China Joy 2017:Tausend chinesische Manager und die Sache mit Overwatch
Von wegen nur Free-to-Play : Die chinesische Spieleindustrie will – teils mit staatlicher Unterstützung – auch die westlichen Hardcore-Gamingmärkte erobern. Golem.de war auf der größten asiatischen Spielemesse und hat mit Managern, Politikern und Spielern gesprochen.
Spieler mit VR-Headset auf der China Joy am Stand von Intel.Bild:
Peter Steinlechner / Golem.de
Es ist ziemlich einfach: Wer wissen will, welches Computerspiel der chinesische Hardcorezocker am liebsten hat, muss auf der Spielemesse China Joy 2017(öffnet im neuen Fenster) in Shanghai nur auf die T-Shirts der Besucher achten. Sie ist nach der Gamescom die zweigrößte Spielemesse der Welt, noch vor der Tokio Game Show. Auf den Shirts zu sehen sind vor allem Logos und Helden aus Overwatch und World of Warcraft, dazu Elitesoldaten (mutmaßlich aus Counter-Strike) und die ein oder andere Hauptfigur aus einem Assassin's Creed.
Bild 1/22: Hobby-Cosplayer oder Marketing für einen Shooter? Wir haben es nicht herausgefunden... (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 2/22: Die China Joy in Shanghai ist auch ein Eldorado für PC-Bastler. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 3/22: Sony zeigt seine Playstation 4 natürlich auch, obwohl China kein Konsolenland ist. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 4/22: Es gibt nicht nur diese eine, sondern drei solcher Reihen von Messehallen - das ganze Gelände ist gigantisch. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 5/22: Derlei Maskottechen sind besonders beliebte Selfie-Fallen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 6/22: Eher am Rande gibt es Basteleien wie programmierbare Roboter. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 7/22: Microsoft wirbt auf der China Joy für die Xbox One X. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 8/22: Der arme Marco Reus war nur auf der Rückseite des EA-Stands zu sehen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 9/22: Wir haben keine Ahnung, warum Nvidia so einen großen Bedarf an Feuerlöschern hat. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 10/22: Am Stand von Nvidia konnten Spieler natürlich auch Overwatch spielen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 11/22: Die Damen standen aus für uns unerfindlichen Gründen um einen PC von Dell. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 12/22: Intel hat auf der China Joy einen E-Sport-Wettbewerb ausgetragen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 13/22: Bei Ubisoft standen Spieler Schlange, um Figuren aus Assassin's Creed zu kaufen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 14/22: Dieser Stahlroboter war zum Glück nicht funktionsfähig (soweit wir wissen, jedenfalls). (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 15/22: Rennspiele sind auch in China beliebt. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 16/22: Bei Ubisoft konnten Spieler schon mal The Crew 2 probefahren. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 17/22: Die Damen und der Mercedes haben für das nur in Asien verfügbare Need for Speed Online posiert. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 18/22: Spielstände mit Interaktion waren meist gut besucht. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 19/22: Am wenig interaktiven Stand von Minecraft war nicht so viel los... (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 20/22: Derartige Präsentation wird es bei AMD auf der Gamescom eher nicht geben. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 21/22: Der Stand von Blizzard kurz vor Schluss - sonst war hier viel los. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 22/22: Counter-Strike ist natürlich auch in China beliebt. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Was wir hingegen auf den T-Shirts so gut wie gar nicht entdecken, sind Hinweise auf Handyspiele – ganz im Widerspruch zum Klischee vom asiatischen und damit auch chinesischen Spieler, der rund um die Uhr sein Geld für Mobilegames verpulvert. "Wir spielen eigentlich nur am PC, hier auf der China Joy interessieren uns vor allem die Stände von Intel, AMD und Nvidia und Grafikkarten" , erzählen uns zwei Besucher.
Oft hindert uns allerdings die Sprachbarriere daran, tiefer in die Materie einzudringen. So sehr uns die China Joy auch an die Gamescom erinnert: Ein Teil der Messe bleibt uns verschlossen. So können wir nur raten, warum sehr viele auch der westlichen Aussteller teils halbstundenlang 10 bis 20 junge Frauen auf der Bühne herumstehen haben. Auf der Gamescom oder auf einer der westlichen Messen waren derartige Auftritte vor allem aus Werbegründen früher üblich, inzwischen sind sie nicht mehr vorstellbar.
Im Zentrum des Interesses der 300.000 Besucher steht alles, was mit klassischem Gaming zu tun hat. Bei Intel findet ein gut besuchtes E-Sport-Turnier statt, Nvidia und AMD demonstrieren ihre neusten Grafikkarten, bei Blizzard können die Besucher neben Overwatch natürlich auch Starcraft 2 und World of Warcraft daddeln.
Die Gänge und Hallen der China Joy wirken bei Weitem nicht so gnadenlos überfüllt wie die auf der Gamescom. Das dürfte aber vor allem daran liegen, dass das Messegelände von Shanghai um ein Vielfaches größer ist als das in Köln. Nebenbei: Die China Joy ist mit wirklich guten Essenständen auch ein gutes Beispiel dafür, dass Computerspieler nicht zwingend nur mit kalten Würstchen und warmer Cola gefüttert werden müssen.
