China: Illegale Kryptominer zapfen Strom von Staatsfirmen an

Im Kampf gegen Kryptomining haben chinesische Behörden entdeckt, dass auch in staatlichen Unternehmen und Behörden Strom abgezapft wurde.

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Das Schürfen von Bitcoin und Co. ist in China untersagt.
Das Schürfen von Bitcoin und Co. ist in China untersagt. (Bild: Pixabay/Pixabay-Lizenz)

Behörden in den chinesischen Provinzen Zhejiang und Jiangsu haben bei der Strafverfolgung von illegalen Kryptomining-Operationen entdeckt, dass Hunderte Personen illegal Strom in staatlichen Institutionen abgeleitet haben. Wie Bloomberg schreibt, sollen staatliche Betriebe, Behörden, Universitäten und Forschungseinrichtungen betroffen sein.

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Ein Fünftel von 4.500 IP-Adressen in Jiangsu, die mit illegalem Mining in Zusammenhang stehen, gehört demnach zu staatlichen Institutionen. Pro Tag sollen 260.000 Kilowattstunden für das Kryptomining aufgewendet worden sein.

In China ist das Schürfen von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether seit Kurzem verboten. Der Staat geht durch Überprüfungen von IP-Adressen gegen illegales Mining vor. Die Provinzen wurden dazu aufgerufen, auf starke Belastungen des Stromnetzes zu achten und diese Spikes mit IP-Adressen abzugleichen, um Miner zu entdecken.

Kryptomining widerspricht Emissionsreduzierung

Den Behörden in Jiangsu zufolge stehen die illegalen Schürfoperationen im Gegensatz zu den Bemühungen der Provinz, Emissionen zu verringern. Der Anteil der Mining-Operationen am gesamten Strombedarf von Jiangsu soll bei 0,01 Prozent liegen.

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Das klingt nicht nach besonders viel, das Thema Strom wird in China aktuell allerdings stark diskutiert. Das Land ist in den letzten Monaten immer stärker von Stromabschaltungen betroffen, da die Preise für Kohle und Erdgas steigen, mit denen das Land die meisten seiner Kraftwerke betreibt.

Zudem soll der Strom auch zeitweise abgeschaltet werden, um Emissionsziele zu erreichen. China will bis 2060 CO2-neutral werden und den maximalen Ausstoß an Emissionen vor 2030 erreichen.

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