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China: Elektroautos von Ora und Wey kommen nach Deutschland

Die Autohandelsgruppe Emil Frey will chinesische Elektroautos der Great-Wall-Gruppe nach Europa bringen. Es geht um die Marken Ora und Wey.
/ Andreas Donath
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Ora Cat auf der IAA 2021 (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)
Ora Cat auf der IAA 2021 Bild: Friedhelm Greis/Golem.de

Der chinesische Autokonzern Great Wall und Europas größte Autohandelsgruppe Emil Frey haben eine strategische Partnerschaft zum Vertrieb der Marken Ora und Wey in Europa geschlossen. Das berichtete die Automobilwoche(öffnet im neuen Fenster) . Die Elektroautos aus China haben bislang in Europa mangels Händlernetz keine Chance.

Emil Frey wird nach Angaben der Automobilwoche für den Import, die Distribution, die Logistik und das After-Sales-Geschäft zuständig sein.

Der Verkauf in Deutschland soll noch im vierten Quartal 2022 beginnen. Neben einem Kompakt-Elektroauto soll es ein Hybrid-SUV geben.

Zur Emil Frey Deutschland gehören aktuell rund 4.800 Mitarbeiter an etwa 100 Standorten. Das Traditionsunternehmen aus der Schweiz begleitete vor Jahrzehnten den Marktstart von Toyota, Hyundai und Mitsubishi in einigen europäischen Ländern.

Auf der IAA Mobility in München stellte Ora 2021 mit dem Ora Cat ein kompaktes Elektroauto vor. Mit einer Länge von rund 4,20 Meter ist der Cat recht klein. Den Fünftürer soll es mit zwei Akkugrößen geben: Das Basismodell fährt mit 49 kWh rund 300 km weit. Gegen Aufpreis gibt es 63 kWh und eine Reichweite von 400 km.

In beiden Fällen übernimmt den Antrieb ein an der Vorderachse montierter E-Motor mit 126 kW/171 PS. Dieser soll den Cat in 8,5 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen, die Maximalgeschwindigkeit soll 160 km/h betragen

Von der Marke Wey wird das SUV Coffee 01 mit Plug-in-Hybrid-Antrieb nach Deutschland gebracht. Der Hersteller gibt dessen elektrische Reichweite mit 150 km an. Was die beiden Autos kosten sollen, ist noch unbekannt.


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