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Spieler mit VR-Headset auf der China Joy am Stand von Intel.
Spieler mit VR-Headset auf der China Joy am Stand von Intel. (Bild: Peter Steinlechner / Golem.de)

Helden zum Mit-nach-Hause-Nehmen

Warteschlangen bilden sich vor allem dort, wo wirkliche Neuheiten gezeigt werden - und an Verkaufsständen. Besonders beliebt scheint PC-Zubehör zu sein, und auch die aufwendig gestalteten Statuen von Helden aus Assassin's Creed laufen auf der Messe auffallend gut.

  • Hobby-Cosplayer oder Marketing für einen Shooter? Wir haben es nicht herausgefunden... (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die China Joy in Shanghai ist auch ein Eldorado für PC-Bastler. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Sony zeigt seine Playstation 4 natürlich auch, obwohl China kein Konsolenland ist. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Es gibt nicht nur diese eine, sondern drei solcher Reihen von Messehallen - das ganze Gelände ist gigantisch. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Derlei Maskottechen sind besonders beliebte Selfie-Fallen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Eher am Rande gibt es Basteleien wie programmierbare Roboter. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Microsoft wirbt auf der China Joy für die Xbox One X. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Der arme Marco Reus war nur auf der Rückseite des EA-Stands zu sehen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Wir haben keine Ahnung, warum Nvidia so einen großen Bedarf an Feuerlöschern hat. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Am Stand von Nvidia konnten Spieler natürlich auch Overwatch spielen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die Damen standen aus für uns unerfindlichen Gründen um einen PC von Dell. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Intel hat auf der China Joy einen E-Sport-Wettbewerb ausgetragen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Bei Ubisoft standen Spieler Schlange, um Figuren aus Assassin's Creed zu kaufen. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Dieser Stahlroboter war zum Glück nicht funktionsfähig (soweit wir wissen, jedenfalls). (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Rennspiele sind auch in China beliebt. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Bei Ubisoft konnten Spieler schon mal The Crew 2 probefahren. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Die Damen und der Mercedes haben für das nur in Asien verfügbare Need for Speed Online posiert. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Spielstände mit Interaktion waren meist gut besucht. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Am wenig interaktiven Stand von Minecraft war nicht so viel los... (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Derartige Präsentation wird es bei AMD auf der Gamescom eher nicht geben. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Der Stand von Blizzard kurz vor Schluss - sonst war hier viel los. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
  • Counter-Strike ist natürlich auch in China beliebt. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)
Wir haben keine Ahnung, warum Nvidia so einen großen Bedarf an Feuerlöschern hat. (Foto: P. Steinlechner / Golem.de)

Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn eigentlich gehört die Serie von Ubisoft in China zu den Spielen, die nicht erlaubt sind; die Abenteuer um die Meuchelmörder sind den Jungendschützern zu brutal. "Wir wollen nicht zu viel Gewalt und keine Erotik in Spielen - wir sind ein friedliches Land", sagt uns ein Vertreter des für Medien zuständigen Ministeriums. In China sei das Thema auch deshalb kompliziert, weil es je nach Region des Landes sehr unterschiedliche Moralvorstellungen gebe, die irgendwie unter einen Hut gebracht werden müssten.

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Besonders große Auswirkungen scheint das allerdings für die meisten Spieler zumindest in Großstädten nicht zu haben: Assassins's Creed und andere als problematische erklärte Titel sind, so hören wir immer wieder, ohne große Probleme auf dem Graumarkt zu bekommen, gefährlich sei das nicht.

Neben den Verkaufsverboten gibt es in China noch weitere Einschränkungen bei der Vermarktung von Spielen. Darunter hatte früher immer wieder das von Netease zusammen mit Blizzard betreute World of Warcraft leiden, zuletzt hat es das Mobilegame King of Glory von Tencent getroffen: Seit Anfang Juli 2017 dürfen Kinder unter zwölf Jahren den Titel nur noch eine Stunde am Tag spielen - und gar nicht nach 21 Uhr. Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren sind täglich zwei Stunden Spiel mit dem an League of Legends erinnernden Programm erlaubt.

Solche Beschränkungen sind für die Entwickler und Publisher aus China durchaus ein Problem. Auch deshalb investieren die Konzerne massiv in westliche Studios - allen voran Tencent, das knapp die Hälfte der Anteile an Epic Games (Unreal Engine 4) hält und alleiniger Eigentümer von Riot Games aus Kalifornien ist, dem Unternehmen hinter League of Legends.

Inzwischen erwirtschaftet die Computerspielbranche in China ähnlich hohe Umsätze wie die Branche in den USA. In China waren es im Jahr 2016 nach offiziellen staatlichen Angaben rund 22,68 Milliarden Euro, der Wert für die USA ist nur minimal niedriger. Zum Vergleich: Der Spielemarkt in Deutschland (Hardware und Software) ist rund 2,9 Milliarden Euro schwer.

Während es hierzulande aber derzeit nur wenig Wachstum gibt, ist der Markt in China allein im ersten Halbjahr 2017 um weitere 26 Prozent gewachsen, wie uns der Herr aus dem Medienministerium erklärt (wir haben trotz Dolmetscherin leider nicht die westliche Schreibweise seines Namens erfahren).

Im vergangenen Jahr hat die chinesische Spieleindustrie Lizenzen im Wert von 6,2 Milliarden exportiert - und dieser Wert soll noch weiter kräftig wachsen. Der Staat verlässt sich dabei nicht nur auf die in dem Land durchaus sehr selbstständig agierende Wirtschaft: Man habe, so erfahren wir am Rande der China Joy, rund tausend Manager speziell für die Spielbranche und deren internationale Expansion ausgebildet.

 China Joy 2017: Tausend chinesische Manager und die Sache mit OverwatchManager und Netzwerkspezialisten 

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2ge 04. Aug 2017

Und was hat das mit dem Thema hier zu tun? Mein Vorposter hat das auch schon erkannt...

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Menplant 04. Aug 2017

Darf man fragen warum. Ich wundere mich nur weil A; Golem nicht unbedingt als...

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GPUPower 03. Aug 2017

Blödsinn lol In Japan, China und Korea ist es üblich sein lächeln zu zeigen, auch wenn...

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GPUPower 03. Aug 2017

Ja, oder? xD Hipster soweit das Auge reicht hahaha Irgendwie sehen alle gleich aus.

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layer8 03. Aug 2017

hab ich auch gleich so gesehen :D

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