• IT-Karriere:
  • Services:

Chime: Amazon stellt Konferenz-Software für Unternehmen vor

Digitale Konferenzen werden in vielen Unternehmen immer beliebter. Amazon will sich mit dem Konferenzsystem Chime für stationäre und mobile Geräte auf diesem Markt etablieren. Die Konkurrenz ist mit Cisco und Microsoft jedoch groß.

Amazon hat das Videokonferenzsystem Chime vorgestellt. Es ist ein Teil von Amazon Web Services und kann als direkter Konkurrent zu bereits etablierten Produkten wie etwa Cisco Webex, Gotomeeting oder Microsoft Skype for Business angesehen werden.

Chime soll über Applikationen für mobile Endgeräte mit iOS oder Android und Computer mit MacOS oder Windows installiert werden können. Eine Unterstützung von Windows 10 Mobile ist bisher nicht umgesetzt worden. Cisco WebEx etwa ist bisher etwas breiter aufgestellt und unterstützt auch Windows Phone 8 und Windows 10 Mobile.

Individuelles Stummschalten von Teilnehmern, Beitritt mit Telefonnummer

Für größere Konferenzen hat Amazon eine Stummschaltfunktion integriert, mit der gezielt Mikrofone anderer Teilnehmer ausgeschaltet werden können, um ungewollte Hintergrundgeräusche auszuschalten. Stummgeschaltete Teilnehmer werden informiert und sollen selbst jederzeit ihr Mikrofon reaktivieren können.

Teilnehmer sollen sich in Konferenzen mit ihrer Telefonnummer einwählen können. Das soll auch ohne eine installierte Chime-App möglich sein. Es muss dafür aber mit zusätzlichen Telefonkosten gerechnet werden: in Deutschland 0,4 US-Cent pro Minute.

Die Nutzung des Konferenzsystems ist für die ersten 30 Tage kostenfrei. Danach ist es möglich, Chime mit einem von drei Abonnements weiterhin zu nutzen. Amazon bietet den Basic-Tarif kostenfrei an. In dieser Variante ist das Konferenzsystem aber eher ein kostenloses Chatprogramm inklusive Chat-Rooms. Weiterhin beinhaltet dieses Paket Video- und Voice-Anrufe für bis zu zwei Personen.

Für mehr Funktionen im Plus-Abo fallen Kosten in Höhe von 2,50 US-Dollar pro Person und pro Monat an. Der Plus-Nutzer kann auf Funktionen wie Remote Desktop oder Screen-Sharing zurückgreifen.

Für 15 US-Dollar im Monat pro Person erhält der Nutzer das Pro-Abonnement - und Zugriff auf alle Funktionen von Chime, einschließlich Konferenzen mit bis zu 100 Teilnehmern, Meeting-URLs oder die Einwahl in eine Konferenz per Telefonnummer. Sowohl Plus als auch Pro integrieren Funktionen für Systemadministratoren. Dazu zählen Nutzerverwaltung, Reports und die Active-Directory-Integration.

Amazon Chime kann auf der Downloadseite heruntergeladen werden. Zur Nutzung ist zusätzlich ein Amazon-Account notwendig. Das Produkt wird final ab dem zweiten Quartal 2017 über die Amazon-Web-Services-Partner Level 3 und Vonage verfügbar sein.



Anzeige
Hardware-Angebote

WahrerJakob 14. Feb 2017

https://eu.yourcircuit.com ist kostenfrei testbar und benötigt keine Installation nur...

Bembelzischer 14. Feb 2017

Das unterscheidet sich wohl je nach Branche/Firmenstruktur. Ich halte beides für...


Folgen Sie uns
       


Elektrifizierte Tiefgarage von Netze BW angesehen

Wir haben uns ein Testprojekt für eine elektrifizierte Tiefgarage im baden-württembergischen Tamm zeigen lassen.

Elektrifizierte Tiefgarage von Netze BW angesehen Video aufrufen
Corona: Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen
Corona
Der Staat muss uns vor der Tracing-App schützen

Politiker wie Axel Voss fordern "Anreize" für die Nutzung der Corona-App. Doch das schafft nicht das notwendige Vertrauen in die staatliche Technik.
Ein Gastbeitrag von Stefan Brink und Clarissa Henning

  1. Schnittstelle installiert Android-Handys sind bereit für die Corona-Apps
  2. Corona-App Google und Apple stellen Bluetooth-API bereit
  3. Coronapandemie Quarantäne-App soll Gesundheitsämter entlasten

Minecraft Dungeons im Test: Diablo im Quadrat
Minecraft Dungeons im Test
Diablo im Quadrat

Minecraft Dungeons sieht aus wie ein Re-Skin von Diablo, ist viel einfacher aufgebaut - und fesselt uns trotzdem an den Bildschirm.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Mojang Studios Mehr als 200 Millionen Einheiten von Minecraft verkauft
  2. Minecraft RTX im Test Klötzchen klotzen mit Pathtracing
  3. Raytracing Beta von Minecraft RTX startet am 16. April

Realme X50 Pro im Test: Der Oneplus-Killer
Realme X50 Pro im Test
Der Oneplus-Killer

Oneplus bezeichnete sich einst als "Flagship-Killer", mittlerweile stellt sich die Frage, wer hier für wen gefährlich wird: Das X50 Pro des Schwesterunternehmens Realme ist ein wahrer "Oneplus-Killer".
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Astro Slide Neues 5G-Smartphone mit aufschiebbarer Tastatur
  2. Galaxy S20 Ultra im Test Samsung beherrscht den eigenen Kamerasensor nicht
  3. Red Magic 5G Neues 5G-Gaming-Smartphone kommt mit 144-Hz-Display

    •  /