Chinesischer Hersteller: Faraday kündigt neues Elektroauto an

Der in finanziellen Schwierigkeiten steckende Elektroautohersteller Faraday Future hat mit dem V9 ein neues Fahrzeug angekündigt, obwohl noch nicht einmal das vor zwei Jahren vorgestellte Modell auf dem Markt ist.

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Das soll ein neues Elektroauto darstellen.
Das soll ein neues Elektroauto darstellen. (Bild: Faraday Future)

Faraday Future hat mit dem V9 Concept ein neues E-Auto per Tweet vorgestellt. Das Auto soll zusammen mit dem Unternehmen The9 gebaut werden, wie das Online-Automagazin The Drive berichtet. Auf Twitter ist lediglich die Silhouette des V9 zu sehen, es dürfte sich um einen kleinen Van handeln. Technische Angaben zu dem Fahrzeug stehen noch aus.

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The9 ist ein chinesisches Gaming-Unternehmen, das Ende März 2019 ankündigte, in den kommenden drei Jahren 600 Millionen US-Dollar in Faraday Future zu investieren. Faraday Future seinerseits bringt sein Recht zur Nutzung eines Grundstücks in China für die Produktion von Elektroautos ein und erteilt dem Gemeinschaftsunternehmen die Lizenz, die von Faraday Future entwickelten Elektroautos in China zu bauen und zu vertreiben.

Mit dem Geld soll auch die Produktion des FF91 begonnen werden. Der Prototyp wurde Anfang 2017 auf der CES in Las Vegas gezeigt. Das SUV soll von einem 783 kW (1.050 PS) starken Elektromotor angetrieben werden. Der Akku hat eine Kapazität von 130 kWh. Faraday Future wirbt damit, das Auto beschleunige noch etwas schneller als Teslas Model S: Der FF 91 soll in 2,475 Sekunden von null auf 100 km/h kommen

In der Vergangenheit geriet Faraday Future mehrmals in Turbulenzen, schaffte es jedoch stets, dem Aus zu entgehen. So wurde 2016 der Bau einer geplanten Fabrik gestoppt. Die Teilnahme an der Elektrorennserie Formel E wurde gestoppt.

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2017 wurde das Vermögen des Firmengründers Jia Yueting von einem Gericht in Schanghai eingefroren. Durch den chinesischen Immobilienkonzern Evergrande wurde Faraday Future vor der Insolvenz gerettet. Doch mit dem neuen Investor gab es schnell Streitigkeiten.

Zwar wurde dieser Ende Dezember beigelegt. Doch Anfang November hatte Faraday Future seine Fabrik in Kalifornien schließen müssen. Schließlich verkaufte Faraday Future seinen Firmensitz in Los Angeles an ein US-Immobilienunternehmen, um kurzfristig liquide zu sein.

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