt über Aufspaltung des Unternehmens nach
Der Chiphersteller AMD befindet sich in einer Krise und erwägt laut einem Medienbericht nun die Aufspaltung des Unternehmens. Dabei gibt es mehrere Optionen.
Sinkende Aktienkurse und die Konkurrenz von Intel: Der Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) prüft laut Reuters eine Aufspaltung des Unternehmens. Die Nachrichtenagentur beruft sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Demnach erwägt AMD-Chefin Lisa Su sämtliche Optionen, um das Unternehmen aus der Krise zu führen. Sie habe sich an eine Beraterfirma gewandt. Eine Möglichkeit sei zum Beispiel, nur einen Geschäftsteil wie die Grafiksparte abzuspalten, heißt es. Noch sei aber keine Entscheidung getroffen worden, zitiert Reuters seine Quellen.
Eine Aufspaltung sei bereits in der Vergangenheit geprüft worden. Bisher hatte man sich aber dagegen entschieden. Su, die im vergangenen Oktober die Unternehmensführung übernahm, soll jetzt entschieden haben, eine Aufspaltung erneut prüfen zu lassen.
Eine offizielle Stellungnahme seitens AMD steht aus.
Hohe Verluste und sinkende Aktienpreise
Die Aktien des kalifornischen Unternehmens AMD waren in den vergangenen zwölf Monaten um 40 Prozent gefallen. Im ersten Quartal 2015 erzielte das Unternehmen seinen geringsten Umsatz seit zehn Jahren. Der Umsatz betrug 1,03 Milliarden US-Dollar, bei einem Verlust von 180 Millionen US-Dollar.
Die kombinierte Grafik- und Prozessor-Sparte setzte 532 statt wie zuvor 662 Millionen US-Dollar um, der Verlust belief sich auf 75 statt 56 Millionen US-Dollar. AMD gab an, im ersten Quartal 2015 weniger Prozessoren und Grafikkarten verkauft zu haben.
Nachtrag vom 22. Juni 2015, 9:33 Uhr
AMD bestreitet, derzeit ("at this time") über eine Aufspaltung des Unternehmens nachzudenken. AMDs Head of EMEA Communications & Corporate Marketing, Christine Brown, teilte Golem.de dazu mit: "Normalerweise würden wir zu solchen Dingen keine Stellung nehmen, können aber mitteilen, dass wir im Moment kein derartiges Projekt in Arbeit haben. Wir verfolgen weiter unsere langfristige Strategie für unser Unternehmen, die wir im Mai 2015 auf unserem Financial Analyst Day vorgestellt haben."
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Ich mag halt die Idee das universellen Computers ;-)
Ich weiß zwar nicht welche Anforderungen du hast, aber im Enterprise-Bereich setzt man...
Es komt Traurigerweise noch hinzu das viele Softwareprogrammierer und Spieleentwickler...
X86 ist KEIN sterbenden Markt. Nur WENIGE Bereiche können und werden von Arm übernommen...