Helden zum Mit-nach-Hause-Nehmen
Warteschlangen bilden sich vor allem dort, wo wirkliche Neuheiten gezeigt werden – und an Verkaufsständen. Besonders beliebt scheint PC-Zubehör zu sein, und auch die aufwendig gestalteten Statuen von Helden aus Assassin's Creed laufen auf der Messe auffallend gut.
Bild 1/22: Hobby-Cosplayer oder Marketing für einen Shooter? Wir haben es nicht herausgefunden... (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 2/22: Die China Joy in Shanghai ist auch ein Eldorado für PC-Bastler. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 3/22: Sony zeigt seine Playstation 4 natürlich auch, obwohl China kein Konsolenland ist. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 4/22: Es gibt nicht nur diese eine, sondern drei solcher Reihen von Messehallen - das ganze Gelände ist gigantisch. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 5/22: Derlei Maskottechen sind besonders beliebte Selfie-Fallen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 6/22: Eher am Rande gibt es Basteleien wie programmierbare Roboter. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 7/22: Microsoft wirbt auf der China Joy für die Xbox One X. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 8/22: Der arme Marco Reus war nur auf der Rückseite des EA-Stands zu sehen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 9/22: Wir haben keine Ahnung, warum Nvidia so einen großen Bedarf an Feuerlöschern hat. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 10/22: Am Stand von Nvidia konnten Spieler natürlich auch Overwatch spielen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 11/22: Die Damen standen aus für uns unerfindlichen Gründen um einen PC von Dell. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 12/22: Intel hat auf der China Joy einen E-Sport-Wettbewerb ausgetragen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 13/22: Bei Ubisoft standen Spieler Schlange, um Figuren aus Assassin's Creed zu kaufen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 14/22: Dieser Stahlroboter war zum Glück nicht funktionsfähig (soweit wir wissen, jedenfalls). (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 15/22: Rennspiele sind auch in China beliebt. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 16/22: Bei Ubisoft konnten Spieler schon mal The Crew 2 probefahren. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 17/22: Die Damen und der Mercedes haben für das nur in Asien verfügbare Need for Speed Online posiert. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 18/22: Spielstände mit Interaktion waren meist gut besucht. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 19/22: Am wenig interaktiven Stand von Minecraft war nicht so viel los... (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 20/22: Derartige Präsentation wird es bei AMD auf der Gamescom eher nicht geben. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 21/22: Der Stand von Blizzard kurz vor Schluss - sonst war hier viel los. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 22/22: Counter-Strike ist natürlich auch in China beliebt. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn eigentlich gehört die Serie von Ubisoft in China zu den Spielen, die nicht erlaubt sind; die Abenteuer um die Meuchelmörder sind den Jungendschützern zu brutal. "Wir wollen nicht zu viel Gewalt und keine Erotik in Spielen – wir sind ein friedliches Land" , sagt uns ein Vertreter des für Medien zuständigen Ministeriums. In China sei das Thema auch deshalb kompliziert, weil es je nach Region des Landes sehr unterschiedliche Moralvorstellungen gebe, die irgendwie unter einen Hut gebracht werden müssten.
Besonders große Auswirkungen scheint das allerdings für die meisten Spieler zumindest in Großstädten nicht zu haben: Assassins's Creed und andere als problematische erklärte Titel sind, so hören wir immer wieder, ohne große Probleme auf dem Graumarkt zu bekommen, gefährlich sei das nicht.
Neben den Verkaufsverboten gibt es in China noch weitere Einschränkungen bei der Vermarktung von Spielen. Darunter hatte früher immer wieder das von Netease zusammen mit Blizzard betreute World of Warcraft leiden, zuletzt hat es das Mobilegame King of Glory von Tencent getroffen: Seit Anfang Juli 2017 dürfen Kinder unter zwölf Jahren den Titel nur noch eine Stunde am Tag spielen – und gar nicht nach 21 Uhr. Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren sind täglich zwei Stunden Spiel mit dem an League of Legends erinnernden Programm erlaubt.
Solche Beschränkungen sind für die Entwickler und Publisher aus China durchaus ein Problem. Auch deshalb investieren die Konzerne massiv in westliche Studios – allen voran Tencent, das knapp die Hälfte der Anteile an Epic Games (Unreal Engine 4) hält und alleiniger Eigentümer von Riot Games aus Kalifornien ist, dem Unternehmen hinter League of Legends.
Inzwischen erwirtschaftet die Computerspielbranche in China ähnlich hohe Umsätze wie die Branche in den USA. In China waren es im Jahr 2016 nach offiziellen staatlichen Angaben rund 22,68 Milliarden Euro, der Wert für die USA ist nur minimal niedriger. Zum Vergleich: Der Spielemarkt in Deutschland (Hardware und Software) ist rund 2,9 Milliarden Euro schwer.
