China: Apple-Leaker soll Quellen verraten oder die Konsequenzen tragen

Apple geht gegen einen chinesischen Leaker vor und verlangt die Herausgabe seiner Quellen. Andernfalls werde die Polizei eingeschaltet.

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Hotrod-Druckgussmodell auf Monopoly-Spielbrett (Symbolbild)
Hotrod-Druckgussmodell auf Monopoly-Spielbrett (Symbolbild) (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Apple hat eine Unterlassungserklärung an einen chinesischen Leaker geschickt, der Fotos gestohlener iPhone-Prototypen in sozialen Medien verbreitet haben soll. Darüber berichtete zuerst die Website Motherboard.

Angeblich sind immer wieder Arbeiter aus Apples Zulieferer-Umfeld dafür verantwortlich, dass Prototypen der Smartphones lange vor dem Veröffentlichungsdatum abfotografiert und die Bilder im Netz verbreitet werden. Die Fotos werden zwar nicht direkt von den Mitarbeitern verbreitet, wie Motherboard berichtet. Vielmehr werden die Prototypen an sogenannte Leaker verkauft, die mit den Bildern an die Öffentlichkeit gehen oder sie andere Personen weitergeben.

Apples chinesische Anwaltskanzlei verschickte das Schreiben an den Leaker am 18. Juni 2021 und forderte ihn auf, sein Tun einzustellen. Außerdem solle er eine Liste aller Personen zusammenstellen, die ihm die geleakten Geräte zur Verfügung gestellt hätten. Darüber hinaus solle er unterzeichnen, dass er der Aufforderung innerhalb von zwei Wochen nachkomme. Ansonsten drohe ihm eine Anzeige.

Dem Bericht zufolge schrieb Apple dem mutmaßlichen Leaker: "Sie haben ohne Genehmigung eine große Menge Informationen über noch nicht veröffentlichte Produkte und Gerüchte von Apple veröffentlicht, was eine vorsätzliche Verletzung der Geschäftsgeheimnisse von Apple darstellt." Wie hoch die Strafe für die Verletzung von Geschäftsgeheimnissen in China ausfallen kann, ist Golem.de nicht bekannt.

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