China: Apple soll iPhone-Produktion um 10 Prozent gekürzt haben

Nachdem Apple bereits seine vierteljährliche Umsatzprognose deutlich gesenkt hat, soll das Unternehmen nun die geplante Produktionsmenge für seine drei neuen iPhones für das erste Quartal um rund zehn Prozent reduziert haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Aktuelle iPhone-Palette
Aktuelle iPhone-Palette (Bild: Apple)

Apple hat laut einem Bericht der Nikkei Asian Review wegen der schlecht laufenden Geschäfte in China, dem größten Smartphonemarkt der Welt, die Produktion bei seinen Auftragsfertigern drosseln lassen. Die sich abschwächende Wirtschaft in China sowie der Handelsstreit mit den USA reduziert die Nachfrage nach neuen iPhones. Zudem gibt es Kritik, die neuen iPhones seien überteuert. Golem.de kam im Test des iPhone Xr zu einem ähnlichen Fazit.

Apple habe seine Lieferanten Ende Dezember 2018 gebeten, zehn Prozent weniger Xs-, Xs-Max- und Xr-Modelle zu produzieren, berichtete die Nikkei Asian Review unter Berufung auf Insider. Das bedeutet, dass Apple schon vor der Prognose über das sich verschlechternde Geschäft die Bestellung reduzierte.

Das Marktforschungsunternehmen Canalys schätzt einem Reuters-Bericht zufolge, dass die Verkäufe in China im vergangenen Jahr um zwölf Prozent gesunken seien. 2019 soll es einen weiteren Einbruch um drei Prozent geben.

Das insgesamt geplante Produktionsvolumen sowohl alter als auch neuer iPhones dürfte für den Zeitraum Januar bis März 2019 auf 40 bis 43 Millionen Einheiten reduziert werden, berichtete Nikkei. Eigentlich soll die Produktion von 47 bis 48 Millionen Einheiten geplant gewesen sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Tragen 11. Jan 2019

Wenn die Nachfrage aber noch stärker einbricht als geplant, dann ist das eine Meldung...

Sharra 10. Jan 2019

Klar geht das der ganzen Branche so. Aber Apple trifft es eben gleich 10x so hart, wie z...

Gamma Ray Burst 10. Jan 2019

Nicht total unüblich ... außerdem beginnt in knapp 7-8 Monaten die Produktion der...

thecrew 10. Jan 2019

Sicher... wie bei Samsung jedes Jahr mindestens ein neues Model. Der "gute" Kunde der...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
T-1000
Roboter aus Metall kann sich verflüssigen

Ein Team aus den USA und China hat einen Roboter entwickelt, der seinen Aggregatzustand von fest zu flüssig und zurück ändern kann.

T-1000: Roboter aus Metall kann sich verflüssigen
Artikel
  1. Apple: MacBook Pro braucht wegen Lieferproblemen nur kleine Kühler
    Apple
    MacBook Pro braucht wegen Lieferproblemen nur kleine Kühler

    In den neuen MacBook Pro mit M2 Pro und M2 Max sitzen kleinere Kühlkörper. Der Grund sind Probleme in der Lieferkette.

  2. Trotz Exportverbot: Chinesische Kernforscher nutzen weiter US-Hardware
    Trotz Exportverbot
    Chinesische Kernforscher nutzen weiter US-Hardware

    An Chinas wichtigstes Kernforschungszentrum darf seit 25 Jahren keine US-Hardware geliefert werden. Dennoch nutzt es halbwegs aktuelle Xeons und GPUs.

  3. Virtualisieren mit Windows, Teil 3: Betrieb und Pflege von VMs mit Hyper-V
    Virtualisieren mit Windows, Teil 3
    Betrieb und Pflege von VMs mit Hyper-V

    Hyper-V ist ein Hypervisor, um VMs effizient verwalten zu können. Trotz einiger weniger Schwächen ist es eine gute Virtualisierungssoftware, wir stellen sie in drei Teilen vor. Im letzten geht es um Betrieb und Pflege der VMs.
    Eine Anleitung von Holger Voges

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PCGH Cyber Week - Rabatte bis 50% • Acer Predator 32" WQHD 170Hz 529€ • MindStar-Tiefstpreise: MSI RTX 4090 1.982€, Sapphire RX 7900 XT 939€ • Philips Hue bis -50% • Asus Gaming-Laptops bis -25% • XFX Radeon RX 7900 XTX 1.199€ • Kingston 2TB 112,90€ • Nanoleaf bis -25% [Werbung]
    •  /