Abo
  • Services:

China: Verbraucherzentrale warnt vor Shopping-App Wish

Die Shopping-App Wish hat irrsinnig günstige Preise und angeblich 300 Millionen Nutzer. Dennoch lohnt sich der Kauf oft nicht, wie Beschwerden bei den Verbraucherzentralen zeigen.

Artikel veröffentlicht am ,
Seriöses Onlineshopping aus China geht anders
Seriöses Onlineshopping aus China geht anders (Bild: Wish / Screenshot: Golem.de)

Die Verbraucherzentralen bekommen Beschwerden zur Shopping-App Wish. Bemängelt werden nicht nur die oft minderwertige Qualität der Waren, sondern auch die sehr langen Lieferzeiten und nicht erhaltene Ware.

Stellenmarkt
  1. Wüstenrot & Württembergische AG, Ludwigsburg
  2. August Beck GmbH & Co. KG, Winterlingen

Das kalifornische Unternehmen Wish bietet Elektronikartikel, Kleidung und Schmuck zu extrem niedrigen Preisen. Die Shopping-App hat nach eigenen Angaben weltweit mehr als 300 Millionen Nutzer und wirbt mit auffällig niedrigen Preisen: eine Smartwatch für 11 Euro, ein Bluetooth-Earphone für 1 Euro, ein Smartphone für 38 oder 58 Euro.

Doch Wish ist wie Ebay kein typischer Onlineshop, die eigentlichen Verkäufer sitzen laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen häufig in China. Anders als bei Ebay gibt es hier keine Sicherheit. Beim Kauf von drei identischen Teilen werden mitunter auch drei Mal Versandkosten fällig. Zudem können Steuern, Versand- und Zollgebühren den Gesamtbestellwert stark in die Höhe treiben.

Zahlungsaufforderungen kämen oft sehr schnell vom Rechnungsdienstleister Klarna per E-Mail. "Das Unternehmen verschickt Mahnungen nach relativ kurzen Fristen und schaltet auch Inkasso-Dienste ein, die zusätzliche Kosten verursachen. Ein Streit um wenige Euro teure Artikel kann Sie durch die Gebühren schnell ein Vielfaches des Warenwerts kosten", erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. In einigen Fällen sei die Zahlungsaufforderung wegen der langen Lieferzeit sogar schon eingetroffen, bevor die bestellte Ware eintraf.

Shopping-App Wish: Keine Produkte ohne E-Mail-Adresse einsehbar

Auch beim Datenschutz ist Wish kritikwürdig: Die App kann spezielle Berechtigungen wie den Zugriff auf die Kontakte und die Kamera der Nutzer einfordern. Der Erhalt von E-Mails und Push-Nachrichten ist bei Einrichtung der App voreingestellt.

Der Einkauf ist auch über den Webbrowser auf wish.com möglich, hier können aber ohne Anmeldung über die E-Mail-Adresse, den Facebook- oder Google-Account keine Produkte angesehen werden. Wer seine E-Mail-Adresse angibt, wird mit vielen Werbemails rechnen müssen, wie ein Test von Golem.de ergab.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 399€
  2. 309€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)
  3. 915€ + Versand

x2k 12. Sep 2018 / Themenstart

Der Versand Preis ist einmal angegeben. Und es steht nirgendwo im angebot das sich der...

GT 12. Sep 2018 / Themenstart

Ich kann kaum mehr zustimmen. Manches ist etwas krass formuliert aber inhaltlich...

GT 12. Sep 2018 / Themenstart

Wenn man sich eine Minute Zeit nimmt um zu verstehen wie man hier bestellt hat wird es...

<break> 31. Aug 2018 / Themenstart

Hm. Ich sehe es häufig, dass ich ein Produkt mehrfach und jeweils mit verschiedenen...

Ipa 31. Aug 2018 / Themenstart

Mal schauen wann meine USB C Kabel aufgeben, hab jetzt das 5er und bald das 6er, aber...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2

In Teil 2 des Livestreams zu Shadow of the Tomb Raider finden wir lustige Grafikfehler und der Chat trinkt zu viel Bier, kann Michael aber trotzdem bei einigen Rätseln helfen.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2 Video aufrufen
SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

    •  /