Abo
  • Services:
Anzeige
Die Installation des Seafile-Servers
Die Installation des Seafile-Servers (Bild: Screenshot: Golem.de)

China: Dropbox-Alternative Seafile im Streit mit Mutterkonzern

Die Installation des Seafile-Servers
Die Installation des Seafile-Servers (Bild: Screenshot: Golem.de)

Die deutsche und die chinesische Seafile wollen nicht mehr zusammenarbeiten. Im Streit werden Preiserhöhungen von bis zu 400 Prozent beklagt. Die Chinesen werfen den Deutschen Hinterhältigkeit vor.

Seafile Deutschland wird nicht mehr zusammen mit der chinesischen Seafile weiterentwickelt. Das gab das deutsche Unternehmen bekannt. "Wir beenden ab sofort jegliche Geschäftsbeziehung zu Seafile Ltd. Stattdessen werden wir Seafile in Deutschland und Europa unabhängig weiterentwickeln."

Anzeige

Von beiden Seiten werden öffentlich schwere Anschuldigungen an die früheren Partner erhoben.

Mit Seafile lassen sich Dateien auf einem zentralen Server zur Synchronisierung mit verschiedenen Geräten ablegen. Es handelt sich um eine freie Software.

Laut den deutschen Betreibern habe das chinesische Unternehmen innerhalb eines Jahres drei Mal seine Preise erhöht, was "extrem unprofessionell" sei, "besonders wenn einzelne Kunden mit Preiserhöhungen von bis zu 400 Prozent konfrontiert werden."

Zugriff entzogen

Dem Unternehmen aus dem fränkischen Wiesentheid sei der Zugriff auf die Seafile Professional Sourcen entzogen worden, es habe Beta-Tests an zahlenden Kunden gegeben. Funktionen seien ohne ordentliche, rechtzeitige Ankündigung oder Migrationsplan entfernt worden. Ferner wird mangelnder Respekt vor Datenschutzgesetzen beklagt.

Das chinesische Unternehmen erklärte dagegen, dass die Deutschen seit dem Jahr 2014 Partner waren, die zuerst als Community Team anfingen. Das chinesische Seafile habe zuerst 16.000 Euro, und später 80.000 Euro zinsfrei bereitgestellt, damit die Deutschen eine Cloud-Infrastruktur und deutschen Support aufbauen konnten. Seit April 2016 habe es aus Deutschland mehrere Vertragsverletzungen gegeben. Deren Team hätte ohne Absprache eine Seafile-Organisation auf dem Speicherplatz- und Repositoriesanbieter Github gegründet. Zudem hätten die heimlich die Marke Seafile in den USA beantragt. Dann seien Einnahmen aus dem Verkauf der Pro-Version der Software nicht weitergeleitet worden, diese Software sei aber im Besitz der chinesischen Seafile Ltd.


eye home zur Startseite
widdermann 20. Aug 2016

Nur ein Beispiel: kann kein IPv6

Mithrandir 25. Jul 2016

Das mag ja bei zwei Firmen mit >1000 Mitarbeitern stimmen, aber wenn du zwei kleine...

Mithrandir 25. Jul 2016

Sicher nur ein Tippser, aber das: "Zudem hätten die heimlich die Marke Seafile in den USA...

asa (Golem.de) 25. Jul 2016

Für alle, die es noch nicht wussten, habe ich die Bezeichnung noch vertiefend ergänzt...

masel99 25. Jul 2016

Seafile ist im europäischen Raum bekannter geworden weil man den Leuten erzählen konnte...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Automotive Safety Technologies GmbH, Ingolstadt
  2. Smartexposé GmbH, Berlin-Kreuzberg
  3. über Hays AG, Hessen
  4. Hochschule Esslingen - University of Applied Sciences, Esslingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Echo Dot für 34,99€ statt 59,99€)
  2. für 79,99€ statt 119,99€
  3. für 49,99€ statt 69,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Tele Columbus

    1 GBit würden "gegenwärtig nur die Nerds buchen"

  2. Systemkamera

    Leica CL verbindet Retro-Design mit neuester Technik

  3. Android

    Google bekommt Standortdaten auch ohne GPS-Aktivierung

  4. Kabelnetz

    Primacom darf Kundendaten nicht weitergeben

  5. SX-10 Aurora Tsubasa

    NECs Beschleuniger nutzt sechs HBM2-Stacks

  6. Virtual Reality

    Huawei und TPCast wollen VR mit 5G streamen

  7. Wayland-Desktop

    Nvidia bittet um Mitarbeit an Linux-Speicher-API

  8. Kabelnetz

    Vodafone liefert Kabelradio-Receiver mit Analogabschaltung

  9. Einigung erzielt

    EU verbietet Geoblocking im Online-Handel

  10. Unitymedia

    Discounter Eazy kommt technisch nicht an das TV-Kabelnetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

Universal Paperclips: Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
Universal Paperclips
Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
  1. Disney Marvel Heroes wird geschlossen
  2. Starcraft 2 Blizzard lästert über Pay-to-Win in Star Wars Battlefront 2
  3. Free to Play World of Tanks bringt pro Nutzer und Monat 3,30 Dollar ein

Smartphoneversicherungen im Überblick: Teuer und meistens überflüssig
Smartphoneversicherungen im Überblick
Teuer und meistens überflüssig
  1. Winphone 5.0 Trekstor will es nochmal mit Windows 10 Mobile versuchen
  2. Librem 5 Das freie Linux-Smartphone ist finanziert
  3. Aquaris-V- und U2-Reihe BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

  1. Re: zum glück kann ich mir meine kunden noch...

    Trollifutz | 02:57

  2. Re: Nvidia hat keinerlei Respekt

    HubertHans | 02:54

  3. Re: Wieviel Akku vertrödelt eigentlich GPS permaON?

    ve2000 | 02:44

  4. Re: UEFI und Sicherheit in einem Satz

    qbl | 02:22

  5. Re: Für den Kurs...

    Topf | 02:07


  1. 20:00

  2. 18:28

  3. 18:19

  4. 17:51

  5. 16:55

  6. 16:06

  7. 15:51

  8. 14:14


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel