Chinesischer Anbieter: Nio-Elektroautos mit Wechselakku kommen nach Europa

Das Elektroauto Nio ES8 des chinesischen Unternehmens wird nun auch in Norwegen verkauft. Der Akku kann in kurzer Zeit gewechselt werden.

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Nio ES8
Nio ES8 (Bild: Nio)

Ab September 2021 wird es die Elektroautos von Nio auch in Norwegen geben, wie der US-Nachrichtensender CNBC berichtet. Das Fahrzeug ES8 ist ein SUV mit sechs bis sieben Sitzen und einem bis zu 100 kWh großen Akku, der für rund 500 Kilometer Reichweite (WLTP) sorgen soll. Das Auto misst 5,02 x 1,96 x 1,76 Meter und hat einen Radstand von 3,01 Metern. Damit ist es etwa so groß wie ein Audi Q7.

Zunächst will Nio den ES8 in Norwegen in einem Laden in Oslo Kaufinteressenten zeigen und Probefahrten ermöglichen. Später sollen weitere Niederlassungen aufgebaut werden. Den Angaben zufolge sollen bis Ende 2021 bis zu 50 Personen in Norwegen für Nio tätig sein. Den Service will das chinesische Unternehmen zusammen mit Partnerfirmen übernehmen.

Preise für das SUV wurden bislang nicht genannt. In China kostet die Basisversion umgerechnet rund 57.000 Euro.

Austausch-Akku für Elektroautos kommt

In China trennt Nio die Kosten für Akku und Fahrzeug, um einen preiswerteren Einstieg in die Elektromobilität zu ermöglichen. Das Konzept Battery as a service (BaaS) wird für die Nio-Modelle ES8, ES6 und EC6 angeboten. Die Preise der Autos sinken so um 70.000 Yuan, das entspricht etwa 9.100 Euro. Monatlich kostet der Akku mit 70 kWh umgerechnet etwa 130 Euro.

Das Fahrzeug ist mit einem Wechselakku ausgerüstet, der sich in speziellen Stationen gegen einen aufgeladenen Akku austauschen lässt. Dieses Betreibermodell soll auch in Norwegen etabliert werden, wie das Unternehmen in einer Pressekonferenz mitteilte. Dabei sollen erst einmal nur wenige Stationen in Norwegen aufgebaut werden.

Später soll auch die noch in der Entwicklung befindliche Luxuslimousine ET7 nach Norwegen kommen. Das Fahrzeug soll mit einem Feststoffakku ausgerüstet sein und eine Reichweite von bis zu 1.000 Kilometer haben.

Nicht nur Nio, auch das chinesische Unternehmen Xpeng hat sich Norwegen als ersten Stützpunkt in Europa ausgesucht. Xpeng verkauft seit Ende vergangenen Jahres das SUV G3 in Norwegen und plant, seine Limousine P7 ebenfalls in Europa anzubieten, wie CNBC berichtet.

Warum Norwegen?

Norwegen ist das Flächenland mit der höchsten Elektroauto-Dichte der Welt. Die Hälfte aller Neuwagen waren dort 2020 bereits E-Autos. Der Audi e-tron war 2020 der meistverkaufte Neuwagen in Norwegen, aber auch die beiden Jahre zuvor wurden die meistverkauften Autos vollelektrisch angetrieben: Das Tesla Model 3 2019 und der Nissan Leaf 2018.

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derdiedas 09. Sep 2022

So ein Blödsinn!

derdiedas 09. Sep 2022

Na ja Audi musste seine Karren ja Enron nennen - weiss auch nicht ob das so schlau war...

katze_sonne 09. Mai 2021

Und vor allem, weil Kalifornien das vorgeschrieben hatte, aber diese Vorschrift wieder...

Benutztername12345 08. Mai 2021

Puh, also: 1. Ja, bisher werden die Zeiten immer kürzer. Aber wie lange noch bzw. bis zu...



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