Während es hierzulande aber derzeit nur wenig Wachstum gibt, ist der Markt in China allein im ersten Halbjahr 2017 um weitere 26 Prozent gewachsen, wie uns der Herr aus dem Medienministerium erklärt (wir haben trotz Dolmetscherin leider nicht die westliche Schreibweise seines Namens erfahren).
Im vergangenen Jahr hat die chinesische Spieleindustrie Lizenzen im Wert von 6,2 Milliarden exportiert – und dieser Wert soll noch weiter kräftig wachsen. Der Staat verlässt sich dabei nicht nur auf die in dem Land durchaus sehr selbstständig agierende Wirtschaft: Man habe, so erfahren wir am Rande der China Joy, rund tausend Manager speziell für die Spielbranche und deren internationale Expansion ausgebildet.
Manager und Netzwerkspezialisten
Hervorragende Entwickler gibt es in China schon länger, insbesondere was die Programmierung und Netzwerktechnik angeht. Das starke Wachstum im Mobilemarkt hat dazu geführt, dass sich die Spezialisten für Mobilegames wie für PC-Spiele hervorragend mit den entsprechenden Technologien auskennen, wie wir unter anderem bei einem Besuch im Studio von Ubisoft in Shanghai erfahren.
Bild 1/22: Hobby-Cosplayer oder Marketing für einen Shooter? Wir haben es nicht herausgefunden... (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 2/22: Die China Joy in Shanghai ist auch ein Eldorado für PC-Bastler. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 3/22: Sony zeigt seine Playstation 4 natürlich auch, obwohl China kein Konsolenland ist. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 4/22: Es gibt nicht nur diese eine, sondern drei solcher Reihen von Messehallen - das ganze Gelände ist gigantisch. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 5/22: Derlei Maskottechen sind besonders beliebte Selfie-Fallen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 6/22: Eher am Rande gibt es Basteleien wie programmierbare Roboter. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 7/22: Microsoft wirbt auf der China Joy für die Xbox One X. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 8/22: Der arme Marco Reus war nur auf der Rückseite des EA-Stands zu sehen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 9/22: Wir haben keine Ahnung, warum Nvidia so einen großen Bedarf an Feuerlöschern hat. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 10/22: Am Stand von Nvidia konnten Spieler natürlich auch Overwatch spielen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 11/22: Die Damen standen aus für uns unerfindlichen Gründen um einen PC von Dell. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 12/22: Intel hat auf der China Joy einen E-Sport-Wettbewerb ausgetragen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 13/22: Bei Ubisoft standen Spieler Schlange, um Figuren aus Assassin's Creed zu kaufen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 14/22: Dieser Stahlroboter war zum Glück nicht funktionsfähig (soweit wir wissen, jedenfalls). (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 15/22: Rennspiele sind auch in China beliebt. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 16/22: Bei Ubisoft konnten Spieler schon mal The Crew 2 probefahren. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 17/22: Die Damen und der Mercedes haben für das nur in Asien verfügbare Need for Speed Online posiert. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 18/22: Spielstände mit Interaktion waren meist gut besucht. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 19/22: Am wenig interaktiven Stand von Minecraft war nicht so viel los... (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 20/22: Derartige Präsentation wird es bei AMD auf der Gamescom eher nicht geben. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 21/22: Der Stand von Blizzard kurz vor Schluss - sonst war hier viel los. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Bild 22/22: Counter-Strike ist natürlich auch in China beliebt. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Allerdings sind die chinesischen Branchenvertreter nach unserem Eindruck durchaus auch am Verkauf westlicher Spiele interessiert. Wer ein paar lokale Besonderheiten beachtet, hat alle Chancen. "In China sind Merchandisingartikel oder Beiträge in Freizeitparks viel wichtiger als in Europa" , sagt uns beispielsweise der Chef von Ubisoft, Yves Guillemot.
Firmen aus Europa und den USA haben es dabei übrigens wesentlich leichter als Unternehmen aus anderen asiatischen Ländern. Der Import japanischer Konsolen war lange verboten, deshalb spielen Geräte wie die Switch oder die Playstation 4 in China traditionell kaum eine Rolle – richtige Computerspieler in dem Land greifen vorwiegend zum PC.
Knapp die Hälfte des Marktes wird vom PC dominiert – 48,4 Prozent, wobei der Anteil der dort gespielten Browsergames zugunsten von Client-Spielen massiv zurückgeht. Die andere Hälfte des Marktes (51,6 Prozent) gehört den Handyspielen, die ihren Vorsprung allerdings weiter massiv ausbauen.
Auf der China Joy ist davon wenig zu spüren. Natürlich zeigt ein Unternehmen wie Tencent dort auch seine Mobilegames – aber wie im Westen greifen die meisten leidenschaftlichen Gamer, die ihr Hobby einigermaßen ernst nehmen, auf einer Spielemesse vor allem für Selbstporträts zu ihrem Smartphone.
Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Ubisoft an der China Joy in Shanghai teilgenommen. Die Reisekosten wurden zum größten Teil von Ubisoft übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.